Jetzt an den Sommer denken!

WOCHENREPORT 12.02.2018 – 18.02.2018
Ich kann es kaum glauben, ich fahre abends durch Köln und nirgends stehen mehr einzelne Männer in Uniformen und warten, dass sie von einem Bus aufgegabelt werden und anschließend in Massenpanik verfallen. Dafür warten jetzt alle auf den Frühling. Ich auch. Und allen, die warten, kann ich nur zu rufen: „Jetzt müsst ihr durchhalten.“ Durchhalten ist sowieso das große Geheimnis!
Seit ziemlich genau 1 ½ Jahre trainiere ich mit Trainer, Trainingsgruppe und Trainingsplan und ich habe das Gefühl, dass ich immer noch ein paar Monate brauche bis der ganze Körper auf dem Stand ist, dass das Training so richtig anfangen kann. Ich merke zwar deutlich wie sich kontinuierlich Verbesserungen einstellen, aber mein Körper, als Laufgesamtkunstwerk betrachtet, hat immer noch Schwachstellen, die nach wie vor besondere Aufmerksamkeit beanspruchen und das Training so beeinflussen, dass sich der Fokus immer noch auf „Verletzungsvorbeugung“ statt auf „Tempo“ richtet. Ich hatte letzte Woche, donnerstags beim letzten 200er des Bahntrainings, ein Aha-Erlebnis, wie ich plötzlich spürte, was es bedeutet Geschwindigkeit aufzunehmen. Bis dahin dachte ich ja auch schon, dass ich schnell geworden bin, aber auf einmal machten meine Beine irgendetwas anders und ich merkte, wie ich auf ein neues Level gekommen bin. Das Problem ist nur, dass es kurz mal da war und ich es nicht wieder sofort abrufen konnte. Aber nicht nur, dass ich es nicht wieder sofort abrufen konnte, aber jetzt spürte ich zusätzlich auch noch einen neuen Teil meines Körpers. Meine Hüfte ist auftrainiert, die Achillessehen sind bei 95%, jetzt zieht die Hinterseite meiner Oberschenkel besondere Aufmerksamkeit auf sich. Hört das den nie auf??? Nein 😉
In einem früheren Artikel habe ich eine Aussage aus der Wissensforschung zitiert: „Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr erreichen können und unterschätzen, was sie in drei Jahren erreichen können.“ An diese Aussage muss ich immer wieder denken und mir klar machen: Geduld. Du brauchst Geduld! Und immer, wenn du in kleine Motivationslöcher fällst, genau dann musst du durchhalten. Ich denke dieser Gedanke kann jeder Person helfen, die Silvester angefangen hat, sich für den Sommer fit zu machen. Jetzt müsst ihr durchhalten. Die ersten 4 Wochen nach Weihnachten und Silvester sind immer leicht. Aber wenn du die erste Grippewelle durchlaufen hast, du vielleicht einmal Karneval gefeiert hast und die Kälte und nicht aufhörende Dunkelheit kaum noch aushältst, genau dann musst du durchhalten. Egal was du machst: Feb und März nerven immer. Jetzt gilt es! Was du jetzt schaffst, bringt dich durch den Sommer. Und auch wenn man es kaum glauben kann, irgendwann wird auch der Sommer kommen.

 

MEINE WOCHENDATEN:

Montag: (mittags) EL 6,5 km ø 4:18; 35 min Zirkeltraining (und das am Rosenmontag …)

Dienstag:  (abends) Bahntraining; EL 3,5 km, Koordination, 2 x 5 x 400m, (1x 5 82´´- 83´´; 2. X 5 81´´- 82´´) P = 200m Trab, AL = 20 min Rad (sollte etwas schneller laufen, war aber noch von Sonntag und Monat etwas platt)

Mittwoch: (nachmittags) DL 10 km ø 5:01, Koordination, 6 x 100m, P = 100m Gehen

Donnerstag: (abends) Bahntraining; EL 3,5 km, Koordination, 12 x 200m ø 36´´, P = 90´´, AL 3 km

Freitag: (nachmittags) DL 11,4 km ø 4:52 (locker)

Samstag: (morgens) Tempoausdauer; EL 3 km; 2 x 8 Hügelläufe (200m), P = 200m Trab, SP = 1 km DL, AL 3 km

Sonntag: (nachmittags) DL 12,5 km ø 5:10 (Entspannungslauf)

GESAMT: 75 km, 1 x Rad, 1 x Kraft, 3 x Koordination

Zusammenfassung der Woche:
Ehrlich gesagt, warte auch ich auf den Sommer, aber ich warte auch auf die Woche, wo mir nicht nach jedem Training die Beine weh tun. Doch bevor mir jetzt jemand den Ratschlag gibt, ich solle doch mehr auf mich aufpassen. Macht euch keine Gedanken. Mir geht es super gut und ich genieße mein Laufabenteuer enorm.
(Aber ein ganz klein wenig Leiden gehört einfach dazu 😉   )

Keep on running & durchhalten …

1020 km für einen Tusch

WOCHENREPORT 22.12.2018 – 28.01.2018

1020 km für einen Tusch – oder wie bekommt man das ganze Training in eine sehr volle Woche integriert?!

