Wenn man zu übermütig wird …

Wochenreport 13.11. – 19.11.2017
Er lief, fiel und lachte …
Wer meinen letzten Wochenreport gelesen hat, erinnert sich vielleicht noch, dass ich zuvor eine gute Woche hatte und meinen ersten Straßenlauf absolviert habe.
Am Montag war großer Arztcheck. Alle waren sehr zufrieden. Muskeln, Sehnen, Gelenke – alles gehalten und weiterhin im Aufbau. Wie das so ist, wenn du noch ein klein wenig Adrenalin im Körper hast, haben wir überlegt, wie weit man in meinem Alter noch kommen kann. Kann man die 2:00 min über 800m knacken? Wo genau der Weltrekord in meiner Altersklasse liegt, weiß ich gar nicht, weil ich mich nicht frustrieren wollte und noch nie nachgesehen habe. Aber er liegt noch knapp über 2:00 min. SUB TWO Reloaded – das wär doch mal ein Projekt. Vergesst die 2 h beim Marathon. Unter 2:00 min über 800 m! Das könnte das neue Projekt werden. Ich habe meinen Arzt gefragt (der selber Läufer war), ob das medizinisch möglich wäre. Keiner weiß es, aber warum nicht. Ok, ich habe, bei Rausgehen noch erklärt, das es mir nächstes Jahr reichen würde so um die 2:06 zu laufen und dann gucken wir mal weiter…
Aber wie das nach solchen Gesprächen ist, man muss innerlich ein wenig lachen, fängt an zu träumen und fühlt sich, als ob man alles schaffen könnte. Mit diesem Gefühl bin zum Training gegangen. 8 km Einlaufen und 60 min Zirkeltraining standen auf dem Plan. Also rein in die Trainingsklamotten und raus zum Einlaufen. 17:45! Natürlich ist es dunkel, aber vom ASV Köln aus geht es in Richtung Deutsche Sporthochschule und dort ist alles erleuchtet. Dachte ich. Doch eine kleine Ecke hat nicht auf gehört Widerstand zu leisten und sich dem Licht entzogen. Und um es besonders spannend zu machen, hat diese kleine Ecke noch Beistand von einem großen Haufen Laub bekommen, das sich elegant über eine große Bordsteinkannte gelegt hat. Und diese Bordsteinkannte hat sich in sehr großer Geschwindigkeit meinem rechten Zeh genähert. Hat das geknallt! Hinter der Sporthochschule ging es ein Stück runter, ich noch noch einmal Geschwindigkeit aufgenommen, um die Ecke, wollte abkürzen und dann erinnere ich mich nur, wie ich mich einmal überschlagen habe und direkt unterhalb der Mensa der Sporthochschule auf der Hüfte zum Liegen kam. Nicht nur, dass es unfassbar weh getan hat, mich schauten auch noch die übrig gebliebenen Sportstudierenden aus der Mensa mitleidig an. Natürlich springt man in solchen Momenten sofort und zeigt allen: „Alles entspannt. Nichts passiert!“ und denkt innerlich: „Das war es mit der Laufkarriere. Zeh gebrochen. 3 Monate Pause. Alles Training umsonst.“ So schnell kann man von seiner Motivationswolke wieder runter knallen. Irgendwie bin ich noch 3 km zurückgelaufen. Habe mir sofort ein paar Eispacks auf den Zeh geknallt und dann sogar noch das Zirkeltaining auf einem Fuß durchgezogen.
Am nächsten Tag war ich sicher: das wars wirklich. Der Zeh muss ab. Ich bin zwar nicht besonders wehleidig, aber ein bisschen leidender Mann steckt dann doch in mir. Also sofort zum Arzt. Der hat auch einen Schreck bekommen. Zeh geröntgt, 3 x in den Nagel gebohrt und gemeint, dass wir SUB TWO Reloaded solange zurückstellen sollten, bis ich ohne Stolpern laufen kann…
Naja, Dienstag und Mittwoch bin ich halt wieder auf Rad gegangen. Aber ab Donnerstag ging es doch wieder mit dem Laufen. Sagen wir mal so. Beim Laufen vergisst man den Schmerz schneller als beim Gehen…

Meine Wochendaten:

Montag: (nachmittags) Reha
(abends) EL 6,5 km (incl. Laufunfall); 60´ Zirkeltraining & 5 Eispackungen

Dienstag:  (abends) Bahntraining muss ausfallen, stattdessen 70´Rad; Warm-up 30´, 8x 2´schnell P= 1`, Cooldown 16´

Mittwoch:  (vormittags) Rad 50´(wollte noch weg schonen) 

Donnerstag(morgens) Kurztripp nach Mallorca. Buchschreiben… Habe in Köln keine Ruhe.
(nachmittags) EL 2 km; 8 km  Tempodauerlauf ø 4:22; AL 1 km (Ging erstaunlich gut, auch wenn Zeh immer noch weh getan hat. Aber vielleicht hat es geholfen, dass ich in Mallorca am Strand gelaufen bin 😉   )

Auf dem Weg zum Strand.
Auf dem Weg zum Strand.

