Wochenreport 18.09.2017

Woche 11.09 – 17.09.2017

Zum Glück bin ich nicht mehr verletzt, denn das macht alles erheblich einfacher. Laufschuhe anzuziehen und loszulaufen. Und da ich mir ja fest vorgenommen habe positiv gestimmt durch meine Wochen zu gehen, kann ich sagen: das mit dem Laufen – das läuft wieder! Und der Rest der Woche? Tja … nicht schlecht, wenn sich nicht mein Koffer quergestellt hätte.
Alles fing an mit einer Mail von AirBerlin (Di 1:20). „Ihr Flug nach Zürich fällt aus.“ Die Nachricht hat mich schon sehr verwundert, da ich nämlich einen Flug bei Eurowings gebucht hatte, aber anscheinend hat Eurowings einen Flieger bei AirBerlin gebucht und bei denen wurden just am Dienstag Tag 250 Mitarbeiter/innen plötzlich krank. Und das wußten die auch schon einen Tag früher. Was bei einer Insolvenz halt so alles passiert. Zum Glück habe ich das wie gesagt um 1:30 mitbekommen, so dass ich um 02:30 noch einen Ersatzflug buchen konnte. Der Flug hatte dann auch nur eine Stunde Verspätung. Guck an, jetzt doch mit der Deutschen Bahn geflogen. Und deutsch wie auch ich bin, habe ich dann beim Check-in im allerletzten Moment noch mein Zahlenschloss am Koffer verriegelt. Man weiß ja nie wie die Schweizer so drauf sind …
Aber anscheinend habe ich den Verriegelungsvorgang so gründlich durchgezogen, dass ich dabei meine Zahlenschlossnummer neu programmiert habe. In Zürich angekommen, bekam ich meinen Koffer natürlich nicht mehr auf. Bevor einige fragen: Ja, es war mein Koffer!
Zum Glück war ich in einem der besten Häuser am Platz untergebracht und dort war der Concierge mehr als bemüht mir zu helfen. Doch den Notfallschlüssel, den u.a. der Zoll hat, hatte er leider nicht. Dafür kannte er aber den nächsten RIMOWA-Shop. Und dorthin habe ich mich dann durch eine volle Einkaufsstraße mit einem ebenfalls sehr vollen und sehr schweren Koffer begeben. Die waren super nett dort, auch wenn Sie nur eins von zwei Schlössern öffnen konnten, aber Sie meinten noch, dass ich die andere Seite in 30 Minuten durch reines  kombinieren öffnen könnte. Tatsächlich brauchte ich nur 17 Minuten. Da ich aber jetzt dringend los musste, habe ich den Koffer wieder geschlossen, woraufhin das Schloss wieder einschnappte und die eben noch funktionierende Nummer jetzt nicht mehr funktionierte und sich mein Koffer wieder sicher vor mir verschloß. Egal, ich hatte sowieso nur noch 25 Minuten bis zum Auftritt, die das Taxi zeitlich auch voll ausnutzte. Als ich ankam, war der Moderator  schon deutlich angespannt. Nicht jedoch ich. Auftritte schaffe ich immer. Auch wenn Soundchecks super wichtig sind, ich schaff es auch so.
Richtig, es geht auch mal ohne Soundcheck, aber eben nicht ohne Requisiten und Kleidung. Und die waren im Koffer und der war zu. Vor Ort habe ich dann Koffer einfach mit einem Schraubenzieher aufgebrochen. Ach, was heißt aufgebrochen, ich habe ihn zuvor zweimal gegen die Wand geworfen und bin einmal drauf gesprungen und siehe da, als ich mich dann mit dem Schraubenzieher näherte, ging das Schloss fast von alleine auf. Der Auftritt lief super, habe den Publikums Award abgeräumt, bin noch einen weiteren Tag in Zürich geblieben und dann nach Graz zu LinkedIn geflogen. Dort ging das Schlossspiel erneut los, bis ich gemerkt habe, dass das Schloss überhaupt nicht richtig schließt und man es einfach hochziehen und öffen kann. Ich mag meinen Koffer sehr. Wir haben wirklich schon viel gemeinsam erlebt. Aber es gingen mir Trennungsgedanken durch den Kopf und ich war auf dem Rückweg nicht besonders nett zu ihm. Mittlerweile weiß ich aber, dass nicht nur ich, sondern auch mein Koffer nach der etwas emotionalen Behandlung beleidigt war, denn bei der Ankunft in Düsseldorf ist er dann erst gar nicht von Band gekommen, sondern hat noch einen Urlaubstag in Graz eingelegt. Naja, ich hatte ja am Sonntag auch keinen Auftritt, wer braucht da einen Koffer.
Aber als ein fremder Mann ihn mir am Sonntag zurück gebracht hat, habe ich ihn ganz vorsichtig geöffnet, mich gefreut und ihn am Ende sogar gestaubsaugt.

