Jetzt an den Sommer denken!

WOCHENREPORT 12.02.2018 – 18.02.2018
Ich kann es kaum glauben, ich fahre abends durch Köln und nirgends stehen mehr einzelne Männer in Uniformen und warten, dass sie von einem Bus aufgegabelt werden und anschließend in Massenpanik verfallen. Dafür warten jetzt alle auf den Frühling. Ich auch. Und allen, die warten, kann ich nur zu rufen: „Jetzt müsst ihr durchhalten.“ Durchhalten ist sowieso das große Geheimnis!
Seit ziemlich genau 1 ½ Jahre trainiere ich mit Trainer, Trainingsgruppe und Trainingsplan und ich habe das Gefühl, dass ich immer noch ein paar Monate brauche bis der ganze Körper auf dem Stand ist, dass das Training so richtig anfangen kann. Ich merke zwar deutlich wie sich kontinuierlich Verbesserungen einstellen, aber mein Körper, als Laufgesamtkunstwerk betrachtet, hat immer noch Schwachstellen, die nach wie vor besondere Aufmerksamkeit beanspruchen und das Training so beeinflussen, dass sich der Fokus immer noch auf „Verletzungsvorbeugung“ statt auf „Tempo“ richtet. Ich hatte letzte Woche, donnerstags beim letzten 200er des Bahntrainings, ein Aha-Erlebnis, wie ich plötzlich spürte, was es bedeutet Geschwindigkeit aufzunehmen. Bis dahin dachte ich ja auch schon, dass ich schnell geworden bin, aber auf einmal machten meine Beine irgendetwas anders und ich merkte, wie ich auf ein neues Level gekommen bin. Das Problem ist nur, dass es kurz mal da war und ich es nicht wieder sofort abrufen konnte. Aber nicht nur, dass ich es nicht wieder sofort abrufen konnte, aber jetzt spürte ich zusätzlich auch noch einen neuen Teil meines Körpers. Meine Hüfte ist auftrainiert, die Achillessehen sind bei 95%, jetzt zieht die Hinterseite meiner Oberschenkel besondere Aufmerksamkeit auf sich. Hört das den nie auf??? Nein 😉
In einem früheren Artikel habe ich eine Aussage aus der Wissensforschung zitiert: „Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr erreichen können und unterschätzen, was sie in drei Jahren erreichen können.“ An diese Aussage muss ich immer wieder denken und mir klar machen: Geduld. Du brauchst Geduld! Und immer, wenn du in kleine Motivationslöcher fällst, genau dann musst du durchhalten. Ich denke dieser Gedanke kann jeder Person helfen, die Silvester angefangen hat, sich für den Sommer fit zu machen. Jetzt müsst ihr durchhalten. Die ersten 4 Wochen nach Weihnachten und Silvester sind immer leicht. Aber wenn du die erste Grippewelle durchlaufen hast, du vielleicht einmal Karneval gefeiert hast und die Kälte und nicht aufhörende Dunkelheit kaum noch aushältst, genau dann musst du durchhalten. Egal was du machst: Feb und März nerven immer. Jetzt gilt es! Was du jetzt schaffst, bringt dich durch den Sommer. Und auch wenn man es kaum glauben kann, irgendwann wird auch der Sommer kommen.

 

MEINE WOCHENDATEN:

Montag: (mittags) EL 6,5 km ø 4:18; 35 min Zirkeltraining (und das am Rosenmontag …)

Dienstag:  (abends) Bahntraining; EL 3,5 km, Koordination, 2 x 5 x 400m, (1x 5 82´´- 83´´; 2. X 5 81´´- 82´´) P = 200m Trab, AL = 20 min Rad (sollte etwas schneller laufen, war aber noch von Sonntag und Monat etwas platt)

Mittwoch: (nachmittags) DL 10 km ø 5:01, Koordination, 6 x 100m, P = 100m Gehen

Donnerstag: (abends) Bahntraining; EL 3,5 km, Koordination, 12 x 200m ø 36´´, P = 90´´, AL 3 km

Freitag: (nachmittags) DL 11,4 km ø 4:52 (locker)

Samstag: (morgens) Tempoausdauer; EL 3 km; 2 x 8 Hügelläufe (200m), P = 200m Trab, SP = 1 km DL, AL 3 km

Sonntag: (nachmittags) DL 12,5 km ø 5:10 (Entspannungslauf)

GESAMT: 75 km, 1 x Rad, 1 x Kraft, 3 x Koordination

Zusammenfassung der Woche:
Ehrlich gesagt, warte auch ich auf den Sommer, aber ich warte auch auf die Woche, wo mir nicht nach jedem Training die Beine weh tun. Doch bevor mir jetzt jemand den Ratschlag gibt, ich solle doch mehr auf mich aufpassen. Macht euch keine Gedanken. Mir geht es super gut und ich genieße mein Laufabenteuer enorm.
(Aber ein ganz klein wenig Leiden gehört einfach dazu 😉   )

