3 Schritte der Motivation

Wochenübersicht 22.04.2019 – 28.04.2019 (KW 17)

Gesamt: 51 km, 5 Laufeinheiten, (1,5 x schnell, 1x Rennen), 2 x Krafteinheiten, 2 x Tennis

Die Spannung steigt…

Der April geht dem Ende entgegen und der Mai kommt, dass heißt die Wettkampftsaison steht vor der Türe. Ende Mai geht es für mich los. Dann folgen 6 – 8 Wetkämpfe bis Mitte Juli (12. – 14.07 DM in Leinefeld). Danach gibt es noch einmal eine kleine Wettkampfpause und im September steht dann die Senioren EM in Venedig an. So gesehen geht das ja alles ganz schnell. Und alles wieder ganz aufregend.

Motivation – Anfangen!

Manchmal frage ich mich schon, warum setze ich mich freiwillig diesem ganzen Druck aus? Ich bin vor jedem Start so viel nervöser als vor jedem Auftritt oder sonstigen Vorträgen. Aber rückblickend kann ich sagen, dass ich früher vor Vorträgen ähnlich nervös war. Ein wenig gewöhnt man sich an den Stress, die Aufregung und das Lampenfieber. Doch nur weil man sich an die Aufregung gewöhnt, fängt man ja nicht mit neuen Projekten an, oder? Für mich ist der Weg mittlerweile recht klar: Ich brauche eine Idee, für die ich brenne. (In diesem Zusammenhang finde ich diesen Begriff legitim). Wer nicht anfängt, kommt nie an. Solche Aussagen kennt jeder und nur weil er schon Allgemeingut ist, ist er ja nicht falsch. Doch wenn du dann nicht durchhältst, dann wird aus dem ganzen Anfang nichts. Und wenn du drei, vier Mal etwas Neues startet hast und es aber auch schnell wieder beendet hast, wirst du irgendwann aus Frust gar nicht mehr losgehen. Du musst dranbleiben und dafür braucht man in der Regel einer noch stärkere Motivation und vor allem eine Motivation, die von Innen kommt und die dir hilft eine gewisse Disziplin aufzubauen.

Durchhalten

Ich weiß, dass sich schon einige mit dem Start schwertun, aber ohne diese Durchhaltemotivation geht es überhaupt nicht. In der Psychologie würde man sagen, dass es darum geht Routinen komplett neu zu gestalten. Das eigentlich Ziel muss wichtiger sein, als die einzelne Aktion. Nicht das einzelne Rennen oder der einzelne Auftritt ist wichtig, sondern das große Ganze. Warum laufe ich? Natürlich wollte ich mal wieder bei einem richtigen Rennen starten. Ja, aber noch wichtiger war für mich der Grund, zu erfahren, wie weit man kommen kann, wenn man noch etwas konsequent angeht! Gibt es Grenzen? Wie weit steht einem das Alter im Weg? Welche Auswirkungen hat eine Verdisziplinierung des Alltags auf alle anderen Projekte und auf dein sozialen Umfeld? Zusammengefasst: was kann ich noch Neues schaffen? Diese Gründe sind meine Durchhaltemotivation und die ist definitiv stärker als die Starteridee.

Fokussierung

Doch wenn ich jetzt das ganze Modell auf Wettkampfsituation beziehe und unter Wettkampfsituation kann man jeden Einzelsituation verstehen, wo gezielt Leistung abgerufen werden muss und es darum geht zu gewinnen oder zu überzeugen, dann gibt es  einen weiteren Bereich, den man nicht vergessen sollte. Wenn du immer nur das große Ganze im Auge behältst, dann vergisst du manchmal die Fokussierung auf die einzelnen Events. Am Ende steht der Wettkampf oder die Show oder die Präsentation oder der Antrag 😉 Dafür hast du trainiert und geübt und irgendwann willst du dir auch die Belohnung abholen. In diesem Zusammenhang kann das große Ganze auch schnell als Entschuldigung genutzt werden, warum man bei der einzelnen Aktion nicht alles gegeben hat oder nicht 100% fokussiert an den Start gegangen. Die Aussagen kennen wir doch auch: „der Weg ist das Ziel.“ Manchmal ja, aber manchmal ist eben das Ziel das Ziel. Nur auf den Weg zu konzentrieren ist zu wenig, aber immer nur „gewinnen zu wollen“ ist zu frustrierend. Es gibt solche Wettkampftypen, die 120% bei einem Start oder Auftritt abrufen können, aber auch schneller frustriert sind, wenn nicht alles läuft.