Freitag: (nachmittags) ruhiger DL 13,8 km (hügelig) ø 5:15 

Samstag: (morgens) 35´Kraft
(nachmittags) Hügelläufe (Dünen) EL 2,5 km; 12x 180m P= Trab; AL 2 km

Vor den Hügelläufen hatte ich noch Spaß ;)
Vor den Hügelläufen hatte ich noch Spaß 😉

Sonntag: FREI – das wurde aber auch mal Zeit! Seit langen habe ich mich mal auf einen ganzen Tag gefreut, an dem ich außer nach Deutschland zurückfliegen und 7 Sunden am Buch schreiben nichts machen musste…

Gesamt: 40km, 2x Rad, 2x Kraft, 1x Koordination

Zusammenfassung der Woche: Ok, ist noch einmal gerade gut gegangen. Zum Glück habe ich coole Ärzte, die mir sofort geholfen haben. Und zum Glück habe ich mich auch dieses Mal 3 Tage zurückgehalten. Ihr seht, man kann immer noch dazulernen. 4 Tage Sonne haben auch gut getan und das Buch is bald fertig …

Keep on running & immer schön auf den Weg achten …

Eine fast perfekte Woche

Wochenreport 06.11. – 12.11.2017
Es lief.
Also das Laufen sowieso. Sonntag, Leverkusen, 10:45 Uhr, Frisur sitzt. Naja, Frisur? Es regnet, kurz aber deutlich. Start zu meinem ersten Herbststraßenlauf und ein wenig nervös bin ich schon. Gut, was die Streckenlänge angeht, geht es. Es ist kein Halbmarathon oder 10 km Lauf, sondern ein 5 km-Lauf. Hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist offensichtlich. 5 km sind kürzer. Der Nachteil: es geht sofort zur Sache und du kannst nicht mal mittendrin einen Kilometer ausruhen. Mein Ziel knapp unter 20:00 zu laufen. Jetzt ist Leverkusen kein Alpenvorland, aber auch die haben eine 500m lange Steigung gefunden und sie kurz vor Kilometer 3 eingebaut – und die spürst du. Natürlich geht es danach auch wieder leicht runter, aber aus dem Mathe-Unterricht weiß ich ja noch, dass eine Steigung mehr Zeit frisst, als das Gefälle dir nützt. (So war es auch 😉   )
Mein Plan: langsam angehen und dann auf Kilometer 4 und 5 Gas geben. Schwierig, wenn du den ersten Kilometer mal wieder in 3:38 angegangen bist. Aber zum Glück habe ich es gemerkt und dann das Tempo bewusst (leicht) runter gefahren. Zwar hat die Steigung echt Zeit gekostet, aber ich habe dieses Mal die Kräfte so gut eingeteilt, dass ich den letzten Kilometer noch einmal in 3:48 laufen konnte. Zeit im Ziel: 19:31.
Für mich war das ein großer Erfolg. Vor allem weil ich am Ende noch Kraft hatte und endlich mal die letzten 200m richtig Gas geben konnte.  Heute, einen Tag später, habe ich weder Muskelkater noch schwere Beine. Darauf kann man doch aufbauen.
Auch sonst einer sehr manierliche Woche:

Mittwoch: Launch der neuen Homepage des Stadtrundfahrtprojekts Lachexpedition (was für eine Arbeit)

Donnerstag: Das Deuser ABC auf LinkeIn-Learning

Freitag: Tagesseminar Souverän auftreten in Düsseldorf bei der Rheinischen Post

Samstag: 1. Essener Rednernacht über Gedankentanken

Meine Wochendaten:

Montag: (nachmittags) Reha
(abends) 55´ Rad; 60´ Zirkeltraining

Dienstag:  (abends) Bahntraining, EL 3 km; 5 x 1000m ø 3:54 P=1:45; AL 2 km 

Mittwoch:  (abends) Rad 50´(hatte nicht mehr Zeit) 

Donnerstag(morgens) Reha
(nachmittags) EL 3 km; 3 x 3km Tempodauerlauf ø 4:23; AL 2 km

Freitag: (tagsüber) Seminar „Souverän auftreten“ für die Rheinische Post / Düsseldorf (Thema: sympathisch, auf den Punkt, ohne Angst) mit meinen Gastreferenten Sven Pistor & Vera Deckers
(abends)
Rad 55´

Sven Pistor & Vera Deckers
Sven Pistor & Vera Deckers

Samstag: (morgens) DL 7 km; Koordinationsläufe; 4 Steigerungsläufe (STL)
(tagsüber) 1.Rednernacht von Gedankentanken in Essen, Vortrag „Anders denken, mutig handeln“

1. Rednernacht Essen / Euphorie
1. Rednernacht Essen / Euphorie

Sonntag: (vormittags) 7. Leverkusener Winterserie, 1. Lauf;  5 km in 19:31; Ingesamt 13. Platz / Altersklasse 1. (und da ist doch noch einiges an Potential rauszuholen…)

Sehr konzentriert ...
Sehr konzentriert …

Zusammenfassung der Woche: Eine fast perfekte Woche. Also ich hoffe es war eine FAST perfekte Woche, weil man möchte ja immer noch etwas Luft nach OBEN haben. Aber viel zum Kritisieren habe ich nicht gefunden. Gut, das Wetter. Aber ehrlich gesagt, mag ich so ein Herbstwetter (etwa 2-3 Wochen …)

Keep on running & am Winterreifen denken   …

Eine Killerwoche

Wochenreport 09.10. – 15.10.2017
War das eine anstrengende Trainingswoche. Ich war abwechselnd stolz und mega platt 😉
Das Circuittraining (Zirkel) am Montag war schon der Hammer. 4 km Einlaufen und dann 55 Minuten ohne Serienpause, sondern immer nur 40 / 20 sec Übungen. Danach wusste ich, was ich getan hatte. Aber der Killer waren die Einheiten am Dienstag und Freitag. jeweils 15 km incl. dem Lauf ABC auf der Bahn. Das klingt irgendwie nett, aber letztendlich war das eine brutale  Mischung aus Tempotraining (von der Belastung her) und Koordination (von der Ausführung). Die gute Nachricht: ich habe alles durchgehalten UND mich nicht verletzt. Diese Einheiten gekoppelt mit den langsamen Grundlagenläufen am Wochenende schieben einen wirklich nach vorne. Habe gerade in der New York Times einen Bericht über neuste Erkenntnisse zum Thema Halbmarathon/ Marathontraining gelesen. Aussage: Krafttraining ist auch für die langen Strecken wichtig. Das Herzkreislaufsystem kann man schnell aufbauen, aber schneller wird man nur, wenn die Muskeln und Gelenke mitspielen. Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen.
Ansonsten war es auch vom Job her eine spannende Woche. 2 Vorträge, 1 Moderation, 1 Auftritt und 2 Coachings. Ich glaube das reicht 😉
Aber ein erstes Ende der Superstresses naht. Irgendwie befinde ich mich ja auf einer kleinen Abschiedstour, zumindest was das Solo angeht. Es ist komisch, wenn man einmal selber das tut, was man anderen Menschen rät. Fokussierter zu arbeiten und mehr in festen Zeitfeinster für jedes einzelne Projekt zu denken. Ich weiß, dass man in der Realität oft mehrere Projekte parallel abarbeiten muss, aber es tut tatsächlich gut ein Projekte zu beenden und nicht sofort wieder  – wie in meinem Fall –  in das nächste Soloprogramm zu springen.
Hier meine Wochendaten:

