19:04 – es wird langsam schneller

Wochenübersicht 18.02.2019 – 24.02.2019 (KW 8)

Gesamt : 5 km in 19:04, 68 km, viel Hoffnung und ein neues Projekt

Die Grenzen wackeln…

Sonntag, der 24.02.2019 der letzte Lauf der Porzer Winterlaufserie: 5 km in 19:04

Mit Valentin Schimpf 10 km 33:48
Mit Valentin Schimpf 10 km 33:48

Eigentlich müsste ich mich doch ein wenig ärgern, da ich natürlich die 19 Minuten Grenze demnächst einmal knacken möchte und endlich die 18 vor der 5000m-Zeit stehen sollte. Aber – zum Glück gibt es immer ein ABER. Manchmal geht es nicht nur um die nackte Zahl, sondern viel mehr um die Frage, wie du diese zeit gelaufen bist und du dich dabei fühlst. Sagen wir es mal so: die ganze Woche war sicherlich nicht unstressig und ich habe gar nicht damit gerechnet jetzt schon so knapp an die 19:00 zu kommen und das ich die letzten 1000m dann doch noch in 3:38 gelaufen bin, hat mich richtig so gefreut, dass ich die fehlende 5 Sekunden verschmerzen kann. Endlich konnte ich am Ende auch einmal meine Geschwindigkeit ausspielen. Sieben Personen habe ich auf den letzten 400m kassiert. (Nur das das 2 Personen zeitgleich und vor mir gewertet worden sind, verstehe ich nicht. Das Zielfoto möchte ich sehen 🙂   )
Egal, mir ging es gar nicht ums Gewinnen. Am Sonntag wollte ich einfach nur Laufen. Umso dankbarer bin ich, dass ich trotzdem merke, wie ich bei all dem Stress langsam aber doch sehr beständig schneller werde. Das Durchhalten und das Training der letzten Wochen zahlt sich aus. Einerseits lange ruhige Läufe, die meine Grundausdauer noch einmal verbessern sollen, andererseits der Versuch meine schnellen Läufe besser einzuteilen. Ziel ist es, dass ich am Ende jedes Tempodauerlaufs noch einmal etwas drauflegen kann oder versuche, so zu laufen, dass die letzte Einheit/Runde immer die schnellste ist.
Wie immer : Du brauchst einen Plan und du musst Durchhalten. Die regelmäßigen Blogbesucher kennen meine 3 Jahresregel. Wir überschätzen gerne, was wir in einem Jahr schaffen. Aber wir unterschätzen total, was wir in 3 Jahren erreichen können.

P.S.: Also: durchhalten und doch die kleinen Erfolge genießen.

P.S.: Und dann hatte wir noch am Sonntagabend Premiere einer neuen Idee von mir: Das Redner- oder Wissensdiner. In Zusammenarbeit mit World of Dinner (das Krimidinner) und GEDANKENtanken haben ich das GEDANKENtanken-Rednerdinner entwickelt. #WissentriftGenuss. Tolle Location, gutes Essen und unterhaltsames und fundiertes Wissen …
Am 09.03 steige ich dann selber als Akteur ein …

Das neue Projekt: Das Rednerdinner
Das neue Projekt: Das Rednerdinner
Schloss Bensberg
Schloss Bensberg
Dinner Thomas Stamm - Partner und Chef von World of Dinner
Dinner Thomas Stamm – Partner und Chef von World of Dinner

Und hier die kompletten WOCHENDATEN: 

Montag: (abends) DL 9 km ø 4:33, 60 min Zirkeltraining (45´´/ 15´´) ASV Köln

Dienstag: (morgens) „Besprechnungslauf“ (Laufen und Reden) 10 km Christian Ermert ( Chefredakteur Laufen.de)
(abends) Coaching

Mittwoch: (tagsüber) Regie Düsseldorfer Lachexpedition 
(abends) Bahntraining: EL 3, 5 km, 6 x 1000m ø 3:42 P = 3 x 200 Trab, 2 x 400 Trab, AL 3 km

Donnerstag: (mittags) DL 10 km ø 5:10 locker
(abends) Vortrag „Mut zur Veränderung“

Freitag:  (morgens) Vorbereitung neue Show Sven Pistor

Sven Pistor on Tour 2020
Sven Pistor on Tour 2020

(nachmittags) Tempodauerlauf EL 3 km,  9k ( 3 x Dürener (3 km)) ø 4:25 – 4:14 – 4:03, AL 2 km

Samstag: FREI

Sonntag: (tagsüber) Porzer Winterlaufserie 5 km 19:04
(mittags) Unsere Frauenstaffel (3 x 800m) hat Silbermedaille bei Deutschen-Hallenmeisterschaften errungen. Gratulation!!!

v. lk Christina Zwirner, Vera Hoffmann, Kim Uhlendorf
v. lk Christina Zwirner, Vera Hoffmann, Kim Uhlendorf

(abends) Premiere GEDANKENtanken Rednerdinner auf Schloß Bensberg

Keep on running & der Frühling kommt …

Und schon ist Februar

Wochenübersicht 28.01.2019 – 02.02.2019 (KW 5)