Wie immer im Leben ist die richtige Mischung das Geheimnis. Wichtig ist mir , dass man diese 3 Punkte erkennt und klar trennt: Starten, durchhalten, fokussieren. Wie der perfekte Motivations-Cuvée aussieht, hört ihr dann bei meinen Vorträgen 🙂

Und hier die kompletten WOCHENDATEN:

Montag: (morgens) DL 8 km, locker, 4:55
(nachmittags)
 2 h Tennis (ging noch)

Dienstag: (nachmittags) Tempoläufe, EL 3,5 km, 1200 – 800 – 400 – 200m P = 3,5 – 4 min (3:55, 2:35, 70,1 32,9) AL 3 km

Mittwoch: (morgens) Coaching
tagsüber)
Frei

Donnerstag: (morgens) 20 min Stabi
(nachmittags) DL 9 km 4:40, Koordination, 1x 1000m 3:27 (rollen)

Freitag: (nachmittags) DL 10 km 4:48 (leicht gesteigert)

Samstag:  Frei

Sonntag: (morgens) SeverinslaufEL 3 km, 5 km, 19:11 (5,07km), 5. Platz Herren, 1 Platz M 55, AL 5 km
(nachmittags) Eröffnung neuer Tennisclub TCR in Köln, Show-Mixdoppel (2 h)

Zusammenfassung Training:

Nach 2 harten Wochen eine lockere Woche mit einem Straßenlauf. Die 19:00 für 5 km habe ich geknackt. Leider aber noch nicht auf dem Papier, da die Strecke etwas zu lang war. Aber bald wird eine 18:?? auch offiziell stehen. (Man braucht immer kleine Zwischenziele). Jetzt geht es konsequent auf die Bahn und es wird Tempo gemacht. Ich freue mich auf jeden warmen Tag

Keep on running & tempo machenhintenraus schnell werden …

KW 12 – beste Woche seit Langem!

Wochenübersicht 18.03.2019 –24.03.2019 (KW 12)

Gesamt : 78,2 km, Moderation deutscher Hörbuchpreis, ein 5 km-Rennen und der längster Dauerlauf  …

Wie viel passt in eine Woche?!

WOW, die Woche hat mal gerockt. Ich habe mir zwar vorgenommen, dieses Wort nie mehr öffentlich zu benutzen, aber es beschreibt diese Woche einfach am besten.
Am Dienstag durfte ich den Deutschen Hörbuchpreis 2019 in Köln moderieren und damit die Lit Cologne 2019 eröffnen. Eine 2 stündige Livesendung auf allen Kulturradios Deutschlands (WDR 5, SWR 2, BR 2, etc.) inclusive Livestream auf all diesen Kanälen. Die Preisträger/innen stellten eine illustre Gesellschaft der Hörbuch- und Schauspielwelt dar. Angefangen von Christoph Maria Herbst, Timur Vermes („Er ist wieder da“), Gert Heidenreich, Sandra Hüller (Toni Erdmann), Annette Hess („Weissensee“), Eva Meckbach, Kai-Magnus Sting (WDR Publikumspreis), Judith Lorentz, Stefan Kaminski und Tom Gaebel. So eine Moderation ist immer mehr Arbeit, als du dir vorher vorstellst. Du musst für alle Eventualitäten vorbereitet sein, aber gleichzeitig dafür sorgen, dass die nicht eintreten. Aber so ist der Job und außerdem habe ich ihn mir auch noch freiwillig ausgesucht. Neben dem tatsächlichen Moderationsstress habe mir im Vorfeld auch jedes Hörbuch mindest einmal komplett angehört. Bei z.B. 10 Stunden für „Was vom Tage übrig blieb“ kommt schon was zusammen. Hat sich aber gelohnt, denn ich kann sagen, jeder Preis war der Hammer. Absolut cool das Sachbuch „Rotes Bayern“.