Keep on running & durchhalten …

Von Fado bis Black Fööss

WOCHENREPORT 05.02.2018 – 11.02.2018

Eine interessante Woche, die klar im Zeichen der Erholung stand, dabei zwei kulturelle Welten innerhalb Europa abgedeckt hat und in der ich trotz aller Erholung noch einiges weg trainiert bekommen.
Wie ich schon einmal festgestellt habe, war das Hauptziel der letzten Wochen sich nicht noch einmal zu verletzen und halbwegs gesund durch den Winter zu kommen. Ok, der Winter ist zwar kalendarisch noch nicht zu Ende, aber jobtechnisch habe ich die stressigste Hürde des Jahres überstanden und die auch noch gut. Am Montag, vor meinen kleinen Kurzurlaub, haben wir noch einen Test auf der Bahn eingebaut (400m 69´´/ 300m 51´´ / 200m 32´´/ 100m 15,5´´). Die Zeiten waren jetzt nicht überragend, aber auch nicht schlecht, aber die Erholungswerte waren topp.) Und dann ging es für paar Tage nach Lissabon.
Traumhafte Stadt, tolles Essen, aber einen Lauf wollte ich trotz aller Erholung dann doch einbauen, denn das war ja mal die Grundidee meiner neuen Laufaktivitäten: mehr Reisen, um dort zu laufen.werden war jedoch nicht ganz einfach eine Laufstrecke in Lissabon zu finden. Man muss dazu sagen, dass ich mit meinen Laufstrecken immer etwas verwöhnt war. In Koblenz bin ich immer im Wald gelaufen, der mehr oder weniger direkt neben dem Haus meiner Eltern begann. In Köln hatte ich mit dem Stadtwald die perfekte Laufstrecke und wenn ich in NY war, dann gab es für mich nur den Central Park. Doch mittlerweile habe ich mich an Stadtläufe und sogar an Läufe im Dunkeln gewöhnt. Dank des Internets findest du auch immer gute Tipps. Auf den unterschiedlichsten Laufseiten und Blogs werden immer passende Laufstrecken vorgestellt. Aber – Lissabon mit seinen Hügeln und Treppen hat sich als eine kleine Herausforderung dargestellt. Alle Laufstrecken, die ich gefunden habe, waren zu weit von unserem Wohnort entfernt und im Urlaub mit der Bahn zum Laufen zu fahren, war sogar mir zu viel. Also habe ich das gemacht, was dann doch immer funktioniert: Bin auf Google Maps gegangen und überlegt wie ich ans das nächst gelegene Ufer einer Bucht oder eines Flusses kommen kann, denn an einem Ufer gibt es immer eine Strecke. Und wer einmal in Lissabon war, weiß ein Ufer gibt es ganz offensichtlich. (Auch wenn mir nie ganz klar war, was schon Meer (Atlantic) oder noch Fluss (Tajo) ist.) Das Problem war auch nicht das Ufer als viel mehr die Frage: wie komme ich dorthin? War dann auch nicht ganz einfach.
Zuerst musste ich erst einmal 1 km durch kleine verwinkelte Straßen voller Treppen und Touristen laufen. Dann bin ich an einer Bahnlinie gelandet und in die falsche Richtung gelaufen, denn die verzeichnete Brücke habe ich nicht gefunden. Erst als ich wieder umgekehrt bin und mich dann getraut habe durch den kompletten Bahnhof (Cais do Sodré) zu laufen, habe ich die Uferstrecke gefunden. Das Ergebnis war eine traumhafte Strecke von Lissabon Richtung Belém.

Laufstrecke Lissabon
Laufstrecke Lissabon

Doch nicht nur die Strecke war topp, auch die Läufer und Läuferinnen, die ich dort gesehen, waren topp. Vielleicht musst du besonders fokussiert sein, um diese Strecke zu finden. Der Rückweg war fast entspannt bis auf die abschließende Treppenchallenge 😉  Ich weiß nicht wie viele Treppenstufen es waren, aber am Ende hatte ich diese berühmte „Rocky“-Feeling und habe zweimal ganz leise „Adrien“ gebrüllt.
Ansonsten lohnt sich Lissabon auf jeden Fall. Zwar haben die Häuser mehr Risse als in Deutschland, aber dafür ist das Essen erheblich besser. Gib es da möglicherweise einen Zusammenhang?
Und wie in Köln an jeder Ecke Musik. Doch nach 4 Wochen Bläck Fööss & Kasalla war Fado, eine Art portugiesischer Blues, definitiv ein Kulturschock. Aber noch größer war der Schock, als ich wieder zurückkam …

 

MEINE WOCHENDATEN:

Montag: (nachmittags) Testläufe: EL 7,3 km ø 4:50; 400m (69„), 300m (51´´), 200m (32´´), 100m (15,5´´), P= 3min, AL 20 min Rad
(abends) Hinflug Lissabon

Lissabon 2018
Lissabon 2018

Dienstag:  Erholung in Lissabon mit dicken Fischen

Ozeanarium Lissabon und ein sehr skurriler Fisch
Ozeanarium Lissabon und ein sehr skurriler Fisch
auch der war groß ...
auch der war groß …

Mittwoch: (nachmittags) DL 12,2 km 4:45 locker

Donnerstag: Erholung in Lissabon. Auf diese Stadt kann man auch ohne Alkohol super Bock haben.

ein sehr leckeres alkoholfreies Bier...
ein sehr leckeres alkoholfreies Bier…

Freitag(nachmittags) Rückflug Köln
(abends) 50 min Rad

Karnevalsumzug in Lissabon
Karnevalsumzug in Lissabon

Samstag(morgens) EL 3 km ø 4:35; 2000m 7:19, 1000m 3:33, 700m 2:25; P = 3 min, AL 2,5 km

Sonntag(mittags) DL 18 km ø 4:55 (längster Lauf seit über einem Jahr. Läuft …)
(abends)
Karneval feiern

GESAMT: 50 km, 1 x Rad, 4 Erholungstage

Zusammenfassung der Woche:  So macht es Spaß. Gut trainiert, eine tolle neue Stadt kennengelernt, einmal entspannt Karneval gefeiert und habe Bock auf die nächsten Wochen.

Keep on running & Alaaf …

15 x 200m und ein Deuserband …

WOCHENREPORT 29.01.2018 – 04.02.2018

Ich kannte ja schon immer das berühmte Deuserband von Erich Deuser. Seinen alten Deuser-Koffer habe ich sogar auf all meinen Vortrags- und Auftrittsjob dabei. Aber jetzt wurde ich mit einer ganzen Batterie von Deuser-Produkten ausgestattet. Ich sag ja, man muss nur durchhalten, dann findet man auch Sponsoren und Ausstatter 😉
Das Deuserband, aber auch die Basic-Rope und die Rolle kann ich nur empfehlen. Mit dem Link kommt ihr auf die Homepage von Deuser-Sport.