Gesamt : 58 km, 2x Kraft, Schnee und viele 1000er

Schon Februar …

Was für eine Woche. Viel unterwegs, viel Schnee und ein ständiges Anpassen des Trainings an die Gegebenheiten und das Wetter. Da war Organisation angesagt und ich kann allen nur raten: haltet jetzt durch. Wer den Januar und den Februar durchhält, der lacht später über den Frühling. Jetzt werden die Grundlagen gelegt. Warum schreibe ich das? Weil ich mich motivieren muss? Ehrlich gesagt, glaube ich, dass ich mein Motivationsloch schon durchlaufen habe. Die letzte Woche war richtig gut. Gut, ich musste den Trainingsplan ständig umwerfen und musste immer wieder von neuem überlegen, in welchen Koffer oder welche Tasche packst du welche Trainingsklamotten und vor allem wo stellst du diese Tasche hin. Doch trotz des ständigen Reisens habe ich 6 Laufeinheiten mit 3 x Tempo hin bekommen. Und das bei suboptimalem Wetter. So schön Schnee auch ist – vor allem wenn die Sonne scheint –  so glatt ist er leider als Untergrund. Gut, wenn man dann seine Laufstrecken kennt und weiß, wo man was trainieren kann. Selten habe ich so viele Läufer und Läuferinnen auf der Vorwiese beim Stadion laufen gesehen. Ich versuche zwar immer meine Laufstrecken regelmäßig durchzuwechseln, so dass es nicht zu langweilig wird, aber natürlich hilft es auch, wenn man die selben Strecke öfters läuft, weil man so einfach ein besseres Gefühl für die unterschiedlichen Tempi aufbauen kann. Und genau das ist auch eines meiner aktuellen Ziele. Im Moment versuche ich alle schnellen Einheiten flott aber kontrolliert zu laufen, so dass ich am Ende immer noch „etwas Luft“ zu haben. Das ist wahrlich nicht meine Stärke. Ich bin gerne von Anfang an „vorne“ dabei. So bin ich schon immer gelaufen. Aber hin und wieder darf ich man sich auch klarmachen, dass man sich bei 30 Jahre Altersunterschied zum Rest der Gruppe auch mal hinter dranhängen darf.
Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass ich immer noch dazulernen kann.

Und jetzt gehe ich raus und laufe einmal um den Wolfgangsee. Ist das schön hier…

Wolfgangsee (A) mit Sonne und Schnee
Wolfgangsee (A) mit Sonne und Schnee

Und hier die kompletten WOCHENDATEN: 

Montag: (abends) DL 8,5 km ø 4:35 (Vorwiese) & 50 min Zirkel

Dienstag: (nachmittags) Hier und Heute / WDR
(abends) EL 2 km, Koordination, (Vorwiese) 1000m (3:39), 2000m (7:47), 1000m (3:40), P = 2:30 Trab, AL 3 km

Mittwoch: (nachmittags) DL 11 km ø 5:00 locker im Schnee
(abends) Vortrag „Anders denken, mutig handeln“

ASV-Köln im Schnee
ASV-Köln im Schnee

Donnerstag: (mittags) EL 2 km, 3km (Vorwiese) 11:45, 2 km AL, 30 min Kraft

Wo laufen?
Wo laufen?

Freitag:  (tagsübers) Vortrag „Mut zur Veränderung“ Bad Herrenalb

Gerd und Jana Kulhavy in Hochform / Speakers Excellence
Gerd und Jana Kulhavy in Hochform / Speakers Excellence

Samstag: (morgens) Rückreise
(mittags) EL 3 km, 3 x 1000m (Vorwiese) ø 3:38, P = 2:30 min Trab, AL 3 km

Sonntag: (tagsüber ) Anreise St Wolfgang am Wolfgangsee (A)
(abends) DL 10 locker (Laufband)

Angekommen
Angekommen

 

Keep on running & Tempo kontrollieren …

Irgendwie muss man sich den Januar schön reden …

Wochenübersicht 15.01.2019 – 27.01.2019 (KW 4)

Gesamt : 62 km, 2x Kraft und leider nur 2 Tage Schnee

Dieser Januar…

2 Tage Schnee – wie schön. Und ich habe keine Fotos gemacht. Und jetzt ist es wieder nass und stürmt. Wirklich, es reicht. Ich hab keine Lust mehr auf Regen und Wind. Ich mir bin mir sicher der Wind hat am Sonntag nur auf mich gewartet und sich dann ständig meiner Laufrichtung angepasst. Gefühlt bin ich 16 km im Gegenwind gelaufen. Und auch sonst hat am Sonntag nichts geklappt. Ich laufe eigentlich selten mit Kopfhörer, aber um mich für die Moderation des Deutschen Hörbuchpreises im März vernünftig vorzubereiten, will ich mir alle nominierten Hörbücher anhören und dachte, nutze dafür doch einfach die langen Läufe. Gute Idee, leider hat aber am Sonntag nichts funktioniert. Akku leer. Kopfhörer immer aus Ohr gerutscht. Noch einmal zurückgelaufen und Stirnband geholt. Zu warm. Schuhe haben gedrückt. Man, hatte ich keine Lust. Und dann war ich auch noch langsam. Und Pulsuhr hat auch nicht funktioniert. Weil ich spürte, dass ich an so einem Tag nur noch einen kleinen weiteren Grund brauche, um sofort abzubrechen, habe ich mir gesagt: bloß keinen Rundkurs laufen und bin solange geradeaus gelaufen, bis ich 8 km auf der Uhr hatte und wusste DIE muss ich jetzt wieder zurücklaufen. Und diese 8 km bin ich definitiv nur im Gegenwind gelaufen. Jetzt hatte ich aber überhaupt keine Lust mehr!!! Selbst jetzt beim Schreiben habe ich keine Lust. Und dann war die Woche auch noch so voll mit Terminen und die Deutsche Bahn war immer zu spät und die Platzanzeigen waren immer kaputt und überhaupt will ich, dass dieser Januar zu Ende geht und die Sonne scheint und ich locker unter 2:15 laufe und ich will Weltfrieden.

P.S.: Und dann verlieren auch noch die Handballer.

P.P.S.: Nächste Woche schreibe ich wieder motivierender…

Und hier die kompletten WOCHENDATEN: 

Montag: (morgens) DL 7 km ø 4:40 & 20 min Kraft
(tagsüber) Anreise & Besuch Kulturbörse
(abends) Networking Kulturbörse in 3 Freiburger Bars … (nett, aber nicht mehr gewöhnt…)

Kulturbörse "Stand-up & More"
Kulturbörse „Stand-up & More“

Dienstag: (morgens) Rückreise Köln

Freiburg am Morgen
Freiburg am Morgen

(mittags) DL 10,5 km ø 4:45, die letzten 2 km in 4:10
(abends) Moderation der Karnevalsgala der SK Köln-Bonn (langer Tag)

Mittwoch: (morgens) Fahrtspiel (im Schnee), 11 km mit 8 x 1 Min flott, P = 1 Min Trab
(tagsüber) Anreise Wolfenbüttel  
(abends) Vortrag „Perspektivwechsel“ (auch langer Tag)

Donnerstag: (morgens) Rückreise Köln & Trainingsfrei

Freitag:  (morgens) Fotoshootings Guido Schröder 
(nachmittags)
 DL 6 km, 5 x 100m ø 0:16, P = 100m Trab, 20 min Kraft
(abends) Regie „Kölner Schlagerexpedition“ (auch langer Tag)

Samstag: (tagsüber) EL 3,5 km, 3 x 1000m (Vorwiese) ø 3:35, 1 x 500m ø 3:30, P = 3 min, AL 3 km

Sonntag: (tagsüber ) DL 16,5 km ø 5:10, (eigentlich locker, aber irgendwie auch nicht…)

Keep on running & hoffen, dass dieser Januar endlich zu Ende geht …

Training trotz Weihnachtsfeiern?!

Wochenübersicht 04.12. – 16.12.2018 (KW 50)

Gesamt: 6 x Laufeinheiten (60 km incl. 2 x Tempo), 2 x Kraft, Erkenntnis der Woche: Ich möchte an keinem Weihnachtsmarkt mehr vorbei gehen müssen, weil ich immer eine Bratwurst essen möchte!

Training trotz Weihnachtsfeiern?!

Ich weiß nicht wie es anderen Läufern/innen geht, aber mir fällt es leichter eine extra Trainingseinheit einzulegen, als auf die ein oder andere Weihnachtsfeier zu verzichten.
Dummerweise haben mir die letzten 2 1/2 Jahre gezeigt, dass Training UND Ernährung zusammengehören. Du kannst nicht 5 – 8 x die Woche trainieren und nebenher doch ständig Alkohol trinken und Süßigkeiten essen. Klar kann man das, aber es schränkt deine Trainingsergebnisse doch enorm ein. In einen früheren Beitrag habe ich schon mal geschrieben, dass „Verzicht“ oft das letzte Puzzleteilchen für besondere Leistungen ist. Ohne Training und die richtige Einstellung geht es nie. Aber wirklich große Erfolge haben auch immer etwas mit Verzicht zu tun. Vielleicht denkt jetzt der ein oder die andere: „Das klingt jetzt aber nicht nach Spaß.“ Natürlich ist Verzicht kein Spaß (außer du stehst auf sowas). Verzicht macht nur dann Sinn, wenn die Summer, der daraus resultierenden höheren Ergebnisse mehr Spaß machen als die Summe des Spaßverlustes der sich durch mehr Verzicht einstellt. Die Formel für diesen Wert lautet: ∑S – ∑V > 0

Doch in der Weihnachtszeit ist das nicht einfach. Gerade in Köln. Egal wo ich lang gehe, immer lande ich auf einem Weihnachtsmark und wenn ich es doch schaffe diese Märkte mit einer ausgeklügelten Streckenplanung irgendwie zu umschiffen, dann werde ersatzweise ich auf eine Weihnachtsfeier nach der anderen eingeladen.
Mein Plan der letzten zwei Jahren war perfekt ausgeklügelt. Ich bin einfach 4 Wochen vor Weihnachten nur zum Laufen vor die Türe gegangen, habe alle elektronischen Medien gemieden und nur Jobs in Duisburg angenommen  (Sorry Duisburg).
Das hat super gut funktioniert, denn wenn ich keinen Weihnachtsmarkt sehe oder mich auf keiner Feier einfinde, dann fehlen mir weder Plätzchen noch Glühwein. Leider feiere ich doch gerne und zweitens habe ich ja auch noch einen Beruf, der mich nicht immer drumherum kommen lässt, auch mal in der Öffentlichkeit aufzutauchen.
Ich gestehe ich bin dieses Jahr schwach geworden und leider esse ich auch gerne mal eine Bratwurst. Jetzt keine 5, aber so ein oder zwei schaffe ich schon. Und ganz ohne eine Weihnachtsfeier geht es auch nicht.
Na gut, nach zwei Jahren war ich mal wieder unterwegs, aber wenn ich ehrlich bin, habe bisher alle Weihnachtsfeiern gut und mit viel Spaß überstanden. Naja, noch stehen zwei große Feiern an und dann kommen ja noch die Weihnachtstage…

Ok, aber dann ist auch wieder Schluss 😉

Und hier die kompletten WOCHENDATEN:

Montag: (abends) EL 6 km, 4 x STL, 55 min Zirkeltraining
(danach) Weihnachtsfeier „Expats“

Der Nachtisch
Der Nachtisch

Dienstag: (tagsüber) Seminar
(abends) EL 3 km, 8 x 500m ( ø 1:40, 7 & 8 in 95´´) P = 2  min,  AL 2,5 km

Mittwoch: (morgens) DL 11,3 km ø 4:27
(tagsüber) Produktion Podcast
(abends) Weihnachtsfeier „Künstler“

Von solchen Kostümen träumen Comedians
Von solchen Kostümen träumen Comedians

Donnerstag: (mittags) AL 6 km locker
(abends) Weihnachtsfeier Stand-up & More

Der Heimweg
Der Heimweg

Freitag:  FREI

Samstag: (morgens) EL 2 km, 3 x 3 km (Dürener), gesteigert, (ø 4:25, ø 4:18, ø 4:04, AL 2 km
(tagsüber) Weihnachtsfeier „Privat“ Amsterdam  ( so viel Zeit muss sein 😉   )

Mein erstes Schnee und das in Amsterdam
Mein erster Schnee – und das in Amsterdam

Sonntag: (morgens) DL 11 km locker (Amsterdam)
(abends) Weihnachtsfeier ASV-Köln

Keep on running & Augen auf der Wahl der Weihnachtsfeier …

Wie lange soll ich durchhalten?

Wochenübersicht 20.11. – 02.12.2018 (KW 48)

Gesamt: 6 x Laufeinheiten (60 km incl. 2 x Tempo), 1 x Kraft, Frage der Woche: Wie lange sollte ich durchhalten?

Das Dilemma

Erinnert sich jemand? (letzter Eintrag)
‚Das Dilemma ist nur, wenn du ewig durchhältst und du dich nicht irgendwann von einer „falschen“ Idee verabschiedest, hast du auch ein Problem, aber darüber mache ich mir beim nächsten Lauf Gedanken…‘

Also, Gedanken habe ich mir gemacht und zwar am Sonntag bei meiner langen Einheit (14 km ø 4:50, locker). Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn ich beim Laufen noch halbwegs zielgerichtet denken kann, denn dann ist es ein entspannter Lauf. Ab einem gewissen Tempo bin ich nur noch mit Zwischenzeiten, dem Schritt und der Atmung beschäftig. Solche Läufe haben auch was, denn bei diesen Läufe schalte ich komplett ab, aber Denken geht dann nicht mehr.
Zurück zu meiner Gedankenaufgabe. Wie lange halte ich durch und wann muss ich mich von Ideen und Projekten verabschieden?
Ich bin überzeugt, dass du, wenn du etwas erreichen möchtest, erst einmal anfangen und dann lange durchhalten solltest. Aber – manchmal muss man sich von geliebten Ideen und Projekten auch verabschieden, weil man sich in eine Sackgasse manövriert hat und nur noch gegen Widerstände kämpft. (Falsche Idee. Was ist eigentlich eine falsche Idee? A fake idea? Ok, habe eine neue Frage für die nächste Läufe.)
Aber wie weiß ich, dass ich weiter durchhalten und wann ich mich von etwas verabschieden sollte? Die Deuser-Regel lautet: „Durch sieben Früste musst du gehen.“ Wenn du etwas Neues startest, wirst du natürlich viele Tiefschläge einstecken müssen und du wirst dich oft nichtverstanden und oft einsam fühlen. Aber wenn du merkst, dass du nicht mehr über die Idee nachdenkst, sondern dir nur noch sagst: „Jetzt habe ich so viel Energie und Geld investiert, jetzt halte ich auch durch. Spätestens dann solltest du anfangen dir Gedanken zu machen, ob du dich nicht von diesem Projekt verabschieden solltest. Und Verabschieden ist genauso schwierig wie Anfangen.

Grundregel Veränderung

Natürlich gibt es keine Grundregel, aber Veränderung ist immer ein Prozess und kein einmaliges Ereignis. So toll es ist etwas Eigenes oder Neues zu starten, so wichtig ist es, dass man diesen Prozess immer wieder überprüft und hinterfragt. Auf keinen Fall zu früh aufhören, aber nach 3-4 Jahren darf man seine Idee und Projekte sehr wohl hinterfragen. Und manchmal muss man sie auch beenden.

P.S.: Meine großen Projekte haben immer weit über 10 Jahre gedauert. D.h. ich werde wahrscheinlich noch einige Blogeinträge schreiben müssen 😉

Und hier die kompletten WOCHENDATEN:

Montag: (abends) EL 8 km, 4 x STL, 60 min Zirkeltraining

Dienstag: (tagsüber) Produktion Podcast „Managing Change“
(abends) EL 3 km, 4 x 1000m ø 3:35 P = 2  min,  AL 3 km
(spät abends) Produktion Facebook Kampagne „Pistor Fußballschule“

Dreh mit Sven Pistor
Dreh mit Sven Pistor

Mittwoch: (tagsüber) Trainingsfrei
(abends) Vortrag

Donnerstag: (mittags) DL 10,5 km ø 4:32
(tagsüber) Produktion Unternehmensvideo

Freitag: (morgens) 30 min Stabi
(abends) Auftritt „Abschied Kölner Wohnzimmertheater“

Vor letzter Abend des Kölner Wohnzimmer Theater u.a. mit: Vera Deckers, Johann König, John Doyle ...
Vor letzter Abend des Kölner Wohnzimmer Theater u.a. mit: Vera Deckers, Johann König, John Doyle (verdeckt 😉  ) …