Montag: (abends) EL 4 km; 60´Circuit (Kraft) 40 sec / Pause 20 sec (war das anstrengend )

Dienstag:  (abends) EL 6,5 km ø 5:05; 4x8x200 Lauf ABC (50m Übung, 50m Auslaufen; 6,4 km); AL 2,1 km; (das ist das anstrengendste, was ich in den letzten Jahren gemacht habe …)

Mittwoch:  frei
(nachmittags & abends) NEOCOM  / Konferenz (Düsseldorf) Vortrag & Moderation 

NEOCOM / Düsseldorf / 2017
NEOCOM / Düsseldorf / 2017

Donnerstag: (abends) DL 11 km ø 4:55 (locker)
(ganz abends) Eröffnung Köln-Comedy-Festival 2017

Eröffnung Köln Comedy Festival - viel Spaß!
Eröffnung Köln Comedy Festival – viel Spaß!

Freitag: (morgens) 50´Reha
(mittags) EL 6,2 km ø 5:10; 4x8x200 Lauf ABC (50m Übung, 50m Auslaufen; 6,4 km); AL 2,5 km; (brutal 🙂  )

Samstag: (mittags) DL 11,1 km ø 5:45 (Ganz langsam und entspannt. Was für ein schöner Tag!)

Herbst hat doch was ...
Herbst hat doch was …

Sonntag:  Frei
(abends) Auftritt in Leipzig auf der Lachmesse, internationales Kabarett- und Satirefestival

HBF Leipzig
HBF Leipzig

Zusammenfassung der Woche: Schönes Wetter, gute Jobs, tolles Training. Da fällt mir wenig ein, über das ich mich beschweren kann 😉

Keep on running & und Herbst genießen …

Warum ich laufe

Wochenreport 02.10. – 08.210.2017
Immer wenn ich die letzte 2 Wochen ein paar Notizen zum Wochenreport hinzufügen wollte, ist das Wochenende über so viel auf der Welt passiert, dass mir das, was ich schreiben wollte zu banal erschien. Trotzdem veröffentliche ich die Daten, weil ich denke, dass man immer durchhalten muss. Nur wer dran bleibt, kann etwas verändern. Und gerade an den doofen und unangenehmen Tagen sollte man sich von seinem Plan nicht abbringen lassen. Außerdem hilft Sport und Laufen im Besonderen, dass du den Kopf frei bekommst und wieder denken kannst. Wenn du dir die Welt ansiehst, dann kann man manchmal schon an dem Übermass an Unverstand verzweifeln. Manchmal wünsche ich mir, dass gerade in der Weltpolitik mehr gedacht und mehr miteinander geredet wird. Am Stammtisch kann man ja jeder gerne schnell urteilen und seine Meinungen auch emotional äußern. Dieses Bedürfnis hat ja jeder mal. Doch Verantwortung, und das sollte ja einer der Leitfäden von Politik sein, hat immer etwas mit der Bereitschaft zu tun Kompromisse einzugehen.
Hier meine Wochendaten:

Montag: (abends) EL 3,2 km 3x 1000m (Straße); 3:55, 3.45, 3:42 P = 2 Min;  AL 2,1 km

Dienstag:  (morgens) 50´Krafttraining

Mittwoch: (nachmittags) DL 8,2 km ø 4:45 (lief gut, musste mich bremsen)

Donnerstag: (morgens) 35`Stabi (Core)
(abends) EL 6,1 km; 4x8x200 Lauf ABC (incl. Hopserläufe); AL 2,1 km

Freitag: (morgens) Pause

Samstag: (mittags) DL 11,1 km ø 5:15 (Bergig und ruhig)

Es läuft sich leichter in der Sonne
Es läuft sich leichter in der Sonne

Sonntag: (nachmittags)  DL 12,3 km ø 5:40 (sehr langsam. Das fällt mir echt schwer, aber am nächsten Tag merke ich immer wie entspannt die Beine sind.)


Zusammenfassung der Woche:
 Das Training lief wieder richtig gut. Körper ist fit und verletzungsfrei. Es macht Spaß morgens wieder aufzustehen und nicht als erstes überlegen zu müssen, welche Übungen du gleich machen musst, damit du die nächste Treppe heil rauf oder runter gehen kannst 😉