Ansonsten ist die Woche irgendwie an mir vorbeigeflogen. Immerhin ist es abends wieder Auch wenn das Wetter nervt, so ist doch zumindest wieder eine Stunde länger hell ist. Freu mich, wenn ich mich endlich wieder im Wald ohne Lampen und Sturzhelm einlaufen kann. Auch wenn das Training gut lief, ich brauche jetzt mal eine ruhige Woche. Am Dienstag standen noch 15 x 200m mit 200m Trabpause (ø 1:20) auf dem Plan. Ziel waren 38 sec. Die Einheit lief fast überragend. Alle in 36 – 37 sec und letzten zwei noch unter 35 sec. gelaufen. So zufrieden ich nach der Einheit auch war, so kaputt war ich am Mittwoch und Donnerstag. Am Donnerstag sollte ich 4 x 2000m in 7:20 laufen. Da ging ehrlich gesagt nicht viel. Zwei 2000er habe ich noch in 7:50 geschafft und noch einen 1000er, aber  dann war Schluß. Mit anderen Worten: der Januar hat mich geschafft. Die kurzen Läufe gehen zwar, aber bei den längeren Einheiten merke ich, dass ich kaputt bin. Nächste Woche wird sich 5 Tage erholt und danach werden wir wohl die 4-6 Wochen wieder ein paar zusätzliche Kilometer drauflegen müssen.
Doch alles in allem bin ich im Plan. Ich wusste ja, dass der Januar stressig wird. Ziel war es sich nicht zu verletzen und nicht zu viel zu an Leistung zu verlieren. Tatsächlich bin auf den kurzen Strecken sogar noch etwas schneller geworden und mit einer Erholungswoche müsste ich nach Karneval wieder ganz normal ins Training einsteigen können. Und die ruhigere Phase, die ich mir schon lange vorgenommen habe, kommt auch mit großen Schritten immer näher. Denn seit Sonntag ist auch die Karnevalssession 2018 für mich beendet. Die letzten Auftritte gingen noch einmal richtig ab, aber nun freue ich mich auf eine längere Pause, denn 2019 werde ich ein Karnevalsabbatical einlegen. Jetzt geht es ein paar Tage in die Sonne 😉 

MEINE WOCHENDATEN:

Montag: (abends) DL 5 km ø 4:35, 60 min Zirkel

Dienstag:  EL 3k, Koordination, 15x 200m P= 200m Trab, 1. In 35´´/ dann alle in 36´´- 37´´/ 14. & 15. knapp unter 35´´, AL 3 km

Mittwoch: (tagsüber) Rad 50 min, 30 min Kraft
(abends) Karnevalsauftritte

Deuserband und Freunde ...
Deuserband und Freunde …

Donnerstag: (abends) EL 3 km, 2x 2000m ø 7:50, 1x 1000m ø 4:00, P= 400m Trab; AL 5 km (war sehr platt, sollte 2000m in 7:20 laufen…)

Freitag: (mittags) DL 14 km ø 4:48 als lockeres Fahrtspiel, Kilometer 5 – 11 gesteigert von 4:50 bis 4:10
(abends) Karnevalsauftritte

Samstag: (morgens) EL 3 km ø 4:25, 10x 200m Hügelläufe, P= 200m Trab, AL 2 km
(tagsüber)  Karnevalsauftritte …

Sonntag: (tagsüber) Karnevalsauftritte

Mein Tourmanager Jan
Mein Tourmanager Jan
Unser Hightech Equipment
Unser Hightech Equipment

GESAMT: 55,1 km; 1 x Rad, 2x Kraft, 1x Reha

Zusammenfassung der Woche:  War eine anstrengende und auch emotionale Woche. Nach 7 Jahren Karneval gibt es jetzt mal mindestens 1 Jahr Pause. Aber dafür habe ich jetzt noch mehr Zeit und Raum für meine neuen Projekte. Und darum geht es mir ja meistens …

Keep on running & auch mal die Beine hochlegen  …

1020 km für einen Tusch

WOCHENREPORT 22.12.2018 – 28.01.2018

1020 km für einen Tusch – oder wie bekommt man das ganze Training in eine sehr volle Woche integriert?!

„Du musst aber viel Zeit übrighaben, um so viel zu trainieren.“ Diese Aussage habe ich wirklich schon öfters gehört. Um sie schnell zu beantworten: „Nein, ich habe nicht besonders viel Zeit, aber wenn man Spaß und ein Ziel hat und noch ein wenig organisieren kann, geht es irgendwie immer.
Ok, die letzte Woche war schon eine etwas größere Herausforderung. Montag hatte ich einen vollen Bürokalender in Köln. Dienstags ging es nach Aachen. Am Mittwoch nach Potsdam. Donnerstags nach Goslar. Am Freitag tagsüber von Goslar nach Rust (Europapark) und von da aus nachmittags nach Bergisch-Gladbach. Und Samstag und Sonntag ständig zwischen Köln, Düsseldorf, Aachen und Leverkusen hin und her. Da musst du dir schon einen sehr detaillierten Plan austüfteln.
Den stelle ich mir fast immer montags Morgen zusammen. Der Montag war auch nicht das Problem. Abends stand ein leichter Dauerlauf und Krafttraining auf dem Plan. Da ich aber am Dienstag sowohl eine Spritze bekommen würde und danach nicht trainieren sollte und ich abends auch unterwegs sein werde, habe ich den Dauerlauf in einen Tempodauerlauf umgebaut und dafür am Dienstagmorgen einen ruhigen und etwas längeren Dauerlauf geplant. Morgens zu laufen ist zwar nicht so mein Ding, aber alle 2 Wochen schaffe ich das. Dienstag war damit auch verplant. Am Mittwoch bin ich erst nach Berlin geflogen bzw. weiter nach Potsdam gefahren. Ich habe kurz recherchiert ob Hotel einen Fitnessbereich hat. Hatte es. Ok damit habe ich für den Mittwochabend nach Vortrag eine Einheit auf dem Fahrrad mit Krafttraining eingeplant. Hat auch genauso funktioniert. Donnerstag standen Tempoläufe auf dem Plan: 5 x1000m. Habe bei der Recherche gesehen, dass Potsdam super viele Parkanlagen hat und die sich auch noch in der Nähe des Hotels befinden. Auf dem Plan konntest du lange gerade Strecken ohne große Hügel erkennen. Also dürften die Tempoläufe kein Problem werden. Waren sie auch nicht. Wobei ich statt 5x 1000m dann nur 4x1000m plus 1x 400m gemacht habe. Freitag stand der große Fahrtag an und für den habe ich nur 20 min Stabi und Dehnung eingeplant. Der Tag hatte es auch in sich. Erst 580 km von Goslar zum Europapark Rust. Dort habe ich einen Vortag zum Thema Veränderung und Mut gehalten. Jetzt hat der sich ein wenig verzögert, weshalb ich erst um 16:00 wieder losfahren konnte und der nächste Auftritt stand um 20:00 in Bergisch Gladbach an. Das Navi rechnete etwas alle 15 Minuten 2 weitere Minuten auf die geplante Ankunftszeit drauf. Mit allen Umwegen und weiteren 450 km kam ich um 19:58 am Auftrittsort an. Na also, geht doch… und 20:03 gab es dann auch den ersten Tusch! (Aber solche Termine stehen in Zukunft nicht mehr auf meinem Plan, denn an der allgemeinen Terminentzerrung arbeite ich jetzt seit 1 ½ Jahren und es sieht gut aus.) Am Samstag bin ich morgens zum ASV Köln gefahren um endlich mal wieder mit der Gruppe zu laufen. 8 km Einlaufen, 5 Hügelläufe, 2 km Auslaufen standen auf dem Plan. Kein Problem, vor allem weil auch seit gefühlten 4 Jahren endlich mal wieder die Sonne geschienen hat. Danach noch 5 Karnevalsauftritte und etwas schlafen. Am Sonntag standen NUR 5 Auftritte auf dem Plan. Hat aber gereicht, denn die Nummer, die ich noch einmal ausgegraben habe (eine Steppnummer mit Rollschuhen auf einem Tisch) reicht auch als Training 😉 Sagen wir mal so, wenn ich nicht so viel trainieren würde, würde ich diese Nummer auch nicht 5x am Tag schaffen.