„Du musst aber viel Zeit übrighaben, um so viel zu trainieren.“ Diese Aussage habe ich wirklich schon öfters gehört. Um sie schnell zu beantworten: „Nein, ich habe nicht besonders viel Zeit, aber wenn man Spaß und ein Ziel hat und noch ein wenig organisieren kann, geht es irgendwie immer.
Ok, die letzte Woche war schon eine etwas größere Herausforderung. Montag hatte ich einen vollen Bürokalender in Köln. Dienstags ging es nach Aachen. Am Mittwoch nach Potsdam. Donnerstags nach Goslar. Am Freitag tagsüber von Goslar nach Rust (Europapark) und von da aus nachmittags nach Bergisch-Gladbach. Und Samstag und Sonntag ständig zwischen Köln, Düsseldorf, Aachen und Leverkusen hin und her. Da musst du dir schon einen sehr detaillierten Plan austüfteln.
Den stelle ich mir fast immer montags Morgen zusammen. Der Montag war auch nicht das Problem. Abends stand ein leichter Dauerlauf und Krafttraining auf dem Plan. Da ich aber am Dienstag sowohl eine Spritze bekommen würde und danach nicht trainieren sollte und ich abends auch unterwegs sein werde, habe ich den Dauerlauf in einen Tempodauerlauf umgebaut und dafür am Dienstagmorgen einen ruhigen und etwas längeren Dauerlauf geplant. Morgens zu laufen ist zwar nicht so mein Ding, aber alle 2 Wochen schaffe ich das. Dienstag war damit auch verplant. Am Mittwoch bin ich erst nach Berlin geflogen bzw. weiter nach Potsdam gefahren. Ich habe kurz recherchiert ob Hotel einen Fitnessbereich hat. Hatte es. Ok damit habe ich für den Mittwochabend nach Vortrag eine Einheit auf dem Fahrrad mit Krafttraining eingeplant. Hat auch genauso funktioniert. Donnerstag standen Tempoläufe auf dem Plan: 5 x1000m. Habe bei der Recherche gesehen, dass Potsdam super viele Parkanlagen hat und die sich auch noch in der Nähe des Hotels befinden. Auf dem Plan konntest du lange gerade Strecken ohne große Hügel erkennen. Also dürften die Tempoläufe kein Problem werden. Waren sie auch nicht. Wobei ich statt 5x 1000m dann nur 4x1000m plus 1x 400m gemacht habe. Freitag stand der große Fahrtag an und für den habe ich nur 20 min Stabi und Dehnung eingeplant. Der Tag hatte es auch in sich. Erst 580 km von Goslar zum Europapark Rust. Dort habe ich einen Vortag zum Thema Veränderung und Mut gehalten. Jetzt hat der sich ein wenig verzögert, weshalb ich erst um 16:00 wieder losfahren konnte und der nächste Auftritt stand um 20:00 in Bergisch Gladbach an. Das Navi rechnete etwas alle 15 Minuten 2 weitere Minuten auf die geplante Ankunftszeit drauf. Mit allen Umwegen und weiteren 450 km kam ich um 19:58 am Auftrittsort an. Na also, geht doch… und 20:03 gab es dann auch den ersten Tusch! (Aber solche Termine stehen in Zukunft nicht mehr auf meinem Plan, denn an der allgemeinen Terminentzerrung arbeite ich jetzt seit 1 ½ Jahren und es sieht gut aus.) Am Samstag bin ich morgens zum ASV Köln gefahren um endlich mal wieder mit der Gruppe zu laufen. 8 km Einlaufen, 5 Hügelläufe, 2 km Auslaufen standen auf dem Plan. Kein Problem, vor allem weil auch seit gefühlten 4 Jahren endlich mal wieder die Sonne geschienen hat. Danach noch 5 Karnevalsauftritte und etwas schlafen. Am Sonntag standen NUR 5 Auftritte auf dem Plan. Hat aber gereicht, denn die Nummer, die ich noch einmal ausgegraben habe (eine Steppnummer mit Rollschuhen auf einem Tisch) reicht auch als Training 😉 Sagen wir mal so, wenn ich nicht so viel trainieren würde, würde ich diese Nummer auch nicht 5x am Tag schaffen.

Zusammengefasst: Mit ein wenig Orga geht alles und die besonders stressigen Wochen muss man einfach als Abenteuer und nicht als Stress betrachten. Es ist letztendlich alles eine Frage der Einstellung. Und für die sind wir zuständig. Wenn du solche Wochen als schräge Herausforderung ansiehst und dich dann noch mit ein wenig Augenzwinkern über dich selber lustig machst, weil du ja weißt, dass das schon ein wenig bekloppt ist, dann kommst du auch durch solche Wochen. (Aber mehr als 3 Wochen schaffe auch ich das nicht.)

MEINE WOCHENDATEN:

Montag: (abends) DL 9 km ø 4:20, 45 min Kraft

Dienstag: (morgens) 10 km ø 4:40, 5 x 200m P= 200m Trab, dann 50 min Reha
(abends/ Vortag Aachen
Karnevalsgala / Sparkasse Köln-Bonn

Mittwoch: (tagsüber) Anreise Berlin / Potsdam
(nachmittags) Vortag „Anders denken, mutig handeln“
(abends) 60´Rad, 35 ´Krafttraining

Potsdam am Morgen
Potsdam am Morgen

Donnerstag: (tagsüber) EL 3 km, 4x 1000m ø 3:40, 1x 400m, P= 3 min; Al 5 km
(tagsüber) Anreise Potsdam – Goslar
(abends) Auftritt Verkehrsgerichtstage Goslar

Freitag: (morgens) 25´Dehnung & Sabi
(tagsüber) Anreise Goslar -Rust, Vortrag „anders denken, mutig handeln“, Weiterreise nach Bergisch-Gladbach
(abends) Karnevalsauftritt 1020 km für einen Tusch 😉

Was man nicht alles macht ...
Was man nicht alles macht …

Samstag(morgens)  EL 8 km ø 4:32, 5x 200m Hügelläufe, P= 200m Trab, AL 2 km
(tagsüber)  Karnevalsauftritte …

Sonntag(mittags) 5 Karnevalsauftritte und PAUSE

"Deine Sitzung" mit Caroline Kebekus den Pink Poms
„Deine Sitzung“ mit Caroline Kebekus den Pink Poms

Zusammenfassung der Woche:  Die (vorläufig) kompliziertesten 3 Wochen des Jahres sin geschafft. Keine Erkältung, kein Unfall, alle Jobs mehr als gut absolviert, sogar Spaß dabei gehabt und Mini-Verletzung ist fast abgeheilt. Das sah letztes Jahr doch noch anders aus.
Gut, ich habe auch die nächsten Wochen und Monate immer noch viel zu tun, aber nicht mehr in diesem Tempo. Das Tempo gehört nämlich auf die Bahn …
Keep on running & immer rechtzeitig planen  …

 

Silvester, Ski & jede Menge Vorsätze

WOCHENREPORT 31.12.2017 – 07.01.2018

Manchmal muss eine Woche auch mal 8 Tage dauern…  

Da ich letzte Woche den Wochenreport ausgesetzt habe (war etwas faul),  baue ich den vorletzten Sonntag (31.12) einfach in meinen aktuellen Wochenreport mit ein.
Das Jahr hörte exakt so auf, wie ich das komplette Jahr empfunden habe. Sehr viel Einsatz, viel Leidenschaft, große Zufriedenheit, aber noch Luft nach oben 😉
Am 31.12 stand das erste und letzte 10km Rennen des Jahres 2017 an. Zur Erinnerung: letztes Jahr bin ich 40:04 gelaufen. Danach bin ich keinen weiteren 10er gelaufen. Dieses Mal wollte ich die 40:00 sicher knacken und war sicher, dass ich es draufhabe. Bis Kilometer war ich auch in Time, aber dann kam der große Hammer. Ergebnis: 40:10!!!  Habe alles gegeben, habe einen super Endspurt hingelegt, aber es fehlt doch wieder eine Kleinigkeit. Gut, dann habe ich eben ein weiteres Ziel für 2018 …
Das neue Jahr fing mit etwas Erholung und dem typischen Kurzurlaubstress an. Ich liebe es wegzufahren und gleichzeitig frage ich mich immer, warum fahre ich nicht einmal 2 oder 3 Wochen weg? So schön Kurztripps auch sind, mal länger wegzufahren hätte auch was?! Na gut, damit steht das als nächstes Ziel auf meiner Vorsatzliste 2018.
Ganz oben auf dieser Liste steht der Wunsch sich nicht zu verletzten. Insbesondere halbwegs heil durch den Januar zu kommen, denn das ist immer mein anstrengendster Monat.
Des Weiteren habe ich mir vorgenommen immer positiv in jedes Training und jeden Wettkampf zu gehen. Kein Jammern, viel Lächeln und jede Einheit als ein kleines Geschenk zu sehen. Und zusätzlich versuche ich auch immer freundlich gegenüber alle Läufern und Läuferinnen auf der Strecke zu sein. Mir ist aufgefallen, dass sich viele zum Anfang des Jahres, wenn man sich beim Laufen über den Weg läuft, freundlich grüßen. Und ab Februar guckt keiner den anderen mehr an. Warum? Nimmt er oder sie einem die notwendig Luft weg? Ich weiß ja aus eigener Selbstanalyse, dass eine gewisse lässige Smalltalkfähigkeit noch nie deutsche Kernkompetenz war. Na gut, dann habe ich ja hier ein neues Arbeitsfeld 😉

Silvesterlauf 2017 TUS Köln rrh
Silvesterlauf 2017 TUS Köln rrh

 

MEINE WOCHENDATEN:

Sonntag: (mittags) Silvesterlauf TUS RECHTSRHEINISCH
10 km 40:10 2. Platz AK 55
(abends) Silvesterfeier mit Freunden. Großer Spaß und habe mich den ganzen Tag auch nicht über die 40:10 geärgert. (Ich bin wohl endgültig erwachsen geworden 😉  )

Montag: (morgens) DL 10 km locker zur Entspannung ø 5:05
(mittags) Anreise Kurzrtripp (Ski) über Füssen

Schloß Neuschwanstein - das Schloss haben die doch von Disney geklaut ...
Schloß Neuschwanstein – das Schloss haben die doch von Disney abgeschaut …

Dienstag – Freitag: (tagsüber)  Ski in Obergrugl, viel Schnee und brav die Oberschenkel trainiert

Wenn ich etwas in Köln vermisse, dann Sonne ...
Wenn ich etwas in Köln vermisse, dann Sonne …
Vollmond im Ötztal
Vollmond im Ötztal
Wo ist unser Auto?
Wo ist unser Auto?

Samstag: (morgens / zurück in Köln) Hügelläufe; EL 2,8 km, 15x Hügelläufe (185m) P=Trab, SP = 1km; AL 2,8 km
(tagsüber) Koffer ausgeladen

Sonntag: (mittag) DL 15 km ø 4:34 (fast entspannt)
(abends) Wildcard Playoffs geguckt

Zusammenfassung der Woche:  Das letzte Jahr hörte gut auf, aber ich sehe noch einiges an Potential für 2018. Kurzurlaub war sehr entspannend. Aber jetzt kommt einer der härtesten Monate des Jahres. Doch die Erfahrung hat mich gelehrt: Weglaufen hat noch nie was gebracht. Also Augen zu und ab durch den Januar. Anfang Februar wartet ja schon der nächste Kurztripp …

Keep on running & ein super schnelles 2018  …

Wissenschaft, Show & eine Erkenntnis

WOCHENREPORT 05.12. – 17.12.2017

„Man überschätzt, was man in einem Jahr schaffen kann, aber unterschätzt, was man in drei Jahren schaffen kann.“