Keep on running & und geduldig bleiben …

Nach der Bundestagswahl

Wochenreport 18.09 – 24.09.2017 

Der Wochenreport kommt ein wenig später als sonst, aber er kommt. Ich hatte am Wahltag bzw. einen Tag danach irgendwie keine Lust meinen Wochenreport zu schreiben. Das Ergebnis hat mir doch ein wenig die Laune verdorben. Stattdessen bin ich in den Garten gegangen und habe Unkraut gejätet. Eigentlich braucht das im Herbst ja keiner. Aber dann habe ich mir gesagt, dass man niemals aufhören sollte den Anfängen entgegen zu arbeiten. Nichts gegen ein wenig Unkraut. Unkraut ist ein Zeichen eines lebendige Gartens, aber es sollte nicht plötzlich Überhand nehmen. Jetzt gibt es jedoch immer mal wieder Momente, wo das Unkraut plötzlich stärker wächst, als man es erwartet hätte und man plötzlich nicht mehr weiß, wie man es in Zaum halten kann. Das sind die Momente, wo man aufpassen sollte, dass man nicht anfängt sich mit diesem Zustand zu arrangieren.
Am Wahltagnachtagmorgen hatte ich irgendwie das Bedürfnis ein Zeichen setzen. Und da man irgendwo anfangen muss, habe ich im Garten angefangen und haben im Regen Unkraut gerupft. Und kaum war ich wieder zurück im Haus, hat auch schon Frauke Petry ihren Ausstieg aus der Fraktion bekannt gegeben. Morgen schneide ich 2 Bäume. Mal gucken, was dann aus dem Gauland wird ….
Ansonsten war es eine super gute Woche, die ich leider aus dem oben geschilderten Gründen nicht ganz so genießen konnte wie erhofft. Aber eins habe ich vom Laufen gelernt: Man muss durchhalten, sich immer wieder neu motivieren und sich dann dem nächsten Wettkampf stellen.

Das Bild der Woche:

Unkraut nach der Wahl
Unkraut nach der Wahl

Hier meine Wochendaten:
Montag: (morgens) 55´Stabi & Kraft / Beine & Waden

Dienstag:  (morgens) DL 8,7 km locker ø 4:50 / 6 Steigerungsläufe
(nachmittags) Vortrag Düsseldorf / SAP

Mittwoch: (nachmittags) DL 10,7 km ø 5:00

Donnerstag: (morgens) 50`Kraft & Stabi (Beine / Core)

Freitag: (morgens) Intervaltraining  4x1000m (4:05 / 4:02 / 3:54 / 3:55) Pause 2´ Trab, insgesamt 9,7 km
(abends) Vortrag 10. Kölner Wissensforum / Speaker Excellence / „anders denken, mutig handeln“

10. Kölner Wissensforum
10. Kölner Wissensforum

Samstag: (mittags) DL 12,8 km ø 5:40 (ruhig)

Sonntag: (ganzen Tag)  Workshop (Trainerausbildung / Gedankentanken) „How to be lustig“

Trainerkurs "How to be lustig"
Trainerkurs „How to be lustig“


Zusammenfassung der Woche:
 Trotz Wahlausgang war es eine sehr gute Woche. Wie es in den nächsten Wochen in Deutschland weiter geht, liegt letztendlich an uns. Also reißt euch zusammen. Angst haben und jammern – bringt gar nichts. Ich glaube, dass es viele Zeiten in Deutschland gab, wo es Menschen viel schlechter ging und man mehr Angst haben konnte als jetzt.

Keep on running & nie aufgeben …

Gerolsteiner Brückenlauf

Wochenreport 04.09 – 10.09.2017

Erstaunlich, meine Woche kann auch ohne das ich ständig unterwegs bin, voll mit Terminen sein. Woran liegt es wohl? Aber ich werde das mit dem freien Tag noch lernen. Lernfähig bin ich ja. Zumindest lerne ich gerade einen langsamen Lauf pro Woche einzulegen. Nicht einfach, aber ich habe es geschafft. Schnitt 5:45, da musste ich aber ständig auf die Uhr schauen 😉 (und mich bremsen). Außerdem habe ich bei diesem Lauf etwas gemacht, was ich eigentlich nie mochte. Ich habe mir ein paar Podcasts runter geladen und sie mir bei Laufen angehört. Stuff you should know und Revisionist History. Ich habe tatsächlich etwas gelernt UND bin langsam gelaufen.
Ich bin ganz sicher, dass meine Grundausdauer jetzt schon viel besser ist 😉
Zum Ausgleich für den langsamen Lauf bin ich dann am Sonntag beim 37. Gerolsteiner Brückenlauf des ASV Köln (5,6km) gestartet.  Mir wurde vom Trainer ausdrücklich aufgetragen, nicht alles zugeben und das habe ich auf den ersten 4 km auch eingehalten, danach wollte ich nur noch ins Ziel.
Es lief tatsächlich viel besser als gedacht. Ich bin locker 1,5 Minute schneller gelaufen als geplant. Gesamt 5. Platz bei den Männern ist ja auch nicht ganz schlecht. Ok, 2 Frauen waren auch noch vor mir. An die wollte ich mich natürlich, wie Männer so sind, dran hängen, aber beide waren mir ´ne gute Minute zu schnell. Ich war beeindruckt.
Aber als ich auf der Strecke dann auch noch von drei 13-15 jährigen Jungen überholt wurde, musste ich schon schlucken und gleichzeitig lachen. Es gibt also doch noch Kids, die schnell laufen können. Und die 3 Jungs, die alle bei der großartigen Brigitte Kraus ( ja der Brigitte Kraus) trainieren, haben echt Talent. Und das die auch noch das gleiche Trikot wie ich tragen, hat mich die Überholvorgänge verschmerzen lassen. Mit anderen Worten auf der Kurzstrecke war nur dann doch nur ein Mann vor mir…
So kann man sich alles schön reden!

Gerolsteiner Brückenlauf 2017
Gerolsteiner Brückenlauf 2017

An dieser Stelle einen großen Dank an Tom Bartels, der einen super Job als Moderator abgeliefert hat und meinen Namen sicherlich oft genug genannt hat 😉

Gerolsteiner Brückenlauf 2017 / eine Stunde vor Start
Gerolsteiner Brückenlauf 2017 / eine Stunde vor Start

Hier meine Wochendaten:
Montag: (morgens) 50´Stabi & Kraft / Beine & Waden
(abends) flotter DL 10 kmh 4:40

Dienstag:  frei

Mittwoch: (morgens) 30´Stabi
(abends) DL 8,5 km ø 4:55 & 30´Rad

Donnerstag: (abends) 35´Kraft Beine & Waden / 35´Rad

Freitag: (morgens) 45´ Stabi / 50´Reha
(abends) langsamer DL 10,5 km ø 5:41

Samstag: frei

Sonntag: (morgens) 37. Gerolsteiner Brückenlauf / Kurzstrecke 5,6 km in 22:46 / 5.Platz (AK 1.)


Zusammenfassung der Woche:
 Gute Woche. Zum ersten Mal seit April konnte ich wieder an einem Straßenlauf teilnehmen. Bezüglich des Tempos ist sicherlich noch viel Potential nach oben, aber ich hatte Spaß und das wichtigste: ich habe mich nicht verletzt und auch einen Tag später geht es mir noch gut. Darauf kann man aufbauen.

Und wer es noch nicht gelesen hat. Hier der Link zum Laufmagazin Laufen.de für die ich jetzt regelmäßig eine Kolumne schreibe.

Keep on running 

Documenta 14

Wochenreport 28.08 – 04.09.2017

So muss eine Woche aussehen: 1 Vortrag, 1x Kunst, 1 großer Leistungstest, 2 grandiose Open-Airs und ein paar schöne Trainingskilometer. So darf es ruhig weitergehen 😉

Bei der Auswahl meines „Bild der Woche“ habe ich mich daher auch mehr als schwer getan. Wahrscheinlich werde ich es alle paar Tage austauschen. Doch das hier war schon ein schöner Anblick: Die „alte“ Open-Air Bühne des Gruga Parks in Essen.

Knacki Deusers Sommerclub 2017 / Gruga Park
Knacki Deusers Sommerclub 2017 / Gruga Park

An 2 Tagen gab es dort meinen „Sommerclub“ als Open-Air Veranstaltung mit über 1800 Zuschauern und grandiosen Künstlern. Wie hat Torsten Sträter hinter gesagt?! „Nice.“ (Im Frühjahr 2018 erscheint bei Rowohlt unser gemeinsames Buch Stehende ältere Herren)
Aber das war ja nicht alles. Das zweite Highlight der Woche: mein erster richtiger Leistungstest meiner zweiten Laufkarriere bei time2move  …

Knacki rennt - der Leistungstest 2017
Knacki rennt – der Leistungstest 2017

Jetzt weiß ich wie sich Astronauten fühlen müssen.
Und das dritte Highlight: die documenta 14 (Die Reihenfolge der Highlights ist beliebig verschiebbar.)

Documenta 2017 / Beau Dick
Documenta 2017 / Beau Dick

Wenn ihr es noch irgendwie schafft, dann fahrt noch schnell nach Kassel. Es lohnt sich.
Aber gehen wir jetzt einmal die Woche strukturiert durch.
Hier meine Wochendaten:

Montag: (morgens) 30´Stabi & Kraft / 30´Rad

Dienstag: (morgens) DL 6 km, flott ø 4:45 & 30´Rad
(mittags) Anreise Kassel
(abends) 90´Vortrag in Kassel für den HNA-Verlag  „Anders denken, mutig handeln“

Vortrag "Anders denken, mutig handeln"
Vortrag „Anders denken, mutig handeln“

War für mich ebenfalls extrem spannend, da ich zum aller ersten Mal einen langen Vortrag mit eigener Präsentation durchgezogen habe. Ich weiß, dass viele  versuchen komplett ohne Charts zu präsentieren. Ich finde beide Varianten haben ihre Berechtigung, jedoch für mich ist „ohne“ eher das kleinere Problem. Mir hat es enorm geholfen, dass ich mich durch die Präsentation (Prezi Next) im Vorfeld sehr genau strukturieren musste.
(Den Zuschauern hat es anscheinend auch gefallen (Kritik folgt)).

Mittwoch: (morgens) Besuch auf der documenta 14. Endlich habe ich es geschafft mich aufzuraffen  – und ich war begeistert.

Künstler:
Künstler: Aboubakar Fofana (das, was da oben hängt)

(nachmittags) Rückreise
(abends) Vorbereitung Sommerclub

Donnerstag: (morgens) Leistungstest bei time2move. Ich kann allen, die irgendwann einmal etwas mehr Laufen wollen oder sich auf längere Strecken vorbereiten wollen, solche Test nur wärmstens ans Herz legen. In meinem Fall arbeitet time2move mit dem ASV Köln zusammen und wir werten dann gemeinsam die Daten aus. Aber ambitionierten Läufer ohne Verein kann ich solche Test immer empfehlen. Nicht nur das so ein Test auch Spaß macht, aber Sie helfen dir auch maßgeschneiderte Trainingspläne zu entwickeln.
Und davon abgesehen kamen auch ca. 8 km auf dem Laufband zusammen.

(mittags) Anreise Essen (über 2 Stunden) zum Soundcheck des Sommerclubs.

(abends) Die erste Show – und es ging ab. Die Pink Poms haben den Laden von Anfang an auf Vordermann gebracht (und die Künstler sowieso).

WORLD of DINNER, COMEDY FESTIVAL 31.08.2017, Grugapark Essen
Knacki Deusers Sommerclub 31.08.2017, Grugapark Essen
Künstler: Markus Krebs, Quichotte, Bastian Bielendorfer & Roberto Capitoni
Künstler: Markus Krebs, Quichotte, Bastian Bielendorfer & Roberto Capitoni

Freitag: (morgens) 60´ Kraft & Stabi / 50´Reha
(abends) die zweites Shows des Sommerclubs. Noch einmal 200 Zuschauer mehr. Wir planen schon 2018 und dann 3-4 Shows!