Zusammengefasst: Mit ein wenig Orga geht alles und die besonders stressigen Wochen muss man einfach als Abenteuer und nicht als Stress betrachten. Es ist letztendlich alles eine Frage der Einstellung. Und für die sind wir zuständig. Wenn du solche Wochen als schräge Herausforderung ansiehst und dich dann noch mit ein wenig Augenzwinkern über dich selber lustig machst, weil du ja weißt, dass das schon ein wenig bekloppt ist, dann kommst du auch durch solche Wochen. (Aber mehr als 3 Wochen schaffe auch ich das nicht.)

MEINE WOCHENDATEN:

Montag: (abends) DL 9 km ø 4:20, 45 min Kraft

Dienstag: (morgens) 10 km ø 4:40, 5 x 200m P= 200m Trab, dann 50 min Reha
(abends/ Vortag Aachen
Karnevalsgala / Sparkasse Köln-Bonn

Mittwoch: (tagsüber) Anreise Berlin / Potsdam
(nachmittags) Vortag „Anders denken, mutig handeln“
(abends) 60´Rad, 35 ´Krafttraining

Potsdam am Morgen
Potsdam am Morgen

Donnerstag: (tagsüber) EL 3 km, 4x 1000m ø 3:40, 1x 400m, P= 3 min; Al 5 km
(tagsüber) Anreise Potsdam – Goslar
(abends) Auftritt Verkehrsgerichtstage Goslar

Freitag: (morgens) 25´Dehnung & Sabi
(tagsüber) Anreise Goslar -Rust, Vortrag „anders denken, mutig handeln“, Weiterreise nach Bergisch-Gladbach
(abends) Karnevalsauftritt 1020 km für einen Tusch 😉

Was man nicht alles macht ...
Was man nicht alles macht …

Samstag(morgens)  EL 8 km ø 4:32, 5x 200m Hügelläufe, P= 200m Trab, AL 2 km
(tagsüber)  Karnevalsauftritte …

Sonntag(mittags) 5 Karnevalsauftritte und PAUSE

"Deine Sitzung" mit Caroline Kebekus den Pink Poms
„Deine Sitzung“ mit Caroline Kebekus den Pink Poms

Zusammenfassung der Woche:  Die (vorläufig) kompliziertesten 3 Wochen des Jahres sin geschafft. Keine Erkältung, kein Unfall, alle Jobs mehr als gut absolviert, sogar Spaß dabei gehabt und Mini-Verletzung ist fast abgeheilt. Das sah letztes Jahr doch noch anders aus.
Gut, ich habe auch die nächsten Wochen und Monate immer noch viel zu tun, aber nicht mehr in diesem Tempo. Das Tempo gehört nämlich auf die Bahn …
Keep on running & immer rechtzeitig planen  …

 

Wofür brennst du?!

WOCHENREPORT 15.12.2018 – 21.01.2018

Wofür brennst du? Wie oft habe ich diese Frage bei Vorträgen oder in Bücher zu den Themen Motivation, Selbstentwicklung und Erfolg schon gehört oder gelesen.
„Wofür brennst du?“ – sicherlich darf und sollte man sich diese Frage immer mal wieder stellen, aber wir sollten diese Frage auch nicht wichtiger machen, als sie tatsächlich ist. Sicherlich gibt es im Leben ein paar außergewöhnliche Weichen-Momente, wo wir vor Entscheidungen stehen, die unser weiteres Leben enorm beeinflussen können. In solchen Momenten ist es natürlich wichtig sich zu fragen, was interessiert dich, was ist dir wichtig und wegen mir auch: Wofür brennst du?! Aber wir können uns doch nicht ernsthaft vor jeder wichtigen Entscheidung in unserem Leben mit der Frage „Wofür brennst du?“ auseinandersetzen? Ehrlich gesagt ist mir dieser Ansatz viel zu passiv. Als ob irgendwelche chemischen oder neurologischen Vorgänge und Prozesse in unserem Gehirn festlegen, was wir wollen. „Wofür brennst du?“ ist, als ob du ein kleines Kind fragst: „Womit möchtest du denn jetzt spielen?! „Jetzt mit Bauklötzchen, nee jetzt mit deinem Hany, ne mit einem Ball, jetzt habe ich Hunger.“
Ich finde wir sollten aktiver mit diesem großen Thema der Motivation bzw. Selbstmotivation umgehen. Vielleicht sollten wir uns nicht ständig fragen „Wofür brennst du?“, sondern wie schaffe ich es für das, was gerade auf meiner Agenda steht, zu „brennen“? Natürlich müssen wir immer wieder unsere grundsätzliche Lebens- oder Jobstrategie überdenken, aber viel häufiger müssen wir diese Strategien und Entscheidungen im täglichen Leben umsetzen. Und speziell in diesen Momenten ist es unsere persönliche Aufgabe dafür zu sorgen, dass wir für diese Momente brennen. Wettkämpfe oder auch Auftritte sind ein unglaublich gutes Beispiel für diese Herangehensweise, die man gut auf das komplette berufliche und private Leben übertragen kann. Als ob ich mich auf jede Trainingssession oder jeden Auftritt freue?! Aber – es ist meine Aufgabe mich so zu motivieren, dass ich in ab dem Moment, wo das Training oder der Auftritt beginnt, ich für diesen Moment brenne. Ich habe genügend Entschuldigungen in meinem Leben gehört: „Ich habe noch nicht mein Ding gefunden. Mein Job macht mir halt keinen Spaß, deshalb läuft das auch nur so mittel. Aber irgendwann weiß ich wofür ich brenne und dann gehe ich auch mit der nötigen Leidenschaft an die Arbeit.“ Sorry, aber so wird das schwierig. Leidenschaft kommt nicht, wenn wir bloß einmal die richtige Entscheidung getroffen haben, zu uns. Wir müssen die Leidenschaft finden, zur ihr gehen und sie jeden Tag anfeuern. Es ist UNSER Job uns tagtäglich zu motivieren! (Und nicht die Aufgabe irgendwelcher neurologische Prozesse.)