Dies ist eine der grundlegenden Erkenntnisse aus dem Bereich Wissensgenerierung und Verhaltenspsychologie und sie poppte am Dienstag beim Deepfinding Club, einem interdisziplinarischen Symposium zum Thema Wissensmanagement und Digitalisierung auf. Und wenn man diese Aussage einmal auf seine eigenen Erfahrungen anwendet, werden wahrscheinlich einige sagen: „Dieses Phänomen kenne ich doch?!“
Bei KNACKI RENNT habe ich dies exakt so erlebt. Als ich im August 2016 mit Knacki rennt begonnen habe, hatte ich das Gefühl ich kürzester Zeit wieder auf Level eines 30 Jährigen zu kommen. Ich war zwar schnell, aber so schnell dann doch nicht 😉
Nach einer nicht geringen Anzahl kleinerer Rückschläge und Verletzungen fing ich im Sommer tatsächlich an, an mir und meinem Projekt zu zweifeln. Aber ich habe mich noch einmal aufgerafft. Und ich denke, dass es die richtige Entscheidung war. Jetzt, nach 1 1/2 Jahren, lege ich manchmal Trainingseinheiten hin, die ich mir so letztes Jahr noch nicht habe vorstellen können. Natürlich muss ich das jetzt auch in den nächsten Rennen umsetzen, aber eifach mal, wie am Samstag, aus dem Stand heraus 4 km im Training wieder im einem Schnitt unter 4:00 zu laufen und dabei noch nicht mal kaputt zu sein, macht Hoffnung. UND es macht Spaß. Denn darum sollte es bei diesem Projekt gehen: Spaß und Leidenschaft!

Und der Rest der Woche war auch nicht schlecht. Montag: Coaching. Dienstag: Moderation „Deepfinding Club“ in München. Mittwoch & Donnerstag: Vorbereitung neue Online-Marketing-Kampagne. Freitag: Meine „kleine“ Mixshow in Kaarst „Kurz & Knacki“. (Tolle Künstler, 400 Zuschauer, super Stimmung).

MEINE WOCHENDATEN:

Montag: (nachmittags) Bahntraining: EL 3 km, 10x 400m ø 80´´ (9. & 10.: 78´´), AL 3 km
 (abends) Flug München

München 2017 Dez
München 2017 Dez

Dienstag: (tagsüber) Moderation Konferenz München „Deepfining – Digitalisierung“
(abends) 45 min Zirkeltraining (Hotel)

Mittwoch: (nachmittags) DL 12,2 km ø 4:27

Donnerstag: (abends) 40 min Kraft

Freitag: (mittags) DL 15 km (gesteigert) ø 4:36 (5:00 – 4:05)
(abends) Kurz & Knacki“ in Kaarst, (also ganz ohne Auftritt geht es doch nicht 😉 )

Jens Heinrich Claassen, Ingmar Stadelmann, Özgür Cebe
Jens Heinrich Claassen, Ingmar Stadelmann, Özgür Cebe

2018 wird es 3 x „Kurz & Knacki“ in Kaarst geben
2 x der „Deuser Mix“ in Dortmund
4 x „Knacki Deusers Sommer Club“ und das war es mit den öffentlichen Auftritten 2018.
Ich werde bald die Vorverkaufsliste veröffentlichen.

Samstag: (morgens) EL 1 km, 4 km ø 3:58, AL 1 km, 45 min Kraft

Sonntag: (nachmittags) 75 min Rad incl. 4x 5 min flott, P = 3 min ruhig

Gesamt: Erholungswoche; 47 km, 3 x Kraft, 1 x Rad,

Zusammenfassung der Woche:  Bin jetzt schon ein wenig gespannt wie er Silvesterlauf (10 km) wird. Habe mich letztes Jahr zur selben Zeit schon recht fit gefühlt, aber im Moment habe ich – ich möchte einen guten befreundeten Comedian zitieren (Johannes Flöck):  „ein gutes Gefühl“.

Keep on running & immer geduldig bleiben  …

Schnee, gescheiterte Selfies und schwere Beine

Wochenreport 27.11. – 03.12.2017
Die letzte Woche hat mich geschlaucht. Deswegen kam ich am Montag auch nicht dazu den Wochenreport zu schreiben. So ein Wochenreport ist wie das Training: in guten Wochen läuft er quasi von alleine. Dir fällt immer etwas ein und du schreibst ihn fast nebenher. Aber wehe du hast mal keine Lust oder die Beine sind schwer oder der Kopf ist voll mit anderen Gedanken – dann fängt der Stress erst richtig an Am Montag habe ich mir einmal eine Pause gegönnt und 1 1/2  Stunden länger geschlafen. Dank des Blogs geht der Wecker ansonsten am Montag spätestens um 6:00 los. Dieses Mal nicht – und schon ist der Tagesplan (und auch der Blog) überholt. Gestern habe ich nur das gemacht, was wirklich gemacht werden musste. Habe das Krafttraining gestrichen und bin stattdessen 10 km locker ausgelaufen. (Naja, das ging ja noch irgendwie, aber danach war nur noch „hardcore Liegen“ angesagt.)
Heute ist Dienstag und ich habe mich mehr oder weniger aufgerafft schnell ein paar Zeilen zu schreiben. Wie gesagt, jetzt wo es anstrengend wird, sollte man durchhalten. Zumindest erzähl ich das immer im Coaching (und besonders meiner Tochter 😉  ) und muss ich es wohl auch tun…

P.S.: Außerdem war es kalt und ich musste am Sonntag auch noch helfen den Adventskranz zu schmücken und dann gingen auch noch die Selfies schief und, und, und…

Naja, ihr kennt doch solche Wochen!