Glückliche Künstler: Maxi Gstettenbauer, Serhat Dogan und glückliche Veranstalter: Thomas Stamm & KJ Deuser
Glückliche Künstler: Maxi Gstettenbauer, Herhat Dogan, Torsten Sträter und glückliche Veranstalter: Thomas Stamm & KJ Deuser

Samstag: (Mittags) 11 km lockerer Dauerlauf ø 5:30 (musste auch mal sein)
(abends) Vorpremiere der neuen Show von Maxi Gstettenbauer. Da soll mal einer sagen wir wären nicht lustig. Maxi ist so gut!!!

Sonntag: (morgens) 45´Stabi


Zusammenfassung der Woche:
 Gute Woche. Trotz des Stresses versuche ich mein Pensum durchzuziehen UND nicht wieder (zu früh) zu schnell zu laufen. Auch wenn man als Mittelstreckenläufer nicht ganz viel Grundlagenausdauer wie ein Marathonläufer braucht, so können ein paar lange und ruhige Läufe jetzt im Herbst nicht schaden.
Doch auch wenn ich gerade entspannte Vorbereitung und ruhige Läufe groß propagiere, so starte ich doch nächste Woche beim Gerolsteiner Brückenlauf in Köln. Ich werde bestimmt noch nicht voll laufen, aber wenn mein Verein der ASV Köln diesen Lauf organisiert, dann muss ich natürlich an den Start. (aber nur die Kurzstrecke – wir wollen es mal nicht direkt übertreiben.) Kommt vorbei ;).
Das war es für die Woche.

Keep on running & auf zum Brückenlauf

Ein ganze besonderer Urlaubsanfang …

Wochenreport 17.07 – 24.07.2017

Bild der Woche: weil es mir gefällt 😉

Wie Humor erfolgreich macht
Wie Humor erfolgreich macht

Yeah! Ich bin wieder gelaufen und zwar 3x. In einer Woche! Und ich saß noch 1x auf dem Fahrrad und habe 1x Tennis gespielt und 1x richtig was für die Kraft getan. Unglaublich, es geht fast wieder!!! Und als ob das alles nicht reicht, habe ich mir noch zusätzlich 3 x die Tour de France und 1x Golf angesehen. Gibt es ein besseres Indiz, dass ich frei habe, als wenn ich mir 2 Stunden vor dem Fernsehen Golf anschaue? Das schaffe sogar ich nur, wenn ich mal richtig frei haben 😉
Am Freitag habe ich auch schon mal das erste Mal erfahren dürfen, was Urlaub wirklich bedeutet. Mein letzter Job war am Donnerstag in Pforzheim, Leitung einer Absolventenveranstaltung der dortigen IHK. Lief sehr entspannt und alle waren glücklich. Am nächsten Tag ging es um 9:00 per Zug von Pforzheim über Karlsruhe nach Köln. Um 8:15 kam ich auf die grandiose Idee das Betriebssystem meines iPhones upzudaten. Um 9:10 merkte ich, dass ich damit nicht fertig werde, woraufhin ich den Vorgang unterbrochen habe. Großer Fehler, denn wenn man diesen Vorgang beim iPhone unterbricht, kann man es solange nicht mehr benutzen, bis man das Update erneut vollständig geladen hat. Und ich sollte hinzufügen, dass der Ladeprozess immer wieder bei 0% startet. Super. Natürlich war mein Bahnticket auf dem Handy abgespeichert und wer braucht schon eine ausgedruckte Version. Gut, das war nicht so schlimm, denn der Zug hatte 20 Verspätung, aber keinen Schaffner. Im Karlsruhe habe ich natürlich meinen Anschlusszug verpasst, woraufhin ich mich mit einem doppelten Espresso bei Starbucks eingekauft und das Update erneut geladen habe. Dieses Mal haben mir nur 5 min beim Hochladen gefehlt. Dafür ist der ICE pünktlich um 10:59 losgefahren. WLAN war im Zug zwar vorhanden, aber so schwach, das der Ladeprozess zum Scheitern verurteilt war, was mich aber nicht davon abgehalten hat, es immer mal wieder zu probieren. Es war ja mein erster Urlaubstag und da hatte ich noch viel Hoffnung.
Mittlerweile war ich im Hbf Frankfurt angekommen. Wußte gar nicht das der ICE nach Köln über Frankfurt Hbf fährt. Egal, das bedeutet weitere 30 min Fahrtzeit, aber ich bin ja entspannt, es ist ja mein erstes Urlaubstag. 15 später wurde mir klar, dass mein ICE in Karlsruhe überhaupt nicht pünktlich war, sondern ich in den verspäteten ICE nach Berlin über Frankfurt, Kassel und Hannover eingestiegen bin. Zum Glück hat mich auch die Zugbegleiterin nie daraufhin gewiesen. Wahrscheinlich wollte sie mich nicht von meinen Ladeaktivitäten ablenken. Egal, bis Kassel Wilhelmshöhe sind es nur 1:15. Da mein ICE 20 min Verspätung hatte, hatte ich in Kassel genau 2 Min Zeit, um über eine Brücke zum nächsten Gleis zu rennen,  um dort den nächsten ICE nach Frankfurt zu erreichen. War aber nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe, denn dieser Zug hatte 30 Min Verspätung. Wie gerne hätte ich jemanden von meinem ersten Urlaubserlebnis berichtet, aber ich hatte ja keine Handy und mit dem Laptop bei schwachen WLAN und vollem Zug zu skypen war mir doch etwas unangenehm. Außerdem brauchte ich den Laptop, um immer brav mein Ticket zeigen zu können. Komisch, jetzt wo ich in Kassel war wurde ich ständig kontrolliert. Jetzt möchte ich aber das Zugpersonal auch einmal ausdrücklich loben. Die Schaffnerin hat sich, nachdem sie sich meine Gesichte angehört haben, nicht getraut laut in meiner Gegenwart zu lachen, aber irgendwie ist sie später immer gut gelaunt an mir vorbei gegangen.
Nach weiteren 1:15 bin ich dann in Frankfurt angekommen. Jetzt hatte ich 1 Min Zeit um von Gleis 6 zu Gleis 18 zu rennen. Und ich darf stolz berichten, dass ich der einzige Passagier war, der dies geschafft hat. Manchmal lohnt es sich schnell laufen zu können. Die nächste Stunde habe ich damit verbracht die wichtigste Touretappe zum Galibier in einem vollen ICE auf einer Strecke mit vielen Tunneln zu streamen. Wie ich später erfahren habe, war es eine sehr spannende Etappe.
Um 16:48 bin ich dann in Köln-Deutz angekommen. Natürlich stand mein Auto am Hbf in der Tiefgarage, aber das waren doch nur noch 900 m und die habe ich zum Auslaufen benutzt. Um 17:32 habe ich dann Zuhause angekommen in 8 Minuten mein Update hochgeladen. Zumindest weiß ich jetzt, dass ich eine gute Internetverbindung habe…