P.S.: Ich bin auf dieses Thema gekommen, weil ich eigentlich heute Morgen sehr müde und unmotiviert war 😉

P.P.S.: Müde bin ich zwar noch immer, aber den Wochenreport haben dann doch fertig geschrieben …

 

MEINE WOCHENDATEN:

Montag: (abends) DL 6 km, 45 min Kraft

Dienstag: (tagsüber) Physio / Arzt / frei
(abends)  Moderation Karnevalsgala / Sparkasse Köln-Bonn

Mittwoch: (tagsüber) Moderation Tagesveranstaltung „Siemens CUS“ Bad  Neuenahr
(abends) 70 min Rad mit 10x 1´flott /  P = 1´ (Ferse fast abgeheilt )

Donnerstag: (tagsüber) Moderation & Vortrag Tagesveranstaltung „Siemens CUS“ Bad  Neuenahr
(abends) 55 min Rad mit 4x 5 min schnell

Freitag: (mittags) DL 7  km ø 4:04, 45´ Krafttraining
(abends) Karnevalsauftritte

Samstag: (morgens) Bahntraining  EL 3, km, Koordination, 2000m 7:25, 1000m 3:33, 400 75´´P = 400m Trab, AL 3 km
(tagsüber)  Karnevalsauftritte …

Sonntag: (mittags) Karnevalsauftritte und PAUSE

Zusammenfassung der Woche:  Wie gesagt der Januar hat es in sich! In diesem Monat geht es nicht nur um Fitness, sondern auch um Durchhalten und Durchhalten hat immer etwas mit Motivation zu tun. Und diese Motivation steht jeden Tag auf dem Prüfstand. Ich habe das Gefühl, dass ich bisher sehr gut durch die Tage und die Jobs komme. Bisher habe ich es immer geschafft mit einem kleinen Lächeln an die Arbeit zu gehen. Jetzt liegen nur noch 13 harte Tage vor mir. Aber die schaffe ich auch noch 😉

Keep on running & lasst es brennen  …

Der Monster-Januar hat begonnen…

WOCHENREPORT 08.12.2018 – 14.01.2018

Mein Karnevalsset steht. Und dieses Jahr sind es ja auch nur noch drei weitere Wochenenden, die karnevalsmäßig anstehen. Ein neues Projekt „Das Comedy-Dinner“ mit World of Dinner ist so viel stärker gestartet, als ich gehofft habe und Coaching und Beratungen ist sowieso mein Ding.
Gefühlt kann eine Woche kaum schwerer werden als diese Woche. Jeden Tag ein komplett anderer Job, mit komplett anderen Texten, einer komplett anderen Rolle und einer jedes Mal aufwendigen Vorbereitung. Dazu noch eine kleine Verletzung und dieses nicht aufhörende graue Wetter. Vor dieser Woche hatte ich ehrlich gesagt Angst. Aber sie ist geschafft. Sie ist nicht nur geschafft, sondern auch sehr gut geschafft. Jetzt kann 2018 wirklich kommen 😉

Läuferisch habe ich mir letzte Woche eine kleine Entzündung in der lk. Ferse zugezogen. Nicht schlimm, aber ich muss aufpassen, dass sich die Entzündung nicht festsetzt, sondern dass sie abheilt. Aber ich kann feststellen, dass sich nach 1 1/2 Jahren des regelmäßigen Trainings sich jetzt jede Woche neue, kleine Erfolgserlebnisse einstellen. Am Samstag habe ich sicherlich das beste Bahntraining meiner  Seniorprofi-Karriere hinter mich gebracht. Das fühlte sich nach Rennen an. So geht’s….

MEINE WOCHENDATEN:

Montag: (abends) 60 min Kraft / Zirkeltraining

Dienstag: (tagsüber) Unternehmensberatung
(abends)  Bahntraining; EL 3 km ø 4:30, Koordination, 8 x 400m
(ø 77´´) P = 90´´, AL 20 min Rad (leichte Schleimbeutelentzündung lk. Ferse, daher nicht ausgelaufen, sondern brav aufs Rad gegangen)

Mittwoch: (morgens) Coaching & 2 Skype-Interviews
(tagsüber) Reha & Pause (Ferse wird die nächsten Tage nicht jeden Tag vollbelastet. Versuche aus meinen alten Fehlern zu lernen und Training anzupassen.)

