Was uns motiviert?!

Wofür brennt du?

Wie oft habe ich diese Frage bei Vorträgen oder in Bücher zu den Themen Motivation, Selbstentwicklung und Erfolg schon gehört oder gelesen und ich kann sagen, ich habe oft und viel nachgedacht, welchen Stellenwert diese Frage in meinem Arbeitskosmos hat.
Im Leben eines jeden Menschen gibt es immer wieder diese außergewöhnlichen Weichenmomente, wo wir vor Entscheidungen stehen, die unser weiteres Leben enorm beeinflussen können. In diesen Lebensphasen ist es natürlich wichtig sich zu fragen, was interessiert dich, was ist dir wichtig und auch: Wofür brennst du?! Diese Frage ist enorm wichtig um Ziele und Wünsche zu definieren, aber wir sollten auch aufpassen, dass wir uns in unserem tagtäglichen Leben nicht permanent von dieser Frage ablenken lassen und mit einem schlechten Gewissen durch die Welt gehen, nur weil wir nicht für jedes Brötcheneinkaufen oder jeden Moment unsere Arbeit brennen. Dieser omnipräsente Wunsch nach permanenter Selbsterfüllung kann schnell auch zu Frust und Handlungsblockaden führen. Wir können uns doch nicht ernsthaft vor jeder tagtäglichen Entscheidung in unserem Leben mit der Frage „Wofür brennst du?“ auseinandersetzen? Ehrlich gesagt ist mir dieser Ansatz viel zu passiv. „Wofür brennst du?“ ist, als ob du ein kleines Kind fragst: „Womit möchtest du denn jetzt spielen?! Und es antwortet wie es sich für ein Kind gehört mit dem Wünschen, dass es gerade am meisten beschäftigt: „Jetzt mit Bauklötzchen, nee jetzt mit deinem Handy, ne mit einem Ball, jetzt habe ich Hunger.“

Motivation ist ein aktiver Prozess

Vielleicht sollten diese wichtige Frage „Wofür brennst du?“ sehr dosiert einsetzen und uns häufiger die Frage stellen, wie schaffe ich es, für das, was gerade auf meiner Agenda steht, zu „brennen“? Natürlich müssen wir immer wieder unsere grundsätzliche Lebens- oder Jobstrategie überdenken, aber viel häufiger müssen wir diese Strategien und Entscheidungen in unserem täglichen Leben umsetzen.  Wettkämpfe oder auch Auftritte sind ein unglaublich gutes Beispiel für diese Herangehensweise. Natürlich stehe ich manchmal morgens auf und habe nicht wirklich Lust auf die nächste Trainingssession oder den nächsten Auftritt! Aber – es ist meine Aufgabe mich so zu motivieren, dass ich in ab dem Moment, wo das Training oder der Auftritt beginnt, ich für diesen Moment brenne. Wir sollten Motivation als einen aktiven Prozess verstehen, den wir selber steuern können und sollten und nicht etwas, dass uns von außen aufgestülpt wird.
Ich habe (auch von mir) genügend Entschuldigungen Leben gehört: „Ich habe noch nicht mein Ding gefunden. Mein Job macht mir halt keinen Spaß, deshalb läuft das auch nur so mittel. Aber IRGENDWANN weiß ich wofür ich brenne und DANN gehe ich auch mit der nötigen Leidenschaft an die Arbeit.“ Dieser Ansatz ist meiner Meinung nach schon deshalb so schwierig, weil man selten zu 100% weiß, was man genau will. Dieser Wunsch nach 100% Sicherheit ist sowieso einer der größten Erfolgsverhinderer. (Aber das ist eine weitere Geschichte.) Wichtig ist es eine Richtung zu bestimmen, zu klären, was man auf keinen Fall will und dann sollte man auch einmal starten. Häufig muss man erst einmal losgehen, um genau zu wissen, was man überhaupt will. Aber selbst wenn man weiß, was man will, heißt das noch lange nicht, dass man jetzt wie selbstverständlich jeden Tag motiviert ist. Leidenschaft und Motivation kommen nicht, bloß weil wir einmal eine richtige Entscheidung getroffen haben. Natürlich müssen wir diese Entscheidungen treffen und unsere Leidenschaften definieren, ABER es ist unser Job diese Leidenschaft jeden Tag von neuem anzufeuern.

WIR sind für unsere Motivation verantwortlich!

Es ist UNSER Job uns tagtäglich zu motivieren! Es ist unser Job dafür zu sorgen zu brennen und nicht drauf zu warten, dass irgendwelche chemischen oder neurologischen Vorgänge und Prozesse in unserem Gehirn festlegen, ob wir erfolgreich und glücklich werden. Und vor allem sollten wir nicht permanent frustriert sein, nur weil wir nicht jeden Moment unseres Lebens für jeden Moment „brennen“. (Manchmal muss man einfach durchhalten…)

 

Durchhalten! (KW 3)

WOCHENREPORT 15.12.2018 – 21.01.2018 (KW 3)

Wie gesagt der Januar hat es in sich! In diesem Monat geht es nicht nur um Fitness, sondern auch um Durchhalten und Durchhalten hat immer etwas mit Motivation zu tun. Und diese Motivation steht jeden Tag auf dem Prüfstand. Ich habe das Gefühl, dass ich bisher sehr gut durch die Tage und die Jobs (Karneval) komme. Bisher habe ich es immer geschafft mit einem kleinen Lächeln an die Arbeit zu gehen. Jetzt liegen nur noch 13 harte Tage vor mir. Aber die schaffe ich auch noch 😉

MEINE WOCHENDATEN:

Montag: (abends) DL 6 km, 45 min Kraft

Dienstag: (tagsüber) Physio / Arzt / frei
(abends)  Moderation Karnevalsgala / Sparkasse Köln-Bonn

Mittwoch: (tagsüber) Moderation Tagesveranstaltung „Siemens CUS“ Bad  Neuenahr
(abends) 70 min Rad mit 10x 1´flott /  P = 1´ (Ferse fast abgeheilt )

Donnerstag: (tagsüber) Moderation & Vortrag Tagesveranstaltung „Siemens CUS“ Bad  Neuenahr
(abends) 55 min Rad mit 4x 5 min schnell

Freitag: (mittags) DL 7  km ø 4:04, 45´ Krafttraining
(abends) Karnevalsauftritte

Was für ein Krach ...
Was für ein Krach …

Samstag: (morgens) Bahntraining  EL 3, km, Koordination, 2000m 7:25, 1000m 3:33, 400 75´´P = 400m Trab, AL 3 km
(tagsüber)  Karnevalsauftritte …

Sonntag: (mittags) Karnevalsauftritte und PAUSE

Keep on running & lasst es brennen  …