Samstag: (morgens) EL 2,5 km, 3 x 4 x Hügelläufe (200m), ø 0:38, P = 200m Trab, SP = 5 min, AL 2 km
(nachmittags) Auslaufen 6 km

Sonntag: (mittags) 14 km ø 4:51 (locker)

Keep on running & Weihnachtsmärkte meiden …

Geduld vs. Erfahrung

Wochenübersicht 19.11. – 25.11.2018 (KW 47)

Gesamt: 5 x Laufeinheiten (50 km incl. 1x Bahntraining), 1 x Kraft

Beobachtung

Es ist erstaunlich, wie oft ich schon in ähnliche Denkfehler getappt bin oder abschließend zu ähnlichen Erkenntnissen gekommen bin und erstaunlich wie oft ich mich dann jedes Mal gefragt habe, warum ich es nicht vorher gewusst habe? Bin ich nicht bereit zu lernen oder will ich es einfach nicht wahrhaben?

Erfolgsfaktoren

Wenn ich einen immer wiederkehrenden Erfolgsbestandteil nennen müsste, dann „Durchhalten – es dauert einfach immer länger als man vorher glaubt.“ Natürlich braucht es auch gute Ideen, gutes Timing, gute Finanzierung oder das richtige Netzwerk. Aber wenn du wirklich etwas Erfolgreiches abliefern möchtest, dann musst du durchhalten. Deshalb liebe ich das Laufen. Es ist so ehrlich. 6 Wochen Training sind nett, aber auch schnell verbraucht. 1 Jahr Laufen verschafft dir ein echt gutes Körpergefühl. Aber jetzt nach 2 1/2 Jahren hartem Training habe ich ständig das Gefühl: „Wow, jetzt geht es erst richtig los.“

Geduld

Und so war das auch bei all meinen Projekten. Sei es bei der Entwicklung von NightWash oder bei unsere Eventbusfahrten „Die Lachexpedition“ oder jetzt mit meinen Vorträgen. Alles braucht seine Zeit. Und unter Zeit verstehe ich Jahre und nicht Tage, Wochen oder Monate. Wenn man mit Menschen redet, die etwas Erfolgreiches auf die Beine gestellt haben (und unter Erfolg verstehe ich auch ganz persönliche Ziele), dann hat das immer seine Zeit gebraucht.

Sichtbarkeit

Was viele, auch mich, nervös macht, ist das wir oft denken, bei den anderen geht alles viel schneller. Geht es wirklich schneller? Oft wissen wir doch gar nicht wie lange jemand an einer Idee gesessen hat oder die wie lange die Anlaufzeit wirklich gedauert hat. Was die heutige Zeit jedoch enorm verstärkt ist die Geschwindigkeit der Sichtbarkeit, d.h. in dem Moment wo jemand oder etwas erfolgreich wird, wird er, sie oder es dank der vielen Kommunikationskanäle viel schneller für mehr Menschen sichtbar als früher. Aber bis es zu diesem Moment der Sichtbarkeit dauert der Entwicklungsprozess erfahrungsgemäß genauso lange wie er vor 20 oder 30 Jahren gedauert hat.

Bequemlichkeit

Und ich kann nur raten, dass wir nicht in eine häufige Denkfalle hineinstolpern. Wir sollten nicht glauben, dass Erfahrung Durchhalten aufwiegen kann. Erfahrung kann uns vieles erleichtern, Erfahrung kann uns helfen uns langfristig besser zu motivieren, Erfahrung kann uns helfen Stress abzubauen und Erfahrung kann uns auch helfen einige Stolperfallen früher zu sehen, aber Erfahrung ist nur in den wenigsten Fälle eine Zeitersatz. Das ist in einer Gesellschaft, die ständig älter wird, nicht immer einfach zu akzeptieren. Wer etwas Neues auf die Beine stellen will, sollte durchhalten. Egal ob er oder sie 18 und 80 ist.
Ist das wirklich so? Letztendlich muss das jeder für sich entscheiden, aber es ist DIE Erfahrung, die ich am häufigsten beobachtet habe und die zu 100% auf meine Projekte zutrifft.

Das Dilemma

Das Dilemma ist nur, wenn du ewig durchhältst du dich nicht irgendwann von einer „falschen“ Idee verabschiedest, hast du auch ein Problem, aber darüber mache ich mir beim nächsten Lauf Gedanken…

Und hier die kompletten WOCHENDATEN:

Montag: (abends) EL 6 km, 4 x STL, 60 min Zirkeltraining

Dienstag: (abends) EL 3 km, 8 x 400m ø 80´´P = 200m Trab,  AL 2 km

Mittwoch: (mittags) DL 10,5 km ø 4:24
(abends) Moderation & Vortrag, Duisburg, „Anders denken, mutig handeln“

Duisburg - hat was...
Duisburg – hat was…

Donnerstag: (tagsüber) Seminar Heppenheim, „In aller Öffentlichkeit

Freitag: (morgens) 30 min Stabi
(abends) Vortrag „Anders denken, mutig handeln“, Stuttgart

Mal wieder im Zug...
Mal wieder im Zug…

 

Samstag: (morgens) EL 3 km, Profilrunde (hügelig) 2000m & 1000m ø 3:50 P = 4 min, AL 1,5 km

Ein etwas verspätetes Thanksgiving...
Ein etwas verspätetes Thanksgiving…

Sonntag: (mittags) 14 km ø 4:40

Keep on running & Geduld  …

Road to Venice (EM 2019) KW 43

Wochenübersicht 22.10. – 28.10.2018 (KW 43)

Gesamt: 60 km incl. 1x Bahntraining, 1 x Rad, 2 x Kraft, 1 x Koordination,

Das dritte Jahr beginnt

Ich gehe jetzt ins dritte Jahr und selbst jetzt ist der ganz Laufapparat immer noch nicht so, dass ich zu jeder Zeit beschwerdefrei laufen kann. Aber – diese zwei ersten Wochen des Herbsttrainings (mit der Leistungsgruppe des ASV Kölns) haben mir ein paar Trainingseinheiten beschert, die, ich weiß nicht wie ich es anders sagen soll, locker von der Hand gingen. Die Einheiten waren anstrengend, aber ich konnte die Einheiten viel besser kontrollieren als noch vor einem Jahr.

Das Herbsttraining beginnt. Das Thema: Durchhalten
Das Herbsttraining beginnt. Das Thema: Durchhalten

Und hier die kompletten WOCHENDATEN:

Montag: (abends) EL 8,7 km ø 4:38, 40 min Zirkeltraining

Dienstag: (morgens) Generalprobe mit neuer Künstlerin für „Kölner Schlagerexpedition“

Regie für Kölner Schlagerexpedition - wenn man so morgens durch Köln fährt, bekommt man eine neue Perspektive aus Leben...
Regie für Kölner Schlagerexpedition – wenn man so morgens durch Köln fährt, bekommt man eine neue Perspektive aus Leben…

(abends) Bahntraining: EL 3,5 km, Koordination, 6 x 1000m P = 2 min (ø 3:48, 6.: 3:39) AL 2,5 km

Mittwoch: (morgens) 60 min Stabi & Kraft
(abends) Vortrag

Donnerstag: (morgens) DL 10 km ø 5:00 (locker)
(abends) Moderation (Zürich)

Freitag: (abends) 60 min Rad locker

Samstag: (mittags) Vortrag
(nachmittags) EL 2,5 km, 10 x 800m leichter Hügellauf (400m hoch, 400m runter), ø 4:33, AL 2 km

Sonntag: (mittags) 17 km ø 5:10 langsam

Keep on running & der Herbst ist da …

 

Agenda 20 / 20

Neue Ziele und Aufgaben

Es geht wieder los. 4 Wochen haben ich jetzt sehr entspannt trainiert. Ein bisschen Krafttraining, 1 kurzer Volkslauf,  3 Läufe die Woche und 4 Tage Erkältung.

Was habe ich geschafft?

Exakt 2 Jahre habe ich für World Master Athletics (Senioren Weltmeisterschaften, M 55, 880m) in Málaga trainiert. Die Ergebnisse (Semifinale) waren topp, die Zeiten (800m 2:19) manierlich, haben aber noch Potential. Aber das ich es in 2 Jahren überhaupt so weit geschafft habe, macht mich rückblickend schon sehr stolz. Denn wie Menschen so sind (oder zumindest wie ich bin), habe ich den Aufwand und Einsatz, den ich leisten musste, deutlich unterschätzt. Zwei Erkenntnisse habe ich gewinnen können. Erstens eine wichtige Aussage aus dem Bereich der empirischen Sozialwissenschaft scheint zu stimmen: „Menschen überschätzen sich grundsätzlich, was sie in einem Jahr schaffen können und unterschätzen, was sie in 3 Jahren erreichen können.“ Ok, jetzt geht es ins dritte Jahr und ich bin sehr gespannt, ob auch der zweite Teil dieser Aussage stimmt. Und zweitens: „Manchmal muss man einfach anfangen.“ Wer erst anfängt, wenn alles 100% durchdacht und geplant ist, kommt nie los.

Steps of success

Wie alles begann
Wie alles begann (NY Aug 2016)
erstes Rennen
erstes Rennen (London Okt 2016)
Knacki humpelt
Knacki humpelt (Köln Jan 2017)
es wird ...
es wird … (Juni 2017)
Knacki rennt - der Leistungstest 2017
alles geben… (Aug 2017)
Rodenkirchen LÄUFT 5 km in 19:29 (April 2018)
Rodenkirchen LÄUFT 5 km in 19:29 (April 2018)
World Masters 2018
Geschafft – World Masters 2018 (Málaga 2018)

Was nun?

Jetzt wird wieder trainiert. Ziel für 2019 sind die 2:15  und vor allem die 1500m. Da sehe ich doch noch einiges mehr an Potential. Der Trainingsplan hat sich auch schon etwas geändert. Tatsächlich achten wir noch mehr auf die ein oder andere Pause, denn egal wie ehrgeizig man ist, was bringt das beste Training, wenn du dich verletzt. (Das sagt der Richtige.) Aber natürlich wird es nie ohne Verletzungen gehen. Denn Hochleistungstraining ist immer ein Spiel mit den Grenzen. Ich habe meine Schnelligkeit doch um einiges steigern können. Diese Geschwindigkeit will ich halten, aber ich muss wahrscheinlich noch mehr Grundlagentraining einbauen. So sieht der Plan auch aus. Öfters mal 20 km. Was macht man nicht alles …

Was ist anders?

Das eigentliche Projekt ist abgeschlossen. Mein Ziel war es, es in zwei Jahren bis zu den Masters zu schaffen und das habe ich geschafft. Der große Druck ist weg. Die letzten Monate waren nicht immer leicht. Am Ende ging es weniger um die Laufzeit, als viel mehr um die Sorge, sich bloß nicht zu verletzten. Das ist jetzt nicht mehr so wichtig. Jetzt kann ich auch mal abends wieder ausgehen und muss nicht alle Jobtermine permanent mit den Trainingsterminen abstimmen.