 

Hier die Wochendaten:
Montag: (morgens) Arzt & 60´Physik
(nachmittags) lockerer DL 6,5 km

Dienstag: (nachmittags) 50´ Rad

Mittwoch: (nachmittags) DL 10,5 km ø 4:46, geht doch!

Donnerstag: (morgens) 60´Kraft
(abends) letzter Job vor der Sommerpause in Pforzheim

Pforzheim aus Hotel 2017
Pforzheim aus Hotel 2017

Freitag: (abends) lockerer DL 8,5 km ø 4:50

Samstag: (morgens)  1,5 h Tennis

Sonntag: 5 km locker Auslaufen


Zusammenfassung der Woche:
 Ich freu mich auf die Sommerpause. Richtig frei ist die natürlich auch nicht, aber es stehen nur Themen an auf die ich mich freue. Und – das ist das beste – ich kann entspannt wieder trainieren und die Grundlagen für den Herbst schaffen. Gibt schlimmeres …

Keep on running & sich nicht stressen lassen 

Wochenreport 09.07.17

Woche 26.06 – 09.07.2017

Bild der Woche: Meine Top Five der Auftritts- und Präsentationstipps

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Die vorletzte Woche war komplett trainingsfrei und in der zweiten Woche ging es endlich wieder (ganz langsam) los. Ehrlich gesagt, niemand hat Lust auf eine Verletzungspause, aber manchmal passt es dann doch mit den Pausen. (So wie in diesem Fall.)
Vor meiner Sommer(Auftritts)pause stand nämlich noch einmal so richtig viel an Arbeit an, so dass ich erstens die freien Tage sehr gut gebrauchen konnte und ich weiß auf der anderen Seite nicht, ob ich das alles so gut geschafft hätte, wenn ich nicht so fit gewesen wäre.
Zwei größere Projekte lagen an, um die ich mich kümmern musste. Erstens habe ich ein weiteres Mal meine Homepage überarbeitet, incl. Homepage-Blog und passend dazu einen Newsletter angelegt. Und für diesen Newsletter habe ich – sozusagen als Appetizer – ein E-Book „Meine Top Five der Auftritts und Präsentationstipps“ erstellt. (Dafür müsst ihr euch nur anmelden und dann wird es bei eueren nächsten Präsentationen wie von alleine laufen 😉  )
Homepage und Top Five war schon richtig viel Arbeit, aber bei der Abarbeitung des nächsten Projekts war ich dann doch sehr froh, dass ich über ein gewisses Maß an Ausdauer verfüge. Im September wird bei LinkedIn Learning eine neue Videokolumne (Das Deuser ABC)  erscheinen, sozusagen die Top Five noch detaillierter ausgearbeitet. Es wird vorläufig 26 Folgen geben (A-Z) und die ersten 21 Folgen á 4-5 min habe ich Freitag bis Dienstag geschrieben. Parallel hatte ich Dienstag noch eine Aufzeichnung für die Spätschicht (SWR) in Mainz und am Mittwoch bin ich dann nach Graz (A) geflogen, wo wir 21 Folgen aufgezeichnet haben. Und weil es so gut lief, bin ich dann am Donnerstag um 12:00 nach Düsseldorf geflogen. Bin von 15:15 bis 19:36 durch jeden Stau des Ruhrgebiets nach Höxter gefahren. Bin dort um 20:00 mit meinem Soloprogramm aufgetreten und dann von 22:16 bis 01:24 durch ein schönes Unwetter zurück nach Köln gefahren. Und zur Belohnung bin ich dann am Freitag das erste Mal wieder verletzungsfrei gelaufen. Geht doch!

Und hier noch ein paar Impressionen dieser Woche:

Michael Elsener (Spätschicht SWR), super Typ und sehr lustig (auch für einen Schweizer)

Deuser und Elsener
Deuser und Elsener

fast die ganze  Besetzung der Aufzeichnung

Spätschicht / SWR
Spätschicht / SWR

Graz lohnt sich immer

Graz / Innenstadt
Graz / Innenstadt
Graz Juli 2017
Graz Juli 2017

Den kompletten Trainingsplan erspare ich euch, denn in diesen 2 Wochen ging es hauptsächlich um Erholung und Regeneration. Nur das Wichtigste ab dem 07.07.2017

Freitag : (nachmittags) 6,5 km lockerer Dauerlauf

Samstag: (morgens) 2 h entspanntes Tennistraining (musste auch mal wieder sein.)

Sonntag: (nachmittags) Medenspiel Tennis, Einzel & Doppel, beides im Champions Tiebreak gewonnen, ca. 5 h bei 30°, und ich habe letztendlich wegen der Ausdauer gewonnen. Wie gesagt: geht doch!