Ach so, trainiert habe ich die Woche auch und zwar ganz gut.

Das Bild der Woche:

Diese Nummer wahr es nicht ...
Diese Nummer war es nicht …

Hier meine Wochendaten:
Montag: (morgens) 50´Stabi & Kraft / Beine & Waden

Dienstag:  (morgens) DL 8,7 km locker ø 5:00
(mittags) Hinflug Zürich

Zürich aus der Luft
Zürich aus der Luft

(abends) Auftritt Comedy Club Giesserei

Publikums Award / Giesserei (Zürich)
Publikums Award / Giesserei (Zürich)

Mittwoch: (morgens) 45´Stabi

Bahnhofstr. Zürich / Irgendwo muss man ja seine Gagen ausgeben.
Bahnhofstr. Zürich / Irgendwo muss man ja seine Gagen ausgeben.

(abends) Auftritt

Donnerstag: (morgens) Flug Zürich – Graz

Flughafen Graz / A
Flughafen Graz / A

(mittags) Aufzeichnung LinkedIn-Learning „magische erste Minute“

(abends) DL 10,7 km ø 4:45

Freitag: (morgens) Aufzeichnung LinkedIn-Learning „Mentale Vortragsstärke“
(abends) frei

Samstag: (morgens) Rückflug Graz – Düsseldorf
(mittags) Koffersuche
(abends) Fahrtspiel 8,7 km mit 1´2´3´2´1´(Wechseln schnell / Trab)

Sonntag: (morgens) 40´Stabi
(mittags) ruhiger DL 12,7 km ø 5:15


Zusammenfassung der Woche:
 Gute Woche trotz Kofferkämpfe. Super gute Zusammenarbeit mit LinkedIn. Das gezielte Krafttraining für Waden und Oberschenkel macht sich bemerkbar und ein ruhiger und längerer Lauf tut auch gut.

Keep on running & nie die gute Laune verlieren …

Wochenreport 10.09.2017

Wochenreport 04.09 – 10.09.2017

Erstaunlich, meine Woche kann auch ohne das ich ständig unterwegs bin, voll mit Terminen sein. Woran liegt es wohl? Aber ich werde das mit dem freien Tag noch lernen. Lernfähig bin ich ja. Zumindest lerne ich gerade einen langsamen Lauf pro Woche einzulegen. Nicht einfach, aber ich habe es geschafft. Schnitt 5:45, da musste ich aber ständig auf die Uhr schauen 😉 (und mich bremsen). Außerdem habe ich bei diesem Lauf etwas gemacht, was ich eigentlich nie mochte. Ich habe mir ein paar Podcasts runter geladen und sie mir bei Laufen angehört. Stuff you should know und Revisionist History. Ich habe tatsächlich etwas gelernt UND bin langsam gelaufen.
Ich bin ganz sicher, dass meine Grundausdauer jetzt schon viel besser ist 😉
Zum Ausgleich für den langsamen Lauf bin ich dann am Sonntag beim 37. Gerolsteiner Brückenlauf des ASV Köln (5,6km) gestartet.  Mir wurde vom Trainer ausdrücklich aufgetragen, nicht alles zugeben und das habe ich auf den ersten 4 km auch eingehalten, danach wollte ich nur noch ins Ziel.
Es lief tatsächlich viel besser als gedacht. Ich bin locker 1,5 Minute schneller gelaufen als geplant. Gesamt 5. Platz bei den Männern ist ja auch nicht ganz schlecht. Ok, 2 Frauen waren auch noch vor mir. An die wollte ich mich natürlich, wie Männer so sind, dran hängen, aber beide waren mir ´ne gute Minute zu schnell. Ich war beeindruckt.
Aber als ich auf der Strecke dann auch noch von drei 13-15 jährigen Jungen überholt wurde, musste ich schon schlucken und gleichzeitig lachen. Es gibt also doch noch Kids, die schnell laufen können. Und die 3 Jungs, die alle bei der großartigen Brigitte Kraus ( ja der Brigitte Kraus) trainieren, haben echt Talent. Und das die auch noch das gleiche Trikot wie ich tragen, hat mich die Überholvorgänge verschmerzen lassen. Mit anderen Worten auf der Kurzstrecke war nur dann doch nur ein Mann vor mir…
So kann man sich alles schön reden!

Gerolsteiner Brückenlauf 2017
Gerolsteiner Brückenlauf 2017

An dieser Stelle einen großen Dank an Tom Bartels, der einen super Job als Moderator abgeliefert hat und meinen Namen sicherlich oft genug genannt hat 😉

Gerolsteiner Brückenlauf 2017 / eine Stunde vor Start
Gerolsteiner Brückenlauf 2017 / eine Stunde vor Start

Hier meine Wochendaten:
Montag: (morgens) 50´Stabi & Kraft / Beine & Waden
(abends) flotter DL 10 kmh 4:40

Dienstag:  frei

Mittwoch: (morgens) 30´Stabi
(abends) DL 8,5 km ø 4:55 & 30´Rad

Donnerstag: (abends) 35´Kraft Beine & Waden / 35´Rad

Freitag: (morgens) 45´ Stabi / 50´Reha
(abends) langsamer DL 10,5 km ø 5:41

Samstag: frei

Sonntag: (morgens) 37. Gerolsteiner Brückenlauf / Kurzstrecke 5,6 km in 22:46 / 5.Platz (AK 1.)


Zusammenfassung der Woche:
 Gute Woche. Zum ersten Mal seit April konnte ich wieder an einem Straßenlauf teilnehmen. Bezüglich des Tempos ist sicherlich noch viel Potential nach oben, aber ich hatte Spaß und das wichtigste: ich habe mich nicht verletzt und auch einen Tag später geht es mir noch gut. Darauf kann man aufbauen.

Und wer es noch nicht gelesen hat. Hier der Link zum Laufmagazin Laufen.de für die ich jetzt regelmäßig eine Kolumne schreibe.

Keep on running 

Wochenreport 24.07.17

Woche 17.07 – 24.07.2017

Bild der Woche: weil es mir gefällt 😉

Wie Humor erfolgreich macht
Wie Humor erfolgreich macht

Yeah! Ich bin wieder gelaufen und zwar 3x. In einer Woche! Und ich saß noch 1x auf dem Fahrrad und habe 1x Tennis gespielt und 1x richtig was für die Kraft getan. Unglaublich, es geht fast wieder!!! Und als ob das alles nicht reicht, habe ich mir noch zusätzlich 3 x die Tour de France und 1x Golf angesehen. Gibt es ein besseres Indiz, dass ich frei habe, als wenn ich mir 2 Stunden vor dem Fernsehen Golf anschaue? Das schaffe sogar ich nur, wenn ich mal richtig frei haben 😉
Am Freitag habe ich auch schon mal das erste Mal erfahren dürfen, was Urlaub wirklich bedeutet. Mein letzter Job war am Donnerstag in Pforzheim, Leitung einer Absolventenveranstaltung der dortigen IHK. Lief sehr entspannt und alle waren glücklich. Am nächsten Tag ging es um 9:00 per Zug von Pforzheim über Karlsruhe nach Köln. Um 8:15 kam ich auf die grandiose Idee das Betriebssystem meines iPhones upzudaten. Um 9:10 merkte ich, dass ich damit nicht fertig werde, woraufhin ich den Vorgang unterbrochen habe. Großer Fehler, denn wenn man diesen Vorgang beim iPhone unterbricht, kann man es solange nicht mehr benutzen, bis man das Update erneut vollständig geladen hat. Und ich sollte hinzufügen, dass der Ladeprozess immer wieder bei 0% startet. Super. Natürlich war mein Bahnticket auf dem Handy abgespeichert und wer braucht schon eine ausgedruckte Version. Gut, das war nicht so schlimm, denn der Zug hatte 20 Verspätung, aber keinen Schaffner. Im Karlsruhe habe ich natürlich meinen Anschlusszug verpasst, woraufhin ich mich mit einem doppelten Espresso bei Starbucks eingekauft und das Update erneut geladen habe. Dieses Mal haben mir nur 5 min beim Hochladen gefehlt. Dafür ist der ICE pünktlich um 10:59 losgefahren. WLAN war im Zug zwar vorhanden, aber so schwach, das der Ladeprozess zum Scheitern verurteilt war, was mich aber nicht davon abgehalten hat, es immer mal wieder zu probieren. Es war ja mein erster Urlaubstag und da hatte ich noch viel Hoffnung.
Mittlerweile war ich im Hbf Frankfurt angekommen. Wußte gar nicht das der ICE nach Köln über Frankfurt Hbf fährt. Egal, das bedeutet weitere 30 min Fahrtzeit, aber ich bin ja entspannt, es ist ja mein erstes Urlaubstag. 15 später wurde mir klar, dass mein ICE in Karlsruhe überhaupt nicht pünktlich war, sondern ich in den verspäteten ICE nach Berlin über Frankfurt, Kassel und Hannover eingestiegen bin. Zum Glück hat mich auch die Zugbegleiterin nie daraufhin gewiesen. Wahrscheinlich wollte sie mich nicht von meinen Ladeaktivitäten ablenken. Egal, bis Kassel Wilhelmshöhe sind es nur 1:15. Da mein ICE 20 min Verspätung hatte, hatte ich in Kassel genau 2 Min Zeit, um über eine Brücke zum nächsten Gleis zu rennen,  um dort den nächsten ICE nach Frankfurt zu erreichen. War aber nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe, denn dieser Zug hatte 30 Min Verspätung. Wie gerne hätte ich jemanden von meinem ersten Urlaubserlebnis berichtet, aber ich hatte ja keine Handy und mit dem Laptop bei schwachen WLAN und vollem Zug zu skypen war mir doch etwas unangenehm. Außerdem brauchte ich den Laptop, um immer brav mein Ticket zeigen zu können. Komisch, jetzt wo ich in Kassel war wurde ich ständig kontrolliert. Jetzt möchte ich aber das Zugpersonal auch einmal ausdrücklich loben. Die Schaffnerin hat sich, nachdem sie sich meine Gesichte angehört haben, nicht getraut laut in meiner Gegenwart zu lachen, aber irgendwie ist sie später immer gut gelaunt an mir vorbei gegangen.
Nach weiteren 1:15 bin ich dann in Frankfurt angekommen. Jetzt hatte ich 1 Min Zeit um von Gleis 6 zu Gleis 18 zu rennen. Und ich darf stolz berichten, dass ich der einzige Passagier war, der dies geschafft hat. Manchmal lohnt es sich schnell laufen zu können. Die nächste Stunde habe ich damit verbracht die wichtigste Touretappe zum Galibier in einem vollen ICE auf einer Strecke mit vielen Tunneln zu streamen. Wie ich später erfahren habe, war es eine sehr spannende Etappe.
Um 16:48 bin ich dann in Köln-Deutz angekommen. Natürlich stand mein Auto am Hbf in der Tiefgarage, aber das waren doch nur noch 900 m und die habe ich zum Auslaufen benutzt. Um 17:32 habe ich dann Zuhause angekommen in 8 Minuten mein Update hochgeladen. Zumindest weiß ich jetzt, dass ich eine gute Internetverbindung habe…

 

Hier die Wochendaten:
Montag: (morgens) Arzt & 60´Physik
(nachmittags) lockerer DL 6,5 km

Dienstag: (nachmittags) 50´ Rad

Mittwoch: (nachmittags) DL 10,5 km ø 4:46, geht doch!

Donnerstag: (morgens) 60´Kraft
(abends) letzter Job vor der Sommerpause in Pforzheim

Pforzheim aus Hotel 2017
Pforzheim aus Hotel 2017

Freitag: (abends) lockerer DL 8,5 km ø 4:50

Samstag: (morgens)  1,5 h Tennis

Sonntag: 5 km locker Auslaufen


Zusammenfassung der Woche:
 Ich freu mich auf die Sommerpause. Richtig frei ist die natürlich auch nicht, aber es stehen nur Themen an auf die ich mich freue. Und – das ist das beste – ich kann entspannt wieder trainieren und die Grundlagen für den Herbst schaffen. Gibt schlimmeres …

Keep on running & sich nicht stressen lassen 

Wochenreport 16.07.2017

Woche 10.07 – 016.07.2017

Bild der Woche: Sven Hieronymus als Gastgeber der lautesten Radiosendung Deutschlands Rockertreff RPR 1

Radio RPR1 Juli 2017
Die Rocker „Knacki Deuser & Sven Hieronymus“ (Radio RPR1)

Diese Woche hat sich endlich wieder wie eine Trainingswoche angefühlt. Ok, es waren erst wieder 2 kleine Laufeinheiten, aber ich habe immerhin bis auf Sonntag jeden Tag eine Trainingseinheit eingelegt. Die Wade bzw. der Übergang zur Achillessehne will zwar immer noch nicht so ganz wie ich will, aber die kriege ich diese Woche auch wieder auf Spur. Niemand ist hartnäckiger als ich, noch nicht einmal meine eigene Achillessehne!
Ansonsten hat die Woche Spaß gemacht und ich habe festgestellt, dass es doch noch ein paar gute Typen in Deutschland gibt. So gerne ich meinen Job ja auch mache, manchmal verzweifele ich schon ein wenig an einer gewissen Eintönigkeit dieser Unterhaltungsbranche. Aber nicht jammern, sondern Krach machen, den Sommerregen genießen und einfach ein Projekt starten 😉

Hier (endlich wieder) die Wochendaten:
Montag: (morgens) Arzt, 30´Physio, 60´ Kraft & Stabi

Dienstag: (morgens) Locationbegehung in Gelsenkirchen, für was auch immer da kommen wird. Aber mit Thomas Stamm habe ich ja schon Deuser´s Sommerclub auf das nächste Level gebracht..

Thomas Stamm (World of Dinner) und ich
Thomas Stamm (World of Dinner) und ich

(nachmittags): lockerer DL 6,5 km


Mittwoch:
 (nachmittags) 60´Rad, incl. 10x 1´flott/ruhig
(abends): Projekt Homepage und Homepageblog (fast) beendet

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Donnerstag: (mittags) lockerer DL 6,5 km
(abends) Gast bei Radiosendung von Metalfan Sven Hieronymus (immer Donnerstag, RPR1, 22:00). Mit Sicherheit die laustest Sendung, die momentan in Deutschland on-Air ist.

Radio RPR1 / Sven Hieronymus
Radio RPR1 / Sven Hieronymus

Freitag: (morgens) 60´Kraft & Stabi
(nachmittags) 60´Rad
(abends) „Meisterfeier“ bei den 11 Freunden in der Flora in Köln. Schöner Abend

11 Freunde "Meisterschaftsfeier" in der Flora Köln
11 Freunde „Meisterschaftsfeier“ in der Flora Köln

 

Samstag: (morgens) Medenspiel (Tennis) 3:6, 6:1, 10:7
(mittags) Vortrag Münster
(nachmittags) Spaß in den Niederlanden

bisschen Bootfahrten in NL
bisschen Bootfahrten in NL

Sonntag: frei


Zusammenfassung der Woche:
 Gute Woche. Läuft langsam wieder. Homepage überarbeitet. Erstes Kapitel für Buch (Sträter/ Deuser) geschrieben. Schon ein wenig Urlaub geübt und super nette Typen getroffen. Was will man mehr…

 

Keep on running & immer Kopf im Wind halten

Wochenreport 09.07.17

Woche 26.06 – 09.07.2017

Bild der Woche: Meine Top Five der Auftritts- und Präsentationstipps

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Die vorletzte Woche war komplett trainingsfrei und in der zweiten Woche ging es endlich wieder (ganz langsam) los. Ehrlich gesagt, niemand hat Lust auf eine Verletzungspause, aber manchmal passt es dann doch mit den Pausen. (So wie in diesem Fall.)
Vor meiner Sommer(Auftritts)pause stand nämlich noch einmal so richtig viel an Arbeit an, so dass ich erstens die freien Tage sehr gut gebrauchen konnte und ich weiß auf der anderen Seite nicht, ob ich das alles so gut geschafft hätte, wenn ich nicht so fit gewesen wäre.
Zwei größere Projekte lagen an, um die ich mich kümmern musste. Erstens habe ich ein weiteres Mal meine Homepage überarbeitet, incl. Homepage-Blog und passend dazu einen Newsletter angelegt. Und für diesen Newsletter habe ich – sozusagen als Appetizer – ein E-Book „Meine Top Five der Auftritts und Präsentationstipps“ erstellt. (Dafür müsst ihr euch nur anmelden und dann wird es bei eueren nächsten Präsentationen wie von alleine laufen 😉  )
Homepage und Top Five war schon richtig viel Arbeit, aber bei der Abarbeitung des nächsten Projekts war ich dann doch sehr froh, dass ich über ein gewisses Maß an Ausdauer verfüge. Im September wird bei LinkedIn Learning eine neue Videokolumne (Das Deuser ABC)  erscheinen, sozusagen die Top Five noch detaillierter ausgearbeitet. Es wird vorläufig 26 Folgen geben (A-Z) und die ersten 21 Folgen á 4-5 min habe ich Freitag bis Dienstag geschrieben. Parallel hatte ich Dienstag noch eine Aufzeichnung für die Spätschicht (SWR) in Mainz und am Mittwoch bin ich dann nach Graz (A) geflogen, wo wir 21 Folgen aufgezeichnet haben. Und weil es so gut lief, bin ich dann am Donnerstag um 12:00 nach Düsseldorf geflogen. Bin von 15:15 bis 19:36 durch jeden Stau des Ruhrgebiets nach Höxter gefahren. Bin dort um 20:00 mit meinem Soloprogramm aufgetreten und dann von 22:16 bis 01:24 durch ein schönes Unwetter zurück nach Köln gefahren. Und zur Belohnung bin ich dann am Freitag das erste Mal wieder verletzungsfrei gelaufen. Geht doch!

Und hier noch ein paar Impressionen dieser Woche:

Michael Elsener (Spätschicht SWR), super Typ und sehr lustig (auch für einen Schweizer)

Deuser und Elsener
Deuser und Elsener

fast die ganze  Besetzung der Aufzeichnung

Spätschicht / SWR
Spätschicht / SWR

Graz lohnt sich immer

Graz / Innenstadt
Graz / Innenstadt
Graz Juli 2017
Graz Juli 2017

Den kompletten Trainingsplan erspare ich euch, denn in diesen 2 Wochen ging es hauptsächlich um Erholung und Regeneration. Nur das Wichtigste ab dem 07.07.2017

Freitag : (nachmittags) 6,5 km lockerer Dauerlauf

Samstag: (morgens) 2 h entspanntes Tennistraining (musste auch mal wieder sein.)

Sonntag: (nachmittags) Medenspiel Tennis, Einzel & Doppel, beides im Champions Tiebreak gewonnen, ca. 5 h bei 30°, und ich habe letztendlich wegen der Ausdauer gewonnen. Wie gesagt: geht doch!

Zusammenfassung der Woche: 2 Wochen, die unter dem Zeichen der Erholung und Regeneration standen. Jetzt freue ich mich natürlich, dass es langsam wieder los geht. Aber ich habe mir vorgenommen wirklich langsam zu starten. Was ich aber extrem positiv vermerken kann, ist, dass sich das Training in allen Bereichen der Arbeit und des Lebens auszahlt. Ich bin (fast) immer entspannt, habe eine super Kondition (auch beim Schreiben) und kann mich beim Tennis so gut fokussieren, wie noch nie zuvor …

Keep on running & immer schön konzentrieren

Wochenreport 25.06.2017

Woche 19.06 – 25.06.2017

Bild der Woche: Die Pink Poms & ich  

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Was für eine Woche!!
Ich habe jetzt einmal eine zwei wöchige Laufpause eingelegt und hoffe, dass ich dann zum Ende der nächsten Woche wieder langsam mit dem Laufen beginnen kann…
Aber diese Woche hatte es in sich. Da hast du manchmal 1 Woche komplett frei und dann kommt in der nächsten wieder alles zusammen. Ich weiß gar nicht an viele verschiedenen Projekten ich diese Woche über parallel geschrieben und gearbeitet habe und dann dieses Wochenende! Am Freitag mein Lieblings Open-Air auf der Burg Wilhelmstein (Knacki Deuser Sommerclub), 13:30 Abfahrt, 16:00 Soundcheck, 19:30 Show, 22:15 die Burg jubelt, steht und tanzt mit den Pink Poms, 0:30 Zuhause. 04:30 Wecker, 05:00 Fahrt nach Düsseldorf, 06:50 Flug Düsseldorf-Dresden, 10:30 Vortrag Dresden, 12:30 Abgabe von Konzept für nächsten Vortrag, 15:00 Flug Dresden – Düsseldorf, 16:30 Textvorbereitung Kaarst, 18:00 Soundcheck Kaarst, 20:00 „Kurz & Knacki“ in Kaarst, 23:45 Home, 8:00 Wecker Medienspiel Tennis, 8:30 Einzel abgesagt und Fuß geschont. Bin Stolz 😉
Mitte der Woche habe ich von meinem Arzt auch die schönste Erklärung für meine kleine Verletzungen bekommen: „Knacki, das ist jetzt ganz normal und gehört zum Spiel dazu. Du willst quasi wieder als Formel 1 Wagen starten und dann bist du auch noch ein historischer Formel 1 Wagen. Es gibt nichts an dem mehr geschraubt werden muss als an einem historischen Formel 1 Wagen. Aber wir sind auf einem guten Weg. Der Motor ist schon wieder top, jetzt müssen wir noch ein wenig an der Aerodynamik arbeiten. Mach dir keinen Stress, bald passt wieder alles zusammen.“
Ok, das nehme ich an 😉

Verletzungsstatus: lk. Oberschenkel kann ich wieder belasten. Jetzt ist es nur noch die rechte Achillessehne im oberen Bereich. Wird tatsächlich besser.

Hier die Wochendaten:
Montag: (morgens) Arzt, 30´Physio, 60´ Kraft & Stabi

Dienstag: (abends) Show in Essen
Wenn ich eine Auftrittsform wirklich für spannende halte, dann sind es one hour shows. Stefan Romberg (re.) von der Kneipe Mittendrin und Essen organisiert so ein Format. So macht Stand-up Spaß. Hin, eine Stunde Gas geben und wieder zurück. Nina Rothe (mi.) war der Special-Guest mit 15 min. Sehr gut!

Mittendrin
„Mittendrin“ / Essen


Mittwoch:
 (morgens) 40´Stretching & Stabi, 45´Physio
(nachmittags) schreiben, schreiben, schreiben …


Donnerstag
: schreiben, schreiben, schreiben

Freitag: Open Air „Knacki Deuser Sommerclub“ in der Burg Wilhelmstein / Würselen. Was für ein Spaß!!!

Ich hoffe, dass das Video einen ersten Eindruck vermitteln kann, was da abging. Meine Gäste Bastian Bielendorfer, Lisa Fehler, Serhat Dogan, Michael Krebs und DJ Adriano Rossa waren aber auch gut!!!

Ausschnitte vom Finale

Selfie mit Michael Krebs während der Show
Selfie mit Michael Krebs während der Show

 

Lisa Feller in Hochform
Lisa Feller in Hochform
Michael Krebs live
Michael Krebs live
Selfie mit Michale Krebs und Bastian Bielendorfer
Selfie mit Michale Krebs und Bastian Bielendorfer

Es gibt dieses Jahr noch 2 Ausgaben des Sommerclubs am 31.08 & 01.09 im Grugapark in Essen. Es lohnt sich!!!


Samstag:
(morgens) Flug nach Dresden
(mittags) Vortrag in Dresden, Schreiben und Sightseeing

KJ in Dresden / Frauenkirche
KJ in Dresden / Frauenkirche

(nachmittags) Flug zurück nach Düsseldorf
(abends) Auftritt in Kaarst „Kurz & Knacki“
Super Künstler – was soll da schief gehen?!

Gruppenfoto mit Künstlern: Martin Zinsheim, KJ, Alain Frei, Quichotte
Gruppenfoto mit Künstlern: Martin Zinsheim, KJ, Alain Frei, Quichotte

Sonntag: (morgens) Tennis: nur Doppel gespielt. Das ging…
(abends) 45´Stretching und Stabi

Zusammenfassung der Woche: Eine ganze Woche nicht gelaufen – war nicht einfach, aber natürlich geht die Form in 1-2 Wochen nicht weg. Man muss eher seinen Kopf kontrollieren, denn der versucht dir ständig einzureden: „Du musst jetzt wieder laufen.“ Nein! man darf auch mal eine Pause machen. (Das sagt der Richtige…)
Ansonsten war es eine erfolgreiche und tolle Woche.

Keep on running …

Wochenreport 18.06.2017

Woche 12.06 – 18.06.2017

Bild der Woche: Das gibt es ja auch noch 

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mein Lieblingsracer

Donnerstag und Sonntag war ich endlich mal wieder mit dem Rennrad unterwegs. Frische Luft hat was. Die letzten Wochen saß ich ja immer nur auf dem Trainingsrad im Keller und im Vergleich dazu stellten die zwei Ausflüge doch eine klare Verbesserung dar. Jetzt könnte man sich fragen: „Warum warst du denn die letzten Wochen nicht häufiger mit dem Rad unterwegs? Das Wetter war doch vollkommen ok für Trainingsfahrten.“ Einfache Antwort: das Rad war nicht aufgepumpt.
Ja, ich kann auch faul sein. Ich hatte die letzten Wochen ehrlich gesagt einfach keine Lust all meine Radklamotten zusammenzusuchen und das Rad wieder auf Vordermann zu bringen. Diese beiden Aktionen haben am Donnerstag, nachdem ich mich endlich aufgerafft habe, genau 18 min gedauert. Diese 18 Minuten haben mich aber 7 Wochen davon abgehalten loszufahren. (Außerdem bin ich davon ausgegangen, dass ich sowieso gleich wieder loslaufen kann.) Gut, jetzt ist wieder alles repariert und sortiert und als Belohnung habe ich am Sonntag beim Zwischenstopp auf unserer kleinen Radtour den Toilettenspruch des Jahres gelesen: „Dieser Satz kein Verb“ Großartig! Über solche kleinen Entdeckungen kann ich die nächsten 3 Tage lachen.
Was gab es sonst noch? In der aktuellen Ausgabe von Laufen.de ist ein weiterer Artikel über mein Laufprojekt zu finden. Das Magazin lohnt sich aber auch sonst 😉 Und es sind jetzt schon 2 Wochen ohne Auftritte. Ich habe mir ja vorgenommen die Anzahl meiner Aufritte etwas runterzufahren, um mehr Zeit fürs Schreiben, Coaching und Regiearbeiten zu finden. Es funktioniert, auch wenn ich mich an dem ein oder anderen Abend frage, was macht man denn so, wenn man abends nirgends hinfahren muss?! Aber den restlichen Projekten tut es gut. Naja, dafür ist die nächste Woche wieder voll. Man darf ja auch nicht übertreiben …
Verletzungsstatus: lk. Oberschenkel auf 95% Prozent. Rechte Wade: Muskel ok. Rechte Achillessehne noch leicht entzündet. 2 x die Woche Behandlung. Im Gegenzug zu den letzten 3 Wochen wird es endlich wieder von Tag zu Tag (deutlich) besser.

Hier die Wochendaten:
Montag: (morgens) Arzt, 30´Physio, 60´ Kraft & Stabi

( Ich wollte ein kleines Video zum Thema Krafttraining posten, habe aber nur ein Foto geschafft … gut, dass ich beruflich nichts mit Medien mache.)

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Dienstag: (abends) 50´Stabi


Mittwoch:
 (morgens) 40´Stretching & Stabi, 45´Physio
(nachmittags) DL 8,5 km ruhig. Die ersten 5 km liefen gut, dann wurde es doch noch etwas  unrund.


Donnerstag
: (morgens) 1,5h Fahrradtour. Schnitt: 28,9 km/h. Nicht super schnell, aber hat Spaß gemacht und es tut nichts weh 😉


Freitag
: frei


Samstag:
(morgens) 45´Kraft & Rasen gemäht… (muss ja auch mal sein…)
(nachmittags) DL 7 km ø 5:00. Das war zumindest mal wieder ein fast normaler Lauf. Die gute Nachricht: am Sonntag hat die Achillessehne weniger und nicht mehr geschmerzt.


Sonntag:
(morgens) Radtour 65 km. Köln – Gymnich – Köln. Entspannt mit  kleinen Hügelsprints und einer Eispause. Wir hatten Spaß!

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Pause mit Eis in Gymnich

Zusammenfassung der Woche: Ich würde lieber volle Kanne laufen und mich in die Wettkämpfe werfen, aber wenn es nicht geht dann geht es nicht. Die gute Nachricht: ich komme am Stretching nicht vorbei und habe mich endlich aufgerafft, es jetzt auch mal mit Yoga zu probieren. Darum habe ich mich bisher immer erfolgreich gedrückt.

Keep on running & Fahrrad geht auch …

Wochenreport 21.05.2017

Woche 15.05 – 21.05.2017

Das Bild der Woche: Wo ich die meiste Zeit der Woche verbracht habe 😉

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Stress oder Spaß ist letztendlich eine Frage, wie du Situationen bewertest. Ist der Berg, der vor dir liegt ein Hindernis oder ein Abenteuer?! Ich denke, dass ich diese Aussage in meinen Vorträgen auch recht überzeugend erklären und belegen kann.
Was im ersten Moment eher simpel klingt, ist, wenn man es richtig einsetzt,  sehr effektiv. Leider aber auch harte Arbeit. Denn Dinge anders zu sehen oder unsere Herangehensweisen zu ändern, fällt den meisten Menschen oft nicht leicht. (Leider bin ich da auch keine Ausnahme.)
Da ich im Moment viel mit meinen Verletzungen zu tun habe, habe ich mir vorgenommen parallel verstärkt an der mentalen Seite zu arbeiten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass du das mentale Training genauso gut organisieren musst wie das physische Training, denn sonst verfällst du in das typische Leistung- und Trainingsdilemma: das was man kann, trainiert man gerne. Das was man nicht so gut kann, und deshalb mehr trainieren sollte, macht weniger Spaß und gerät daher schneller unter die Räder. Dieses Phänomen ist besonders auffällig bei allen Formen des mentalen Trainings: an den Tagen, wo du es brauchst, fällt es dir enorm schwer dich drauf einzulassen.
Genau deswegen ist mentales Training kein Tool, dass du einmalig einsetzen kannst, sondern ein langfristiger Prozess. Du musst dich quasi für die schlechten Tage konditionieren.
Ich nehme mir im Moment jeden Tag etwa 10-15 min für Entspannungs- und Visualisierungsübungen vor. (Ich schaffe 5-6 Tage). Zusätzlich noch 2 min nach dem Wachwerden und vor dem Schlafengehen. Klingt erst einmal gar nicht viel, aber wenn du versuchst diesen Rhythmus jeden Tag durchzuziehen, dann merkst du, dass auch 10 min lange sein können. Aber letztendlich ist es wie mit dem Laufen, du musst nicht JEDEN Tag laufen, du musst nur über einen langen Zeitraum durchhalten.
Ansonsten war es einer dieser Wochen, in der es gut war, dass ich einen Plan hatte und stark gut an meiner Disziplin gearbeitet habe, denn sonst hätte ich wenig gemacht. Eigentlich lief alles gut, die Jobs waren gut, es kamen genügend neue Anfragen rein und das Training war trotz der Verletzung ok. Aber trotzdem hatte ich wenig Lust. Konnte man auch daran sehen, dass ich total vergessen habe irgendwelche Fotos zu machen. Aber wie gesagt, genau für solche Wochen brauchst du Trainingspläne und Disziplin 😉

 

Montag: (morgens) 30´ Kraft / