Mit oder ohne Musik?

Eine große Grundsatzentscheidungen 😉

Im Magazin LÄUFT (früher laufen.de) findet Ihr in jeder Ausgabe eine neue Story meiner Kolumne KNACKI RENNT

Wie sieht es aus? Mit oder ohne Musik laufen?
Ich muss ganz ehrlich sagen, früher wäre der Gedanke mit Musik zu laufen für mich undenkbar gewesen. Laufen war Training und auf das hat man sich gefälligst zu konzentrieren. Gut, ich war jung, fokussiert und außerdem war es unfassbar aufwändig einen Schallplattenspieler neben sich her zu tragen. Doch mit den Jahren bin ich weniger dogmatisch und einiges entspannter geworden und natürlich haben sich auch ganz andere Möglichkeiten Musik während des Laufens zu hören aufgetan. Mittlerweile habe ich natürlich auch alles ausprobiert, was es so auf dem Markt gibt: MP3-Player, Handy, Chip auf Laufuhr, große Kopfhörer, kleine Kopfhörer, In-Ears, mit oder ohne Kabel, Mützen mit eingebauten Bluetooth-Kopfhörer und sogar selber singen. Was mir noch fehlt, ist ein persönliches Kammerorchester oder mein eigener Lauf-DJ, der neben mir herfährt. In der Anfangszeit habe ich mir für die langen Läufe sogar eigene Playlisten zusammengestellt, mit dem Ziel Schrittfrequenz und Herzschlag zu kontrollieren. Mittlerweile stellt Spotify solche Listen ja schon automatisch für mich zusammen. Doch diese extreme Musiklaufphase hielt genau 3 Monate und dann wurde mir das Geräte suchen, Musikzusammenstellen und das ständig Rumfummeln beim Laufen viel zu viel Arbeit und seitdem laufe ich wieder ohne Musik. Im Moment habe ich das Gefühl, dass mich Musik mehr ablenkt als motiviert. Denn die ruhigen Läufe benutze ich zum Entspannen und Nachdenken und bei den schnellen Läufen muss ich mich zu sehr auf die Laufbewegungen und die richtigen Zwischenzeiten konzentrieren, als dass ich mich noch mit der Suche nach dem passenden Song beschäftigen möchte.

Also, was jetzt? Mit oder ohne Musik laufen? Ehrlich gesagt, ist mir das mittlerweile ziemlich egal. Viel wichtiger ist es, dass man läuft und dabei Spaß hat. Aber meiner Erfahrung nach braucht es eben etwas Zeit bis Laufen wieder so RICHTIG Spaß macht. Es dauert einfach diese 3- 4 Monate bis man das pure Laufen wieder genießen kann. Und bis dahin sollte man ruhig jedes Gadget benutzen, das einen ablenkt oder zum Laufen motiviert. Zumindest für uns Männer kann ich sagen: Der Einsatz von Gadgets hilft. Egal ob GPS Uhr, Kopflampen, neue Laufsocken (ich kann nur die Achillessehnen-Socken von Falke empfehlen) oder eben Musik. Hauptsache es gibt irgendetwas Neues, mit dem wir uns beim Laufen beschäftigen können. Grandios war übrigens die Aussage eines ambitionierten Marathonläufers. Der meinte, Musik geht gar nicht. Das würde nur von diesem großartigen Gefühl der Bewegung, dieser inneren Ruhe und dem richtigen Tempo ablenken. Für ihn gäbe es nur Hörbücher.
Wie gesagt: läuft…

Allen Läufern und Läuferinnen kann ich nur das Laufmagazin LÄUFT (früher Laufen.de) ans Herz legen. In jeder Ausgabe gibt es auch meine Kolumne KNACKI RENNT. Dies ist der aktuelle Text Februar / März

Hier der Link zum Probelesen http://abo.laufen.de

Wochenreport (KW 8)

Und hier die aktuellen WOCHENDATEN:

Montag: (abends) EL 6 km ø 4:45; 50 min Zirkeltraining (40 / 20)

Dienstag: (abends) Bahntraining; EL 3,5 km, Koordination, 2 x 5 x 400m, (ø 80´´- 81´´, 9.: 77´´, 10.: 76´´) P = 200m Trab, AL = 3 km