Stress macht müde

Der Mittwoch hat mich dann aber ganz schön ausgeknockt. Morgens um 9:00 ging es schon wieder mit Besprechungen und Coaching los und abends stand ein Bahntraining an. Das erste Mal in dieser Wintersaison, dass ich mitten im Training aufgehört habe. Ich konnte nicht mehr. Eigentlich war ich gar nicht kaputt, aber bei siebten 400er (von 12) hatte ich sowas von keinen Willen mehr gehabt, das ich bei 270m einfach stehen geblieben bin. Und dann musste ich lachen, weil ich so leer war. Nach 5 min bin ich dann doch noch ausgelaufen und habe mich sogar noch in die Sauna geschleppt. Das ging gerade noch.

Pause hilft

Vielleicht hätte ich das Mittwochstraining einfach mal aussetzen sollen. Naja, hinterher weißt du es immer besser. Aber ich habe mir vorgenommen, das „Abbrechen“ nicht zur Routine werden zu lassen. Aber einmal darf man schon 😉
Am Donnerstag lief es schon wieder. Es stellte sich auch endlich ein Gefühl der Zufriedenheit ein, das ich den Dienstag so gut abgewickelt habe. Der Dauerlauf am Abend war ein Geschenk. Die Sonne schien, endlich warm und ich konnte in kurzen Laufsachen starten. 10 lockere und entspannte Kilometer und dann habe ich die nächsten 2 km noch einmal schön gesteigert. Der letzte Kilometer in 3:50. Das habe ich so auch noch nicht geschafft.

Das nächste 5 km-Rennen

Freitag habe ich dann eine Pause eingelegt und bin am Samstag in Köln beim nächsten 5 km-Lauf (Rodenkirchen läuft) angetreten. Natürlich wollte ich die 19:00 knacken. Das Ergebnis: 19:12 Nicht ganz geschafft, aber auch nicht schlecht. Zumindest weiß ich jetzt, dass die 19:04 von vor 3 Wochen keine Eintagsfliege waren. Dann schaffe ich die 19:00 halt demnächst. Am Sonntag stand noch ein lockerer Dauerlauf an, aber weil es nach 3 km so locker lief, bin ich einfach immer weiter gelaufen. 22 km im 4:49 Schnitt. Das lief echt mal locker. War auch der längster Trainingslauf meines neuen Läuferlebens. Spricht für meine Theorie, dass man durchhalten muss. Meistens wird man nicht so schnell besser, wie man es sich wünscht, aber wenn du durchhältst, kommst du irgendwann viel weiter als du am Anfang geplant hast. (Erinnerung: man überschätz, was man in einem Jahr erreicht und unterschätzt, was man in drei Jahren erreichen kann.)

Hier noch ein paar Impressionen vom Deutschen Hörbuchpreis:

Gruppenfotos mit Preisträger/innen
Gruppenfotos mit Preisträger/innen
Vermes & Herbst
Vermes & Herbst
Die Bühne & die "Wellbappn"
Die Bühne & die „Wellbappn“
Judith Lorentz "Unterleuten"
Judith Lorentz „Unterleuten“
Sandra Hüller
Sandra Hüller
Kai-Magnus Sting "WDR Publikumspreis"
Kai-Magnus Sting „WDR Publikumspreis“
Eva Seckbach & Annette Frier
Eva Seckbach & Annette Frier

Und hier die kompletten WOCHENDATEN (KW 12) 

Montag: (abends) EL 9 km ø 4:26, 55 min Zirkel (45 / 15)

Dienstag: (morgens)  DL 11,2 km ø 4:50 (sehr locker)
(abends) Moderation des Deutschen Hörbuchpreis 2019 und Eröffnungsgala Lit.Cologne 2019

Mittwoch: (morgens) platt 
(abends) Bahntraining, EL 3 km, 4 x 400m in ø 80 sec, P = 200m Trab, AL 2 km (Man war ich kaputt!! sollte 12 x 400m laufen, aber nach Dienstag ging nichts mehr … )

Donnerstag: (morgens) 30 min Kraft
(tagsüber) Coaching
(abends) DL 12 gesteigert ø 4:42 (letzten 2 km in 4:10 & 3:50)

Freitag:  (tagsüber) FREI

Samstag: (morgens) 5 km- Rennen „Rodenkirchen läuft“ 19:12, Gesamt 18. Platz, AK 1, EL 3 km, AL 8 km

Der Start
Der Start
Das Ziel
Das Ziel

Sonntag: (mittags) DL 22,1 km locker ø 4:49, Kilometerrekord meines neuen Läuferlebens

Ein kleiner Rekord
Ein kleiner Rekord

Keep on running & dann kommen die Erfolge …

2019 – es geht wieder los!

Wochenübersicht 31.12. 2018 – 06.01.2019 (KW 1)

Gesamt : 76 km, 1 Wettkampf 10 km in 40:17), 1x Kraft und der erste Vortrag.

Es geht wieder los

2019 - es geht wieder los
2019 – es geht wieder los

Wie absurd eigentlich, das man glaubt, nur weil sich eine Zahl ändert, die 18 wird zu einer 19, man wieder neu beginnen kann. Na und? Irgendwann muss man auch mal neu starten dürfen und träumen. Ich träume davon wie ich dieses Jahr endlich die 40:00 auf 10 km knacke. Dabei war ich mir doch recht sicher, dass ich es mittlerweile drauf habe. Und dann – läufst du auf dem Silvesterlauf der Tus rrh. 40:17. Das tut weh 🙂

KJ und Jay / Silvesterlauf
KJ und Jay Ley / Silvesterlauf

Gut letztes Jahr waren es 40:04 – das war noch schlimmer. Außerdem bin ich dieses Mal das Rennen voll aus dem normalen Training gelaufen und ich trainiere ja auch nicht wirklich für die 10 km und ich bin auch noch den ersten Kilometer in 3:32 angelaufen (die ersten 5 km in 19:31). Damit weiß ich natürlich selber woran es gelegen hat …
Naja, so kann ich mir die 40:17 auch schön reden. Aber ich werde sie dieses Jahr noch knacken 😉

Der Rest der Woche lief dagegen super. (Dann ärgert du dich noch mehr!) Jetzt muss ich mich berichtigen, ich habe mich nicht wirklich lange geärgert, weil ich fitter bin als noch vor einem Jahr und mich auch noch besser fühle. Außerdem habe ich in den letzten 3 Monate auch eine Einheit pro Woche rausgenommen, weil ich es nach den letzten 1 1/2 Jahren etwas langsamer angehen wollte und ich mich noch einmal mehr auf Kraft und Mobilität konzentriert habe. Ich finde, ich habe alles richtig gemacht. Ich habe immer noch Spaß, bin nicht mehr jede 3. Woche verletzt und habe mir ein Ziel aufgehoben.

Jetzt genug gejammert. Es ist 2019 und jetzt wird noch einmal losgelegt. Und die 78 km, die ich mit 6 Einheiten gelaufen bin, stellen für mich einen neuen Wochenrekord dar.

Und auch sonst hat sich die Woche recht gut entwickelt. Die neuen Projekte stehen, die Künstler, die ich berate und manage gehen ab, die Vorträge machen Spaß und wenn dann auch noch die ganze Familie Zuhaue ist, dann kann es ja kein schlechtes Jahr werden 😉

Auf geht´s

Also: an alle da draussen. Schuhe an und laufen. Denkt dran, wenn ihr euch vorgenommen habt,  dieses Jahr regelmäßig zu laufen, dann müsst ihr nur noch mickerige 51 Wochen durchhalten. Das schafft ihr!!! (und ich die 39:59!)

Und hier die kompletten WOCHENDATEN: 

Montag: (tagsüber) EL 3 km, Silvesterlauf Tus rrh. 10 km 40:17 3. Platz M55, AL 3 km (so ein Mist die ersten 5 km waren perfekt in 19:32, dann hat es mich aber umgehauen 😉  )
(danach) Silvester (nett)

Dienstag: (tagsüber) DL 18 km ø 5:10 lockeres Auslaufen

Mittwoch: (tagsüber) DL 12 km leicht gesteigert ø 4:34 

Donnerstag: (tagsüber)  Erstes Coaching in 2019 – auch hier geht es wieder los!
(abends) Bahn: EL 3,5 km, 10 x 200m ø 36,5 P = 200 Trab (1:10 – 1:20), AL 2,5 km

Freitag:  AL 7 km, 30 min Kraft

Samstag: (morgens) EL 2, km, 1 x 2000m, 3 x 1000m, 1 x 500m (bergan) (ø 4:02, 3:42, 3:50, 4:10, 3:15) P = 1000m Trab, AL 4 km
(abends) Show von Maxi Gstettenbauer (einer unserer Künstler), für mich der dt. Stand-upper, volle Hütte im Theater im Tanzbrunnen.

Maxi Gstettenbauer in Köln
Maxi Gstettenbauer in Köln

Sonntag: (tagsüber ) Anreise & Vortrag Liechtenstein „Erfolg und wie Humor hilft“

endlich mal Schnee (Anreise Liechtenstein)
endlich mal Schnee (Anreise Liechtenstein)
angekommen
angekommen
Vortrag: "Erfolg - und wie Humor hilft."
Vortrag: „Erfolg – und wie Humor hilft.“

Keep on running & durchhalten  …

Wochenreport 09.04.2017

Woche 03.04  – 09.04.2017

Das erste Rennen in 2017, ein Umzug und jede Menge Termine.
Die Woche hatte es mal wieder in sich und oft, wenn man eine kleine Auszeit vor Augen hat, staut es sich vorher noch einmal so richtig auf.

Montag: (morgens) 1 h Reha
(nachmittags) DL 9 km ø 4:36, 45 min Kraft

Dienstag: (morgens) 30 min Fahrrad
(abends) WDR-Empfang in der Flora Köln
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Schöne Location und sehr unterhaltsamer und kommunikativer Abend.

 

Mittwoch: (mittags) Bahntraining: EL 2km, 8x500m ø 1:45 (letzter in 1:36), AL 2,5 km
(abends) frei

 

Donnerstag: (morgens) 30 min Fahrrad, 30 min Kraft
(mittags) 50 min Physio
(abends) Der Deuser Mix in Dortmund

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Sehr lustiger Abend im Dortmunder U mit einer Künstlerauswahl wie ich sie mag (gut, wenn man sie selber zusammenstellt 😉  ) v.l Frank Fischer, Sven Hieronymus, KJ, Bastian Bielendorfer. Danke Jungs!

 

Freitag: (tagsüber) Umzug von meiner Firma Stand-up & More GmbH in die neuen Büroräume Friesenwall 3, Köln.
(abends) Special-Guest bei Torsten Sträter im Tanzbrunnen Köln

 

Samstag: (morgens) 35. Benrather Volkslauf 5km

Gesamt 8. Platz, 1. in meiner Altersklasse, 19:27 (EL 2,5 km, AL 2,5 km)

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Das Rennen lief bis Kilometer 3 wie geplant, dann habe ich leider noch etwas abgebaut, so dass ich die anvisierte 18er Zeit noch nicht geschafft habe. Ich bin mir aber sicher, dass die auch bald fällt. Habe ein gutes Tempo, aber die Tempoausdauer fehlt noch.

(abends) Charity „Bad Kreuznach lacht“

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Bad Kreuznacht ein schönes Städtchen mit seinen berühmten Brückenhäuser. aber die Show konnte sich ebenfalls sehen lassen. Topp Besetzung: Florian Simbeck, Ingolf Lück, Dodokay, Hans-Hermann Thiele.

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Sonntag: (morgens) Reise

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(abends) DL 10 km ø 4:34

Hüfte bei 97%. Die neuen Projekte, wie Buchprojekt mit Torsten Sträter, gehen alle in finale Phasen. Stand-up &More habe ich jetzt komplett übernommen und in eine GmbH umgewandelt und mit dem Umzug an den Rudolfplatz in Köln können wir jetzt nach Ostern noch weiter durchstarten. Schwerpunkt  dieser Firma sind die Themen: Beratung von Menschen aus der Auftritts- und Bühnenwelt, Coaching und Konzeptionierung von individuellen Auftrittskonzepten.
Jetzt folgt eine kleine Auszeit, in der ich aber mit der Vorbereitung von Webseminaren und Videokolumnen beginne.

Ansonsten: keep on running!