Meine Wochendaten:

Montag: (nachmittags) Reha
(abends) EL 6,5 km ø 4:35 ; 60´ Zirkeltraining

Dienstag:  (abends) Bahntraining El 3 km (ø 4:30), Koordination, 10 x 500m ø 1:48, P= 300m Trab (1:35 – 1:55), AL 3 km  

Mittwoch:  (nachmittags) DL 12 km 4:28LinkedIn Learning – die magische erste Minute

Donnerstag: (tagsüber) frei

Freitag: (morgens) DL 7 km ø 4:30, Koordination, 6 x 100m 

Samstag: (morgens) EL 3 km ø 4:35, 2 x 10 Hügelläufe (180m), P = 180m Trab, SP (Serienpause) = 1 km, AL 3,5 km

Sonntag: (morgens) Rad 45´
(nachmittags) Tennis / Mannschaft / Single & Double
und es war auch noch so kalt …

Naja, so kalt war es auch nicht ...
Naja, so kalt war es auch nicht …

Gesamt: 54 km, 1 x Rad, 2 x Kraft, 2 x Koordination, 1x Tennismatsch (Autokorrektur – lasse ich mal so stehen 😉  )

Zusammenfassung der Woche:  Sehr anstrengende Woche. Es war nicht die Anzahl der Kilometer, sondern viel mehr die Qualität und das Tempo des Trainings was mich so geschlaucht hat. Am Montag war ich einmal so richtig platt. Muss wohl auch einmal sein. Und dann habe ich am Montagnachmittag auch noch meinen Trainingsplan bis zum Ende des Jahres bekommen: Oh man, das geht so weiter. Aber was soll ich mich beschweren. Ich hab es ja so gewollt…

Keep on running & richtig durchhalten …

Lampen, Hügel und ein fetter Truthahn …

Wochenreport 20.11. – 26.11.2017

Der erste November, in dem ich seit 30 Jahren nicht jeden zweiten Abend auf einer Bühne stehe. Ehrlich gesagt, genieße ich es. Aber auch ohne Soloauftritte hatte diese Woche genügend Herausforderungen bereit gestellt. Das frühe Dunkelwerden ist immer eine organisatorische Herausforderung. Bahntraining ist easy, Wald fällt fast immer aus, also gehen nur Dauerläufe auf der Straße. Zum Glück gibt es ja Kopflampen zum Laufen. Nur sollten diese auch  funktionieren. Mittlerweile sind alle Batterien gewechselt und die exakte Größe des Kopfbandes eingestellt, denn beim ersten Mal habe ich mir die Lampe beim Anziehen voll auf die Nase geknallt. Nase passt jetzt optisch zum Zeh. Ansonsten liefen die Einheiten prächtig. (Keine Ahnung wie mir dieses Wort  in den Kopf kam. Prächtig?! Nicht wirklich typischer Läuferjargon…) Stolz war ich auf meine Samstagseinheit. Ich habe nicht nur innerhalb der Trainingsgruppe das Ein- und Auslaufen mitgehalten, sondern sogar die ersten 4 Hügelläufe. Danach haben die mir dann doch gezeigt, wo es lang geht 😉 (Am Sonntag haben dann zwei von unseren Frauen die Qualifikation für die Ü23 Europameisterschaft / Cross gelaufen. Gratulation!!! )
Nach den Hügelläufen stand dann am Samstagabend noch ein großes Thanksgivingessen an. Wichtig für die amerikanische Seite meiner Familie. Da meine Tochter erst am Freitag aus NY zurückkam, habe wir es am Samstag mit vielen Freunden nachgefeiert. Was wiederum meine Sonntagseinheit stark beeinflusst hat. Aus dem geplanten ruhigen Dauerlauf wurde ein intensives Intervall-Aufräum-Training. 4 x 1 Std. Wegräumen, P= 1 Folge Netflix mit 4 x 10 min. Spülen.

Meine Wochendaten:

Montag: (nachmittags) Reha
(abends) EL 6,5 km ; 60´ Zirkeltraining

Dienstag:  (abends) Bahntraining El 3 km (ø 4:30), Koordination, 10 x 500m ø 1:52, P= 300m Trab (1:40 – 2:00), AL 3 km  (Da weißt du, was du gemacht hast.)

Mittwoch:  (tagsüber) 2x lange Coachingsessions
(nachmittags) DL 12 km 4:34
(abends)
mein neuster Kurs auf LinkedIn Learning „die magische erste Minute“

LinkedIn Learning - die magische erste Minute
LinkedIn Learning – die magische erste Minute

Donnerstag: (tagsüber) Seminar „souverän, sympathisch, spektakulär – die neue Leichtigkeit des Vortrags“
(abends) 45´Zirkrltraining

Freitag: (morgens) Vortrag „anders denken, mutig handeln“
(nachmittags)  
DL 10 km, gesteigert 4:30 – 4:10, (ø 4:19), Koordination, AL 2,5 km

Vortrag "anders denken, mutig handeln"
Vortrag „anders denken, mutig handeln“

Samstag: (morgens) EL 3 km ø 4:27, 2 x 10 Hügelläufe (180m), P = 180m Trab, SP (Serienpause) = 1 km, AL 3 km
(abends) Thanksgivingessen

Sonntag: FREI & Aufräumen

The Day After
The Day After

Gesamt: 57 km, 1 x Rad, 2 x Kraft, 3 x Koordination, 1x komplette Reinigung

Zusammenfassung der Woche: Eine abwechslungsreiche Woche. Hügel, Familie, Coaching, Vorträge und ein Seminar. Und wenn man aus so einer Woche ohne Verletzungen und Familienstreitigkeiten rauskommt, dann weiß man, dass man nicht alles falsch gemacht hat.

Keep on running & durchhalten …

Wenn man zu übermütig wird …

Wochenreport 13.11. – 19.11.2017
Er lief, fiel und lachte …
Wer meinen letzten Wochenreport gelesen hat, erinnert sich vielleicht noch, dass ich zuvor eine gute Woche hatte und meinen ersten Straßenlauf absolviert habe.
Am Montag war großer Arztcheck. Alle waren sehr zufrieden. Muskeln, Sehnen, Gelenke – alles gehalten und weiterhin im Aufbau. Wie das so ist, wenn du noch ein klein wenig Adrenalin im Körper hast, haben wir überlegt, wie weit man in meinem Alter noch kommen kann. Kann man die 2:00 min über 800m knacken? Wo genau der Weltrekord in meiner Altersklasse liegt, weiß ich gar nicht, weil ich mich nicht frustrieren wollte und noch nie nachgesehen habe. Aber er liegt noch knapp über 2:00 min. SUB TWO Reloaded – das wär doch mal ein Projekt. Vergesst die 2 h beim Marathon. Unter 2:00 min über 800 m! Das könnte das neue Projekt werden. Ich habe meinen Arzt gefragt (der selber Läufer war), ob das medizinisch möglich wäre. Keiner weiß es, aber warum nicht. Ok, ich habe, bei Rausgehen noch erklärt, das es mir nächstes Jahr reichen würde so um die 2:06 zu laufen und dann gucken wir mal weiter…
Aber wie das nach solchen Gesprächen ist, man muss innerlich ein wenig lachen, fängt an zu träumen und fühlt sich, als ob man alles schaffen könnte. Mit diesem Gefühl bin zum Training gegangen. 8 km Einlaufen und 60 min Zirkeltraining standen auf dem Plan. Also rein in die Trainingsklamotten und raus zum Einlaufen. 17:45! Natürlich ist es dunkel, aber vom ASV Köln aus geht es in Richtung Deutsche Sporthochschule und dort ist alles erleuchtet. Dachte ich. Doch eine kleine Ecke hat nicht auf gehört Widerstand zu leisten und sich dem Licht entzogen. Und um es besonders spannend zu machen, hat diese kleine Ecke noch Beistand von einem großen Haufen Laub bekommen, das sich elegant über eine große Bordsteinkannte gelegt hat. Und diese Bordsteinkannte hat sich in sehr großer Geschwindigkeit meinem rechten Zeh genähert. Hat das geknallt! Hinter der Sporthochschule ging es ein Stück runter, ich noch noch einmal Geschwindigkeit aufgenommen, um die Ecke, wollte abkürzen und dann erinnere ich mich nur, wie ich mich einmal überschlagen habe und direkt unterhalb der Mensa der Sporthochschule auf der Hüfte zum Liegen kam. Nicht nur, dass es unfassbar weh getan hat, mich schauten auch noch die übrig gebliebenen Sportstudierenden aus der Mensa mitleidig an. Natürlich springt man in solchen Momenten sofort und zeigt allen: „Alles entspannt. Nichts passiert!“ und denkt innerlich: „Das war es mit der Laufkarriere. Zeh gebrochen. 3 Monate Pause. Alles Training umsonst.“ So schnell kann man von seiner Motivationswolke wieder runter knallen. Irgendwie bin ich noch 3 km zurückgelaufen. Habe mir sofort ein paar Eispacks auf den Zeh geknallt und dann sogar noch das Zirkeltaining auf einem Fuß durchgezogen.
Am nächsten Tag war ich sicher: das wars wirklich. Der Zeh muss ab. Ich bin zwar nicht besonders wehleidig, aber ein bisschen leidender Mann steckt dann doch in mir. Also sofort zum Arzt. Der hat auch einen Schreck bekommen. Zeh geröntgt, 3 x in den Nagel gebohrt und gemeint, dass wir SUB TWO Reloaded solange zurückstellen sollten, bis ich ohne Stolpern laufen kann…
Naja, Dienstag und Mittwoch bin ich halt wieder auf Rad gegangen. Aber ab Donnerstag ging es doch wieder mit dem Laufen. Sagen wir mal so. Beim Laufen vergisst man den Schmerz schneller als beim Gehen…

Meine Wochendaten:

Montag: (nachmittags) Reha
(abends) EL 6,5 km (incl. Laufunfall); 60´ Zirkeltraining & 5 Eispackungen

Dienstag:  (abends) Bahntraining muss ausfallen, stattdessen 70´Rad; Warm-up 30´, 8x 2´schnell P= 1`, Cooldown 16´

Mittwoch:  (vormittags) Rad 50´(wollte noch weg schonen) 

Donnerstag(morgens) Kurztripp nach Mallorca. Buchschreiben… Habe in Köln keine Ruhe.
(nachmittags) EL 2 km; 8 km  Tempodauerlauf ø 4:22; AL 1 km (Ging erstaunlich gut, auch wenn Zeh immer noch weh getan hat. Aber vielleicht hat es geholfen, dass ich in Mallorca am Strand gelaufen bin 😉   )

Auf dem Weg zum Strand.
Auf dem Weg zum Strand.