Mittwoch: (mittags) DL 8,5 km ø 4:45, Koordination, 6 x 100m, P = 100m Gehen
(abends) Vortrag Bonn 

"Mutig handeln" (egal ob mit oder ohne Rollschuhe...)
„Mutig handeln“ (egal ob mit oder ohne Rollschuhe…)

Donnerstag(abends) Bahntraining; EL 3,5 km, Koordination, 1000m – 800m – 600m – 400m – 200m P= 3 min, (3:32, 2:40, 1:59, 75´´, 33´´) AL 3 km

Freitag(morgens) 45 min Reha
(nachmittags) DL 9 km gesteigert von ø 4:50 bis 4:10, 35 min Kraft

Samstag(morgens) Vortrag Bad Neuenahr
(mittags) Tempoausdauer; EL 3 km, Koordination, 15 Hügelläufe (200m), P = 200m Trab, AL 3 km

Akademie "Zukunft Handwerk"
Akademie „Zukunft Handwerk“

Sonntag(mittags) DL 14,5 km ø 4:55 (Entspannungslauf)

GESAMT: 75 km, 2 x Kraft, 4 x Koordination, 1 x Reha

Zusammenfassung der Woche:
Gute Woche. Es war zwar ziemlich kalt, aber besser kalt UND Sonnenschein als die ganze Zeit dieser Regen 😉
Die zweite Woche mit über 70 Wochenkilometer und das bei 3 Tempoeinheiten. Knochen halten und der Spaß ist immer noch voll da. Manchmal, wenn ich abends Runde um Runde auf der Bahn hinter mich bringe, denke ich, dass sich so Eddie the Eagle oder die von Cool Runnings gefühlt haben müssen…

Keep on running & Sonne genießen …

 

Mit oder ohne Musik?

Wie sieht es aus? Mit oder ohne Musik laufen? Ich kann nur sagen ich habe alles ausprobiert. Ohne Musik. Mit Musik. Große Kopfhörer, kleine In-Ears, Bluetooth, alles was es so auf dem Markt gibt. Ich finde in der Anfangszeit sollte man jedes Gadget benutzen, das einen zum Laufen bringt. Seinen wir ehrlich, der aller erste Lauf ist super einfach. Man hat Spaß und ist mega motiviert und schon beim zweiten Lauf ist diese Motivation wieder komplett verschwunden. Richtig Spaß macht Laufen dann erst wieder, wenn sich die ersten Erfolge (deutliche) einstellen und man fast nebenher laufen kann. Leider dauert das aber einige Zeit. Und bis dahin sollte man alles benutzen, was einen motiviert.

Zumindest für uns Männer kann ich sagen: Der Einsatz von Gadgets hilft. Egal ob GPS Uhr, Kopflampen, neue Laufsocken (ich kann nur die Achillessehnen-Socken von Falke empfehlen) oder Musik. Hauptsache es gibt irgendetwas Neues, an dem am beim Laufen rumfummeln kann. (Und ich glaube die Mädels finden da auch etwas adäquates.)

Ich bin in der ersten Zeit oft mit Musik gelaufen, irgendwann habe ich mir sogar eigene Playlisten für die unterschiedlichen Trainingsvarianten angelegt und nach etwas 9 Monaten war mir das alles viel zu viel Arbeit und seitdem laufe ich wieder ohne Musik. Im Moment habe ich das Gefühl, dass mich Musik mehr ablenkt als motiviert. Denn die ruhigen Läufe benutze ich zum Entspannen und zum Nachdenken und bei den schnellen Läufen muss ich mich zu sehr auf die Laufbewegungen und die richtigen Zwischenzeiten konzentrieren, als dass ich mich noch mit der Suche nach dem passenden Song beschäftigen möchte. Aber wer weiß wie das in ein paar Monaten aussieht? Egal, Hauptsache man läuft und hat Spaß dabei.

Grandios war der Tipp eines ambitionierten Matathonläufers. Der meinte: Musik geht gar nicht. Das würde nur von diesem großartigen Gefühl der Bewegung, dieser inneren Ruhe und dem richtigen Tempo ablenken. Für ihn gibt´s nur Hörbücher.

Wie gesagt: läuft …

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