Was mache ich, was liegt an? – gutes Interview (wie ich finde ;) )

Nachgefragt bei … Knacki Deuser
(IHK Journal N°1 / 2017 / Koblenz)

  1. Herr Deuser, kann Humor in der Welt von heute überhaupt noch etwas bewegen? Beim Blick in die Nachrichten scheint es manchmal, als gäbe es keinen Grund mehr, zu lachen …
    Die aktuelle weltweite politische Stimmung führt schnell dazu, dass man sich einer Art Schockstarre einigelt. Humor ist erst einmal ein Ausrufezeichen gegen Angst. Natürlich kann man nicht jedes Problem auf der Welt mit einem Witz lösen, aber Humor hilft uns aus eben dieser Schockstarre wieder in einen aktiven Prozess einzusteigen. Letztendlich gibt es zwei Grundmotivationen, Dinge zu verändern: Hass und positive Leidenschaft. Dann möchte ich doch lieber auf der positiven Seite der „Macht“ agieren.
  1. Sie haben früher Leichtathletik betrieben. Was kostet mehr Kraft: Leistungssport oder die Unterhaltungskunst?
    Der Leistungssport hat mir geholfen, diszipliniert und langfristig an Projekten zu arbeiten. Kurzfristig hat man das Gefühl, dass der Leistungssport härter ist, aber langfristig gesehen ist die Unterhaltungswelt auf Grund der emotionalen Anspannung, des täglichen Stresses und der permanenten Transparenz noch eine Spur härter. Sport ist ehrlich: wenn du ein wenig Talent hast, hart trainierst, dann klappt es auch. Da kannst du dir auf der Bühne nie ganz sicher sein.
  1. Ihr aktuelles Soloprogramm trägt den Titel „Seltsames Verhalten“ – sind Sie selbst auch manchmal seltsam?
    Natürlich, wenn man als BWLer und Sportler nicht aufhört für Humor zu kämpfen und immer wieder erklärt, dass Humor kein genetischer Defekt, sondern harte Arbeit ist, dann trägt man auch ein paar seltsames Eigenschaft mit sich durchs Leben. Aber um langfristig erfolgreich zu sein, muss man hin und wieder auch eigene Wege gehen. Nichts anders sagt letztendlich der Titel meiner Vorträge „Wer nie abbiegt bleibt auf der Strecke.“
  1. Neben Ihren Comedyshows halten Sie unter anderem auch Vorträge zu Themen wie Wandel, Erfolg und mutiges Handeln. Was ist dabei Ihr Ansporn?
    Ich bin fest davon überzeugt, dass wir in einem Staat leben, der uns wie nur wenige andere Länder dieser Welt eine große Chance bietet, ein erfolgreiches und glückliches Leben führen zu können. ABER: wir müssen die Möglichkeiten auch nutzen. Das bedeute, dass wir aktiv werden müssen. Leider sehe ich in vielen Bereichen unseres Lebens eine Grundstimmung wachsen, die mehr Wert darauf legt Flops zu vermeiden, als Hits zu erstellen. Und diese Einstellung müssen wir ändern.

 

  1. Welche drei Eigenschaften verbinden Sie mit Koblenz – der Stadt, in der Sie aufgewachsen sind?
    Koblenz hat sich immer ein wenig im Schatten von Köln und Mainz gesehen und war sich oft nicht sicher sind nun Stadt oder Provinz. Für mich persönlich stand Koblenz im Zeichen einer tollen Schule (Max-von Laue) und 2 tolle Sportvereinen (TV Moselweiß und SSC Koblenz-Karthause). Ich kenne nur wenige Menschen, die sich so in der Jugend gefördert gesehen haben wie ich. Und seit der Bundesgartenschau ist Koblenz auch noch zu einer schönen Stadt geworden.
  1. Ein Ausblick auf 2017: Worauf freuen Sie sich im kommenden Jahr?
    Ich wünsche mir ein Jahr 2017 ohne weitere Politiker mit blonden Perücken. Ansonsten werde ich weiter an neuen Buch und Vortragsprojekten arbeiten, werde mein Laufprojekt www.knackirennt.de weiter nach vorne treiben und versuche bei all dem nicht meinen Humor zu verlieren.