Freitag: (nachmittags) ruhiger DL 13,8 km (hügelig) ø 5:15 

Samstag: (morgens) 35´Kraft
(nachmittags) Hügelläufe (Dünen) EL 2,5 km; 12x 180m P= Trab; AL 2 km

Vor den Hügelläufen hatte ich noch Spaß ;)
Vor den Hügelläufen hatte ich noch Spaß 😉

Sonntag: FREI – das wurde aber auch mal Zeit! Seit langen habe ich mich mal auf einen ganzen Tag gefreut, an dem ich außer nach Deutschland zurückfliegen und 7 Sunden am Buch schreiben nichts machen musste…

Gesamt: 40km, 2x Rad, 2x Kraft, 1x Koordination

Zusammenfassung der Woche: Ok, ist noch einmal gerade gut gegangen. Zum Glück habe ich coole Ärzte, die mir sofort geholfen haben. Und zum Glück habe ich mich auch dieses Mal 3 Tage zurückgehalten. Ihr seht, man kann immer noch dazulernen. 4 Tage Sonne haben auch gut getan und das Buch is bald fertig …

Keep on running & immer schön auf den Weg achten …

Eine fast perfekte Woche

Wochenreport 06.11. – 12.11.2017
Es lief.
Also das Laufen sowieso. Sonntag, Leverkusen, 10:45 Uhr, Frisur sitzt. Naja, Frisur? Es regnet, kurz aber deutlich. Start zu meinem ersten Herbststraßenlauf und ein wenig nervös bin ich schon. Gut, was die Streckenlänge angeht, geht es. Es ist kein Halbmarathon oder 10 km Lauf, sondern ein 5 km-Lauf. Hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist offensichtlich. 5 km sind kürzer. Der Nachteil: es geht sofort zur Sache und du kannst nicht mal mittendrin einen Kilometer ausruhen. Mein Ziel knapp unter 20:00 zu laufen. Jetzt ist Leverkusen kein Alpenvorland, aber auch die haben eine 500m lange Steigung gefunden und sie kurz vor Kilometer 3 eingebaut – und die spürst du. Natürlich geht es danach auch wieder leicht runter, aber aus dem Mathe-Unterricht weiß ich ja noch, dass eine Steigung mehr Zeit frisst, als das Gefälle dir nützt. (So war es auch 😉   )
Mein Plan: langsam angehen und dann auf Kilometer 4 und 5 Gas geben. Schwierig, wenn du den ersten Kilometer mal wieder in 3:38 angegangen bist. Aber zum Glück habe ich es gemerkt und dann das Tempo bewusst (leicht) runter gefahren. Zwar hat die Steigung echt Zeit gekostet, aber ich habe dieses Mal die Kräfte so gut eingeteilt, dass ich den letzten Kilometer noch einmal in 3:48 laufen konnte. Zeit im Ziel: 19:31.
Für mich war das ein großer Erfolg. Vor allem weil ich am Ende noch Kraft hatte und endlich mal die letzten 200m richtig Gas geben konnte.  Heute, einen Tag später, habe ich weder Muskelkater noch schwere Beine. Darauf kann man doch aufbauen.
Auch sonst einer sehr manierliche Woche:

Mittwoch: Launch der neuen Homepage des Stadtrundfahrtprojekts Lachexpedition (was für eine Arbeit)

Donnerstag: Das Deuser ABC auf LinkeIn-Learning

Freitag: Tagesseminar Souverän auftreten in Düsseldorf bei der Rheinischen Post

Samstag: 1. Essener Rednernacht über Gedankentanken

Meine Wochendaten:

Montag: (nachmittags) Reha
(abends) 55´ Rad; 60´ Zirkeltraining

Dienstag:  (abends) Bahntraining, EL 3 km; 5 x 1000m ø 3:54 P=1:45; AL 2 km 

Mittwoch:  (abends) Rad 50´(hatte nicht mehr Zeit) 

Donnerstag(morgens) Reha
(nachmittags) EL 3 km; 3 x 3km Tempodauerlauf ø 4:23; AL 2 km

Freitag: (tagsüber) Seminar „Souverän auftreten“ für die Rheinische Post / Düsseldorf (Thema: sympathisch, auf den Punkt, ohne Angst) mit meinen Gastreferenten Sven Pistor & Vera Deckers
(abends)
Rad 55´

Sven Pistor & Vera Deckers
Sven Pistor & Vera Deckers

Samstag: (morgens) DL 7 km; Koordinationsläufe; 4 Steigerungsläufe (STL)
(tagsüber) 1.Rednernacht von Gedankentanken in Essen, Vortrag „Anders denken, mutig handeln“

1. Rednernacht Essen / Euphorie
1. Rednernacht Essen / Euphorie

Sonntag: (vormittags) 7. Leverkusener Winterserie, 1. Lauf;  5 km in 19:31; Ingesamt 13. Platz / Altersklasse 1. (und da ist doch noch einiges an Potential rauszuholen…)

Sehr konzentriert ...
Sehr konzentriert …

Zusammenfassung der Woche: Eine fast perfekte Woche. Also ich hoffe es war eine FAST perfekte Woche, weil man möchte ja immer noch etwas Luft nach OBEN haben. Aber viel zum Kritisieren habe ich nicht gefunden. Gut, das Wetter. Aber ehrlich gesagt, mag ich so ein Herbstwetter (etwa 2-3 Wochen …)

Keep on running & am Winterreifen denken   …

Eine Killerwoche

Wochenreport 09.10. – 15.10.2017
War das eine anstrengende Trainingswoche. Ich war abwechselnd stolz und mega platt 😉
Das Circuittraining (Zirkel) am Montag war schon der Hammer. 4 km Einlaufen und dann 55 Minuten ohne Serienpause, sondern immer nur 40 / 20 sec Übungen. Danach wusste ich, was ich getan hatte. Aber der Killer waren die Einheiten am Dienstag und Freitag. jeweils 15 km incl. dem Lauf ABC auf der Bahn. Das klingt irgendwie nett, aber letztendlich war das eine brutale  Mischung aus Tempotraining (von der Belastung her) und Koordination (von der Ausführung). Die gute Nachricht: ich habe alles durchgehalten UND mich nicht verletzt. Diese Einheiten gekoppelt mit den langsamen Grundlagenläufen am Wochenende schieben einen wirklich nach vorne. Habe gerade in der New York Times einen Bericht über neuste Erkenntnisse zum Thema Halbmarathon/ Marathontraining gelesen. Aussage: Krafttraining ist auch für die langen Strecken wichtig. Das Herzkreislaufsystem kann man schnell aufbauen, aber schneller wird man nur, wenn die Muskeln und Gelenke mitspielen. Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen.
Ansonsten war es auch vom Job her eine spannende Woche. 2 Vorträge, 1 Moderation, 1 Auftritt und 2 Coachings. Ich glaube das reicht 😉
Aber ein erstes Ende der Superstresses naht. Irgendwie befinde ich mich ja auf einer kleinen Abschiedstour, zumindest was das Solo angeht. Es ist komisch, wenn man einmal selber das tut, was man anderen Menschen rät. Fokussierter zu arbeiten und mehr in festen Zeitfeinster für jedes einzelne Projekt zu denken. Ich weiß, dass man in der Realität oft mehrere Projekte parallel abarbeiten muss, aber es tut tatsächlich gut ein Projekte zu beenden und nicht sofort wieder  – wie in meinem Fall –  in das nächste Soloprogramm zu springen.
Hier meine Wochendaten:

Montag: (abends) EL 4 km; 60´Circuit (Kraft) 40 sec / Pause 20 sec (war das anstrengend )

Dienstag:  (abends) EL 6,5 km ø 5:05; 4x8x200 Lauf ABC (50m Übung, 50m Auslaufen; 6,4 km); AL 2,1 km; (das ist das anstrengendste, was ich in den letzten Jahren gemacht habe …)

Mittwoch:  frei
(nachmittags & abends) NEOCOM  / Konferenz (Düsseldorf) Vortrag & Moderation 

NEOCOM / Düsseldorf / 2017
NEOCOM / Düsseldorf / 2017

Donnerstag: (abends) DL 11 km ø 4:55 (locker)
(ganz abends) Eröffnung Köln-Comedy-Festival 2017

Eröffnung Köln Comedy Festival - viel Spaß!
Eröffnung Köln Comedy Festival – viel Spaß!

Freitag: (morgens) 50´Reha
(mittags) EL 6,2 km ø 5:10; 4x8x200 Lauf ABC (50m Übung, 50m Auslaufen; 6,4 km); AL 2,5 km; (brutal 🙂  )

Samstag: (mittags) DL 11,1 km ø 5:45 (Ganz langsam und entspannt. Was für ein schöner Tag!)

Herbst hat doch was ...
Herbst hat doch was …

Sonntag:  Frei
(abends) Auftritt in Leipzig auf der Lachmesse, internationales Kabarett- und Satirefestival

HBF Leipzig
HBF Leipzig

Zusammenfassung der Woche: Schönes Wetter, gute Jobs, tolles Training. Da fällt mir wenig ein, über das ich mich beschweren kann 😉

Keep on running & und Herbst genießen …

Warum ich laufe

Wochenreport 02.10. – 08.210.2017
Immer wenn ich die letzte 2 Wochen ein paar Notizen zum Wochenreport hinzufügen wollte, ist das Wochenende über so viel auf der Welt passiert, dass mir das, was ich schreiben wollte zu banal erschien. Trotzdem veröffentliche ich die Daten, weil ich denke, dass man immer durchhalten muss. Nur wer dran bleibt, kann etwas verändern. Und gerade an den doofen und unangenehmen Tagen sollte man sich von seinem Plan nicht abbringen lassen. Außerdem hilft Sport und Laufen im Besonderen, dass du den Kopf frei bekommst und wieder denken kannst. Wenn du dir die Welt ansiehst, dann kann man manchmal schon an dem Übermass an Unverstand verzweifeln. Manchmal wünsche ich mir, dass gerade in der Weltpolitik mehr gedacht und mehr miteinander geredet wird. Am Stammtisch kann man ja jeder gerne schnell urteilen und seine Meinungen auch emotional äußern. Dieses Bedürfnis hat ja jeder mal. Doch Verantwortung, und das sollte ja einer der Leitfäden von Politik sein, hat immer etwas mit der Bereitschaft zu tun Kompromisse einzugehen.
Hier meine Wochendaten:

Montag: (abends) EL 3,2 km 3x 1000m (Straße); 3:55, 3.45, 3:42 P = 2 Min;  AL 2,1 km

Dienstag:  (morgens) 50´Krafttraining

Mittwoch: (nachmittags) DL 8,2 km ø 4:45 (lief gut, musste mich bremsen)

Donnerstag: (morgens) 35`Stabi (Core)
(abends) EL 6,1 km; 4x8x200 Lauf ABC (incl. Hopserläufe); AL 2,1 km

Freitag: (morgens) Pause

Samstag: (mittags) DL 11,1 km ø 5:15 (Bergig und ruhig)

Es läuft sich leichter in der Sonne
Es läuft sich leichter in der Sonne

Sonntag: (nachmittags)  DL 12,3 km ø 5:40 (sehr langsam. Das fällt mir echt schwer, aber am nächsten Tag merke ich immer wie entspannt die Beine sind.)


Zusammenfassung der Woche:
 Das Training lief wieder richtig gut. Körper ist fit und verletzungsfrei. Es macht Spaß morgens wieder aufzustehen und nicht als erstes überlegen zu müssen, welche Übungen du gleich machen musst, damit du die nächste Treppe heil rauf oder runter gehen kannst 😉

Keep on running & und geduldig bleiben …