Zusammenfassung der Woche: 2 Wochen, die unter dem Zeichen der Erholung und Regeneration standen. Jetzt freue ich mich natürlich, dass es langsam wieder los geht. Aber ich habe mir vorgenommen wirklich langsam zu starten. Was ich aber extrem positiv vermerken kann, ist, dass sich das Training in allen Bereichen der Arbeit und des Lebens auszahlt. Ich bin (fast) immer entspannt, habe eine super Kondition (auch beim Schreiben) und kann mich beim Tennis so gut fokussieren, wie noch nie zuvor …

Keep on running & immer schön konzentrieren

Wochenreport 25.06.2017

Woche 19.06 – 25.06.2017

Bild der Woche: Die Pink Poms & ich  

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Was für eine Woche!!
Ich habe jetzt einmal eine zwei wöchige Laufpause eingelegt und hoffe, dass ich dann zum Ende der nächsten Woche wieder langsam mit dem Laufen beginnen kann…
Aber diese Woche hatte es in sich. Da hast du manchmal 1 Woche komplett frei und dann kommt in der nächsten wieder alles zusammen. Ich weiß gar nicht an viele verschiedenen Projekten ich diese Woche über parallel geschrieben und gearbeitet habe und dann dieses Wochenende! Am Freitag mein Lieblings Open-Air auf der Burg Wilhelmstein (Knacki Deuser Sommerclub), 13:30 Abfahrt, 16:00 Soundcheck, 19:30 Show, 22:15 die Burg jubelt, steht und tanzt mit den Pink Poms, 0:30 Zuhause. 04:30 Wecker, 05:00 Fahrt nach Düsseldorf, 06:50 Flug Düsseldorf-Dresden, 10:30 Vortrag Dresden, 12:30 Abgabe von Konzept für nächsten Vortrag, 15:00 Flug Dresden – Düsseldorf, 16:30 Textvorbereitung Kaarst, 18:00 Soundcheck Kaarst, 20:00 „Kurz & Knacki“ in Kaarst, 23:45 Home, 8:00 Wecker Medienspiel Tennis, 8:30 Einzel abgesagt und Fuß geschont. Bin Stolz 😉
Mitte der Woche habe ich von meinem Arzt auch die schönste Erklärung für meine kleine Verletzungen bekommen: „Knacki, das ist jetzt ganz normal und gehört zum Spiel dazu. Du willst quasi wieder als Formel 1 Wagen starten und dann bist du auch noch ein historischer Formel 1 Wagen. Es gibt nichts an dem mehr geschraubt werden muss als an einem historischen Formel 1 Wagen. Aber wir sind auf einem guten Weg. Der Motor ist schon wieder top, jetzt müssen wir noch ein wenig an der Aerodynamik arbeiten. Mach dir keinen Stress, bald passt wieder alles zusammen.“
Ok, das nehme ich an 😉

Verletzungsstatus: lk. Oberschenkel kann ich wieder belasten. Jetzt ist es nur noch die rechte Achillessehne im oberen Bereich. Wird tatsächlich besser.

Hier die Wochendaten:
Montag: (morgens) Arzt, 30´Physio, 60´ Kraft & Stabi

Dienstag: (abends) Show in Essen
Wenn ich eine Auftrittsform wirklich für spannende halte, dann sind es one hour shows. Stefan Romberg (re.) von der Kneipe Mittendrin und Essen organisiert so ein Format. So macht Stand-up Spaß. Hin, eine Stunde Gas geben und wieder zurück. Nina Rothe (mi.) war der Special-Guest mit 15 min. Sehr gut!

Mittendrin
„Mittendrin“ / Essen


Mittwoch:
 (morgens) 40´Stretching & Stabi, 45´Physio
(nachmittags) schreiben, schreiben, schreiben …


Donnerstag
: schreiben, schreiben, schreiben

Freitag: Open Air „Knacki Deuser Sommerclub“ in der Burg Wilhelmstein / Würselen. Was für ein Spaß!!!

Ich hoffe, dass das Video einen ersten Eindruck vermitteln kann, was da abging. Meine Gäste Bastian Bielendorfer, Lisa Fehler, Serhat Dogan, Michael Krebs und DJ Adriano Rossa waren aber auch gut!!!

Ausschnitte vom Finale

Selfie mit Michael Krebs während der Show
Selfie mit Michael Krebs während der Show

 

Lisa Feller in Hochform
Lisa Feller in Hochform
Michael Krebs live
Michael Krebs live
Selfie mit Michale Krebs und Bastian Bielendorfer
Selfie mit Michale Krebs und Bastian Bielendorfer

Es gibt dieses Jahr noch 2 Ausgaben des Sommerclubs am 31.08 & 01.09 im Grugapark in Essen. Es lohnt sich!!!


Samstag:
(morgens) Flug nach Dresden
(mittags) Vortrag in Dresden, Schreiben und Sightseeing

KJ in Dresden / Frauenkirche
KJ in Dresden / Frauenkirche

(nachmittags) Flug zurück nach Düsseldorf
(abends) Auftritt in Kaarst „Kurz & Knacki“
Super Künstler – was soll da schief gehen?!

Gruppenfoto mit Künstlern: Martin Zinsheim, KJ, Alain Frei, Quichotte
Gruppenfoto mit Künstlern: Martin Zinsheim, KJ, Alain Frei, Quichotte

Sonntag: (morgens) Tennis: nur Doppel gespielt. Das ging…
(abends) 45´Stretching und Stabi

Zusammenfassung der Woche: Eine ganze Woche nicht gelaufen – war nicht einfach, aber natürlich geht die Form in 1-2 Wochen nicht weg. Man muss eher seinen Kopf kontrollieren, denn der versucht dir ständig einzureden: „Du musst jetzt wieder laufen.“ Nein! man darf auch mal eine Pause machen. (Das sagt der Richtige…)
Ansonsten war es eine erfolgreiche und tolle Woche.

Keep on running …