Donnerstag: (tagsüber) Unternehmer/innen-Coaching (Präsentation & Persönlichkeit)
(abends) 70 min Rad mit 4:00, 2:30, 2:00, 1:30, 0:45 sehr flott, P= 3 min ruhig

ein Tag in der IHK Duisburg
ein Tag in der IHK Duisburg

Freitag: (mittags) DL 6,5 km ø 4:20, 45´ Krafttraining
(abends) Premiere eines neuen Format Das Comedydinner auf Schloß Borbeck / Essen. Specialguest: Marius Jung

Samstag: (morgens) Bahntraining  EL 3,2 km, Koordination, 1000m 3:34; 800 2:43: 600 2:00: 400m 0:74; 200 0:31; P= 3 min, AL 3,2 km
(tagsüber) Die ersten Karnevalsauftritte …

Sonntag: (mittags) Rad 75 min mit 15 sehr schnellen Minuten

Zusammenfassung der Woche:  Was für eine Woche! Leider geht das jetzt auch noch 3 Wochen so weiter. Egal, was man geschafft hat, hat man geschafft. Jetzt geduldig ein Projekt nach dem anderen abarbeiten UND hin und wieder den Stress genießen. Das ganze Jahre arbeitet man daraufhin, dass man so viel zu tun hat und kaum hat man viel zu tun, wird gejammert. Aber sein wir ehrlich: so sind Menschen nun mal 😉

Keep on running & ich habe schon einmal Sonne gesehen  …

Silvester, Ski & jede Menge Vorsätze

WOCHENREPORT 31.12.2017 – 07.01.2018

Manchmal muss eine Woche auch mal 8 Tage dauern…  

Da ich letzte Woche den Wochenreport ausgesetzt habe (war etwas faul),  baue ich den vorletzten Sonntag (31.12) einfach in meinen aktuellen Wochenreport mit ein.
Das Jahr hörte exakt so auf, wie ich das komplette Jahr empfunden habe. Sehr viel Einsatz, viel Leidenschaft, große Zufriedenheit, aber noch Luft nach oben 😉
Am 31.12 stand das erste und letzte 10km Rennen des Jahres 2017 an. Zur Erinnerung: letztes Jahr bin ich 40:04 gelaufen. Danach bin ich keinen weiteren 10er gelaufen. Dieses Mal wollte ich die 40:00 sicher knacken und war sicher, dass ich es draufhabe. Bis Kilometer war ich auch in Time, aber dann kam der große Hammer. Ergebnis: 40:10!!!  Habe alles gegeben, habe einen super Endspurt hingelegt, aber es fehlt doch wieder eine Kleinigkeit. Gut, dann habe ich eben ein weiteres Ziel für 2018 …
Das neue Jahr fing mit etwas Erholung und dem typischen Kurzurlaubstress an. Ich liebe es wegzufahren und gleichzeitig frage ich mich immer, warum fahre ich nicht einmal 2 oder 3 Wochen weg? So schön Kurztripps auch sind, mal länger wegzufahren hätte auch was?! Na gut, damit steht das als nächstes Ziel auf meiner Vorsatzliste 2018.
Ganz oben auf dieser Liste steht der Wunsch sich nicht zu verletzten. Insbesondere halbwegs heil durch den Januar zu kommen, denn das ist immer mein anstrengendster Monat.
Des Weiteren habe ich mir vorgenommen immer positiv in jedes Training und jeden Wettkampf zu gehen. Kein Jammern, viel Lächeln und jede Einheit als ein kleines Geschenk zu sehen. Und zusätzlich versuche ich auch immer freundlich gegenüber alle Läufern und Läuferinnen auf der Strecke zu sein. Mir ist aufgefallen, dass sich viele zum Anfang des Jahres, wenn man sich beim Laufen über den Weg läuft, freundlich grüßen. Und ab Februar guckt keiner den anderen mehr an. Warum? Nimmt er oder sie einem die notwendig Luft weg? Ich weiß ja aus eigener Selbstanalyse, dass eine gewisse lässige Smalltalkfähigkeit noch nie deutsche Kernkompetenz war. Na gut, dann habe ich ja hier ein neues Arbeitsfeld 😉

Silvesterlauf 2017 TUS Köln rrh
Silvesterlauf 2017 TUS Köln rrh

 

MEINE WOCHENDATEN:

Sonntag: (mittags) Silvesterlauf TUS RECHTSRHEINISCH
10 km 40:10 2. Platz AK 55
(abends) Silvesterfeier mit Freunden. Großer Spaß und habe mich den ganzen Tag auch nicht über die 40:10 geärgert. (Ich bin wohl endgültig erwachsen geworden 😉  )

Montag: (morgens) DL 10 km locker zur Entspannung ø 5:05
(mittags) Anreise Kurzrtripp (Ski) über Füssen

Schloß Neuschwanstein - das Schloss haben die doch von Disney geklaut ...
Schloß Neuschwanstein – das Schloss haben die doch von Disney abgeschaut …

Dienstag – Freitag: (tagsüber)  Ski in Obergrugl, viel Schnee und brav die Oberschenkel trainiert

Wenn ich etwas in Köln vermisse, dann Sonne ...
Wenn ich etwas in Köln vermisse, dann Sonne …
Vollmond im Ötztal
Vollmond im Ötztal
Wo ist unser Auto?
Wo ist unser Auto?

Samstag: (morgens / zurück in Köln) Hügelläufe; EL 2,8 km, 15x Hügelläufe (185m) P=Trab, SP = 1km; AL 2,8 km
(tagsüber) Koffer ausgeladen

Sonntag: (mittag) DL 15 km ø 4:34 (fast entspannt)
(abends) Wildcard Playoffs geguckt

Zusammenfassung der Woche:  Das letzte Jahr hörte gut auf, aber ich sehe noch einiges an Potential für 2018. Kurzurlaub war sehr entspannend. Aber jetzt kommt einer der härtesten Monate des Jahres. Doch die Erfahrung hat mich gelehrt: Weglaufen hat noch nie was gebracht. Also Augen zu und ab durch den Januar. Anfang Februar wartet ja schon der nächste Kurztripp …

Keep on running & ein super schnelles 2018  …

Wissenschaft, Show & eine Erkenntnis

WOCHENREPORT 05.12. – 17.12.2017

„Man überschätzt, was man in einem Jahr schaffen kann, aber unterschätzt, was man in drei Jahren schaffen kann.“

Dies ist eine der grundlegenden Erkenntnisse aus dem Bereich Wissensgenerierung und Verhaltenspsychologie und sie poppte am Dienstag beim Deepfinding Club, einem interdisziplinarischen Symposium zum Thema Wissensmanagement und Digitalisierung auf. Und wenn man diese Aussage einmal auf seine eigenen Erfahrungen anwendet, werden wahrscheinlich einige sagen: „Dieses Phänomen kenne ich doch?!“
Bei KNACKI RENNT habe ich dies exakt so erlebt. Als ich im August 2016 mit Knacki rennt begonnen habe, hatte ich das Gefühl ich kürzester Zeit wieder auf Level eines 30 Jährigen zu kommen. Ich war zwar schnell, aber so schnell dann doch nicht 😉
Nach einer nicht geringen Anzahl kleinerer Rückschläge und Verletzungen fing ich im Sommer tatsächlich an, an mir und meinem Projekt zu zweifeln. Aber ich habe mich noch einmal aufgerafft. Und ich denke, dass es die richtige Entscheidung war. Jetzt, nach 1 1/2 Jahren, lege ich manchmal Trainingseinheiten hin, die ich mir so letztes Jahr noch nicht habe vorstellen können. Natürlich muss ich das jetzt auch in den nächsten Rennen umsetzen, aber eifach mal, wie am Samstag, aus dem Stand heraus 4 km im Training wieder im einem Schnitt unter 4:00 zu laufen und dabei noch nicht mal kaputt zu sein, macht Hoffnung. UND es macht Spaß. Denn darum sollte es bei diesem Projekt gehen: Spaß und Leidenschaft!

Und der Rest der Woche war auch nicht schlecht. Montag: Coaching. Dienstag: Moderation „Deepfinding Club“ in München. Mittwoch & Donnerstag: Vorbereitung neue Online-Marketing-Kampagne. Freitag: Meine „kleine“ Mixshow in Kaarst „Kurz & Knacki“. (Tolle Künstler, 400 Zuschauer, super Stimmung).

MEINE WOCHENDATEN:

Montag: (nachmittags) Bahntraining: EL 3 km, 10x 400m ø 80´´ (9. & 10.: 78´´), AL 3 km
 (abends) Flug München

München 2017 Dez
München 2017 Dez

Dienstag: (tagsüber) Moderation Konferenz München „Deepfining – Digitalisierung“
(abends) 45 min Zirkeltraining (Hotel)

Mittwoch: (nachmittags) DL 12,2 km ø 4:27

Donnerstag: (abends) 40 min Kraft

Freitag: (mittags) DL 15 km (gesteigert) ø 4:36 (5:00 – 4:05)
(abends) Kurz & Knacki“ in Kaarst, (also ganz ohne Auftritt geht es doch nicht 😉 )

Jens Heinrich Claassen, Ingmar Stadelmann, Özgür Cebe
Jens Heinrich Claassen, Ingmar Stadelmann, Özgür Cebe

2018 wird es 3 x „Kurz & Knacki“ in Kaarst geben
2 x der „Deuser Mix“ in Dortmund
4 x „Knacki Deusers Sommer Club“ und das war es mit den öffentlichen Auftritten 2018.
Ich werde bald die Vorverkaufsliste veröffentlichen.

Samstag: (morgens) EL 1 km, 4 km ø 3:58, AL 1 km, 45 min Kraft

Sonntag: (nachmittags) 75 min Rad incl. 4x 5 min flott, P = 3 min ruhig

Gesamt: Erholungswoche; 47 km, 3 x Kraft, 1 x Rad,

Zusammenfassung der Woche:  Bin jetzt schon ein wenig gespannt wie er Silvesterlauf (10 km) wird. Habe mich letztes Jahr zur selben Zeit schon recht fit gefühlt, aber im Moment habe ich – ich möchte einen guten befreundeten Comedian zitieren (Johannes Flöck):  „ein gutes Gefühl“.

Keep on running & immer geduldig bleiben  …

Timing, Schnee und jede Menge Weihnachtsfeiern…

WOCHENREPORT 04.12. – 10.12.2017
„Timing ist alles.“ Seit ich auf einer Bühne stehe, höre ich diesen Satz. Und es stimmt. Aber letztendlich geht es nicht nur auf der Bühne, sondern in vielen Jobs häufig ums das Thema Timing. Timing ist gezieltes Zeitmanagement. Wann bereitest du dich vor? Wann präsentierst du? Wann spricht du jemanden an? Wann und wie lange sind Absprachen, Gespräche und Abschlüsse. zu diesem Thema könnt ihr euch gerne auch mein ganze Deuser ABC auf LinkedIn Learning ansehen.
Timing spielt aber auch eine große Rolle bei Rennen.  Abgesehen von 100m und 200m Läufen musst du dir doch jedes Mal überlegen, wie schnell du angehst solltest und wann du den Schlusssprint startest. Auch bei der Trainingssteuerung dreht sich sehr viel um das Thema Timing. Nicht nur beim Lauftempo, sondern bei der Frage nach den richtigen Pausen. Moderne Laufuhren zeigen dir oft an, wie lange die nächste Erholungszeit sein sollte. Zumindest geben Sie dir einen Richtwert mit auf den Weg. Man darf aber nicht aufhören nebenher auch auf den Körper zu hören. Das hört sich einfacher an, als es ist. Denn wenn du nur auf deinen Körper hörst, dann kann es ganz schnell passieren, dass du erst garnicht anfängst zu trainieren. Gerade bei diesem Wetter, sagt mir MEIN Körper: „Sucht dir einen Kamin, einen Kaffee und dann Ruhe …“
Ganz ohne Überwindung geht es nicht. Aber – es gibt immer ein ABER. Aber wenn du dich aufgerafft hast, solltest du trotzdem in dich hinein hören und checken, ob die geplanten Pausenzeiten wirklich passen.
Ein Jahr habe ich gebraucht, um eine passende Balance zwischen Trainingsplan und Körper zu finden. Ich darf sagen: „In der letzten Woche habe ich (fast) alles richtig gemacht. Ich habe alle Einheiten durchgezogen – trotz 2 Weihnachtsfeiern – aber ich habe 2x das Tempo bei den Dauerläufe leicht gedrosselt, weil ich gespürt habe, dass ich mich sonst nicht erhole werde.
Das Ergebnis gibt mir recht: die Weihnachtsfeiern mitgefeiert, alle Einheiten geschafft, den Schnee am Wochenende genossen und am Montag war ich schon wieder voll einsatzbereit ….
MEINE WOCHENDATEN:

Montag: (nachmittags) Reha
(abends) DL 10 km ø 5:00 (ruhiges Tempo zur Erholung)

Dienstag:  (abends) Bahntraining: EL 3 km (ø 4:35), Koordination,  10 x 400m ø 80´´, P= 300m Trab (1:35 – 1:55), AL 3 km

Mittwoch:  (nachmittags) DL 12 km 4:28

Donnerstag: (abends) Bahntraining; EL 3 km, Koordination, 6 x 1000m (ø3:49),
P = 400m Trab, AL 3 km (Gesamt 14 km)

Freitag: (mittags) DL 9 km ø 5:00, Koordination, 7 x 100m
(abends)
Weihnachtsfeier Stand-up & More incl. hartem Bowling-Wettkampf

Weihnachtsfeier mit unseren Künstlern ..
Weihnachtsfeier mit unseren Künstlern und Freunden …

Samstag: (morgens) EL 3 km ø 4:35, 15x  Hügelläufe (180m), P = 180m Trab, SP AL 3,5 km
(abends) Premiere der Kölner Schlagerexpedition (es fährt ein Bus nach nirgendwo) Ich bin zwar nicht wirklich der aller größte Schlagerfan, kenne aber trotzdem alle 😉
Jedoch diese Eventbusfahrt zu entwickeln und zu schreiben, war ein ganz großer Spaß und die Premiere war ein voller Erfolg. Eine kleine, schräge, manchmal auch trashige Hommage an den deutschen Schlager.  Alle weiteren Infos auf unsere Homepage: https://www.lachexpedition.de

Es fährt ein Bus nach nirgendwo ...
Es fährt ein Bus nach nirgendwo …

Sonntag: (morgens) 35 min Stabi
(nachmittags)
Schnee, Weihnachtsfeier mit Poloball-Turnier (souveräner Sieg!!!)

Es gibt Sportarten, die niemand braucht (aber Spaß macht es trotzdem ...)
Es gibt Sportarten, die niemand braucht (aber Spaß macht es trotzdem …)

Gesamt: 73 km,  1 x Kraft, 3 x Koordination,

Zusammenfassung der Woche:  Läuft! Training – gut. Stimmung in den Firmen – gut! Und schon ein Weihnachtsgeschenk gekauft – wow!

Keep on running & Vorsicht vor dem Glühwein  …

Schnee, gescheiterte Selfies und schwere Beine

Wochenreport 27.11. – 03.12.2017
Die letzte Woche hat mich geschlaucht. Deswegen kam ich am Montag auch nicht dazu den Wochenreport zu schreiben. So ein Wochenreport ist wie das Training: in guten Wochen läuft er quasi von alleine. Dir fällt immer etwas ein und du schreibst ihn fast nebenher. Aber wehe du hast mal keine Lust oder die Beine sind schwer oder der Kopf ist voll mit anderen Gedanken – dann fängt der Stress erst richtig an Am Montag habe ich mir einmal eine Pause gegönnt und 1 1/2  Stunden länger geschlafen. Dank des Blogs geht der Wecker ansonsten am Montag spätestens um 6:00 los. Dieses Mal nicht – und schon ist der Tagesplan (und auch der Blog) überholt. Gestern habe ich nur das gemacht, was wirklich gemacht werden musste. Habe das Krafttraining gestrichen und bin stattdessen 10 km locker ausgelaufen. (Naja, das ging ja noch irgendwie, aber danach war nur noch „hardcore Liegen“ angesagt.)
Heute ist Dienstag und ich habe mich mehr oder weniger aufgerafft schnell ein paar Zeilen zu schreiben. Wie gesagt, jetzt wo es anstrengend wird, sollte man durchhalten. Zumindest erzähl ich das immer im Coaching (und besonders meiner Tochter 😉  ) und muss ich es wohl auch tun…

P.S.: Außerdem war es kalt und ich musste am Sonntag auch noch helfen den Adventskranz zu schmücken und dann gingen auch noch die Selfies schief und, und, und…

Naja, ihr kennt doch solche Wochen!

Meine Wochendaten:

Montag: (nachmittags) Reha
(abends) EL 6,5 km ø 4:35 ; 60´ Zirkeltraining

Dienstag:  (abends) Bahntraining El 3 km (ø 4:30), Koordination, 10 x 500m ø 1:48, P= 300m Trab (1:35 – 1:55), AL 3 km  

Mittwoch:  (nachmittags) DL 12 km 4:28LinkedIn Learning – die magische erste Minute

Donnerstag: (tagsüber) frei

Freitag: (morgens) DL 7 km ø 4:30, Koordination, 6 x 100m 

Samstag: (morgens) EL 3 km ø 4:35, 2 x 10 Hügelläufe (180m), P = 180m Trab, SP (Serienpause) = 1 km, AL 3,5 km

Sonntag: (morgens) Rad 45´
(nachmittags) Tennis / Mannschaft / Single & Double
und es war auch noch so kalt …

Naja, so kalt war es auch nicht ...
Naja, so kalt war es auch nicht …

Gesamt: 54 km, 1 x Rad, 2 x Kraft, 2 x Koordination, 1x Tennismatsch (Autokorrektur – lasse ich mal so stehen 😉  )

Zusammenfassung der Woche:  Sehr anstrengende Woche. Es war nicht die Anzahl der Kilometer, sondern viel mehr die Qualität und das Tempo des Trainings was mich so geschlaucht hat. Am Montag war ich einmal so richtig platt. Muss wohl auch einmal sein. Und dann habe ich am Montagnachmittag auch noch meinen Trainingsplan bis zum Ende des Jahres bekommen: Oh man, das geht so weiter. Aber was soll ich mich beschweren. Ich hab es ja so gewollt…

Keep on running & richtig durchhalten …