Was treibt mich an?

Jetzt geht es um den Spaß. Ich hatte so einen Spaß, als ich gestern meinen neuen Trainingsplan erhalten habe. Es war ein klein wenig wie Weihnachten. Was steht drauf? Neue Wege? Neue Einheiten?  Neue Zeiten? So viel sei gesagt: Ein Lauftag weniger, dafür länger und 1 Krafteinheit mehr.
Und ich freue mich wieder mit der Gruppe trainieren zu dürfen. Ich freue mich, wenn ich morgens aufstehe und mir immer weniger weh tut. Und ich freue mich, wenn ich merke, wie ich oft (natürlich auch nicht jeden Tag) morgens gutgelaunt aufstehe und einfach fit bin alle meine Projekte (und das sind doch einige) nach vorne zu treiben.

Road to Málaga – noch 1 Wochen (KW 36)

Wochenübersicht 27.08. – 02.09.2018

Gesamt: 50 km (5 Laufeinheiten davon 3 x Tempo), 2 x Stabi

Noch 1 Wochen bis zu meinem ersten Start auf den 2018 World Master in Málaga. Die beste Nachricht: immer noch keine Verletzung 😉
Auch am Trainingsplan merke ich jetzt deutlich, dass der Saisonhöhepunkt nicht mehr so weit entfernt sein kann. Nur noch 2 klassische Dauerläufe, dafür 3 Trainingseinheiten auf der Bahn, viel Stretching und “immer auf die Blackroll” standen auf dem Plan. Die schnellen Läufe liefen tatsächlich super. Am Samstag wurde ich auch das erste Mal ein wenig traurig. 2 Jahre lang ging es jeden Samstag um 10:00 zum Training. Auch wenn ich Ende September wieder ins Training einsteigen werde, diese Einheit hat sich wie die erste Verabschiedung von meinem Projekt angefühlt. Dafür habe ich aber auch noch einmal 3 lockere Läufe rausgehauen: 600 (1:46 ), 400m (67), 200m (31,5) P = 5 min. Das alles fast schon entspannt. Erstaunlich wie es jetzt in den letzten 3 Wochen von Einheit zu Einheit schneller wurde. Eigentlich sollte es ja nicht erstaunlich sein, denn das ist ja die Idee von Training: man sollte dann am schnellsten sein, wenn es drauf ankommt. Damit sind wir bei einem der wichtigsten Punkte von Training und Coaching: die Trainingssteuerung.
Natürlich weiß ich, dass man sein Training steuern und auf die Höhepunkte hinleiten muss. Ich mache das ja bei meinen Coachings nicht anders und doch wird man selber immer wieder ein wenig unruhig und fragt sich, müsste ich jetzt nicht schon schneller sein, kommt da jetzt noch was? Jetzt habe ich das große Glück unter Henning von Papen, einem der erfahrensten Trainer Deutschlands, wenn nichts sogar Europas trainieren zu dürfen und da sollte man sich schon auf dessen Erfahrung einlassen.  Aber seien wir ehrlich, man ist doch immer wieder erstaunt, wenn es funktioniert. Was ich daraus mitnehme ist die Erkenntnis, dass es beim Training, wie beim Coaching oder bei der Regiearbeit nie ohne ein gewisses Maß an Pädagogik geht. UND das man sich aber als Sportler, wie auch als Coachingteilnehmer oder Schauspieler/innen auch im Gegenzug wirklich auf den Plan einlassen sollte. So wie es jedem Sportler oder Sportlerin zusteht den Verein und Trainer/in zu wechseln, so arbeitet man ja auch mit einem Coach oder Regisseur nicht ewig, aber in dieser Zeit sollte man sich auf die Arbeit einlassen, zuhören und den Plan für den abgesprochenen Zeitrahmen umsetzen. Je mehr es an seine Grenzen geht, um so wahrscheinlicher ist es, dass man sich nicht immer wohl fühlt. Um etwas zu ändern, muss man jedoch seine Comfortzone verlassen, also Dinge anders machen, als man sie kennt, und das fühlt sich logischerweise oft nicht immer gut an. Daher ist es wichtig, dass man sich gegenseitig vertraut und sich auf Coach und Trainer und deren Pläne einlässt.
Natürlich wird erst nach dem Rennen endgültig abgerechnet, denn wenn es nächsten Sonntag gut läuft, dann liegt das ja nur an meinem Talent. Wenn es nicht läuft, dann hat natürlich der Trainer und sein Plan Schuld. Wenn ich das so schreibe, dann tun mir Coaches, Trainer und Lehrer/in schon ein wenig leid….

Gut, dann gehe ich mal arbeiten. Heute und morgen coache 2 Unternehmen 😉

Die kompletten Wochendaten

Montag: (abends) 30 min Stabi

Dienstag: (abends) Bahntraining: EL 3,5 km, Koordination, 3 X 4 200M (Ø 35, Ø 34, Ø 32) P = 200M Trab, SP = 8 min,

Mittwoch: (nachmittags) DL locker 10km
(nachmittags) 30 Min Stabi

Donnerstag: (abends) Bahntraining: EL 3,5 km, Koordination, 1000m – 400m -200m (3:29, 68, 30,8) P = 5 min

prominente Tempomacherin: Anna Gehring (Deutsche Meisterin 2018 10000m Bahn)
prominente Tempomacherin: Anna Gehring (Deutsche Meisterin 2018 10000m Bahn)

KFreitag: (nachmittags) DL 9 km ø 5:10
(abends) Knacki Deusers Sommer Club in Essen

Der Sommer Club mitDon Clarke, Maxi Gstettenbauer, Benni Stark, Osan Yaran
Der Sommer Club mitDon Clarke, Maxi Gstettenbauer, Benni Stark, Osan Yaran & den Pink Poms

Samstag: (morgens) Bahntraining: EL 3,5 km, Koord, 600m – 400m – 200m (P = 5 min) (1:46, 67,5, 31,8) AL 2,5 km

Sonntag: (morgens) FREI

ich bin bereit...
ich bin bereit…

Keep on running & noch 1 Wochen  …

 

Regen auf Malle & Grippe im Mai (KW 18)

Wochenübersicht 30.04. – 06.05.2018 (KW 18)

Gesamt: 40 km, 4 Laufeinheiten, incl. Tempoeinheiten, 1 Stabi- und Krafteinheit, 2 x krank

Unglaublich, nicht nur, dass ich auf Mallorca bin und es hier 3 Tage regnet, während in Köln die Sonne scheint, jetzt bin ich auch noch am Samstag krank geworden.

Manchmal hat man Glück...
Manchmal hat man Glück…

Über 2 1/2 Jahre hatte ich keine Erklärung oder Grippe und jetzt kurz vor meinem ersten Wettkampf hat es mich erwischt. Bis Freitag dachte ich noch, es könnte nicht besser laufen. Am Dienstag eine super Einheit auf der Bahn: u.a. 2x 400 in 70 und 71 sec. (Danach noch 3x 300m und 4x 200m). Mittwoch und Freitag sehr flotte und lockere Dauerläufe (jeweils 10 km) und Samstag und Sonntag dann komplett außer Gefecht.

manchmal eben nicht...
manchmal eben nicht…

Sehen wir es positiv (auch wenn ich lange nachdenken musste, um etwas Positives zu finden): meine Muskulatur, insbesondere meine Beine erholen sich von Tag zu Tag mehr und ich bin jetzt den dritten Tag in Folge (seit Januar) ohne Muskelschmerzen aufgestanden. Trotzdem nervt so etwas gewaltig, denn letztes Jahr hatte ich ja ein ähnliches Erlebnis. Damals habe ich mich 3 Tage vor meinem ersten Start an der Wade verletzt und das hat zum Abbruch der gesamten Sommersaison geführt. Aber wenn ich auf all meine Projekte zurückblicke, dann gab es immer wieder diese Rückschläge und natürlich empfinden wir sie, wenn sie kurz vor dem geplanten Zieltermin passieren schlimmer, als wenn sie, wie in meinem Fall im Februar passiert wären. Letztes Jahr hat mich die Verletzung den ganzen Sommer gekostet. Jetzt werden es nur ein paar Tage sein, die mich die Erkältung zurückwerfen wird.

Drei Erkenntnisse kann ich aus dieser Erfahrung ableiten. Erstens stellen sich „neue Projekte“ immer als eine Aneinanderreihung von kleinen Tiefschlägen dar. Jetzt habe ich schon einiges an neuen Projekten und neuen Unternehmen gestartet und ich weiß, dass ich immer wieder in ähnliche Situationen geraten bin. Doch auch wenn man weiß, dass es nicht immer glatt laufen wird, so nerven diese Momente immer. Doch genau dann muss man an seine Idee oder sein Produkt glauben. Die „Mission“ muss an schlechten Tage halten. (An „guten Tagen“ kann JEDER motiviert sein 😉  )
Die zweite Erkenntnis lautet: je später Probleme auftauchen, um so mehr nerven sie, da wir ja schon solange unterwegs sind – aber ihre Auswirkungen haben selten dieselbe Kraft, wie die Probleme der Anfangszeit, denn das Projektfundament ist schon um einiges fester. Letztes Jahr hat mich die Verletzung 3 Monate gekostet, aber dieses Mal wird es mich höchstens einen Start oder vielleicht ein paar Sekunden kosten. Auch das nervt, aber ist nicht existentiell.
Und drittens: Man muss immer etwas länger durchhalten, als man es vorher geplant hat.

Ich kann immer wieder nur an eine Aussage aus der Verhaltenspsychologie erinnern: “Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr erreichen und unterschätzen, was sie in 3 Jahren erreichen können.” Gut, bei mir geht es demnächst ins dritte Jahr ….

P.S.: Aber egal was passiert, am Donnerstag werde ich laufen und wenn ich mit Infusionsständer an den Start gestellt werde.

Und hier die kompletten WOCHENDATEN:

Montag: FREI

Dienstag: (abends) Bahntraining, EL 3.5 km, 15 min Koordination, 2x 400m,(71´´, 70´´) P=3:30, 3x300m (3x 51´´) P= 90 sec, 4×200 (34,33,34,33´´) P = 200m Trab, SP= 4 min, AL 2 km

Mittwoch: (morgens) Hinflug Mallorca,
(abends) DL 8 km ø 4:27, AL 2 km (Gesamt ø 4:36) (erste 4 km super starken Gegenwind)

es kann so schön sein...
es kann so schön sein…

 Donnerstag: (morgens) 30 min Stabi
(nachmittags ) EL 4 km, 4x500m, 1x 300m (ø1:38, 57´ alles auf der Straße), P= 4 min, AL 2 km

noch ist es schön...
noch ist es schön…

Freitag: (morgens) DL 10,5 km ø 4:38, gesteigert 5:00 – 4:10

jetzt nicht mehr ...
jetzt nicht mehr …

Samstag: KRANK
Sonntag: KRANK

Keep on running & Erkältung wegatmen …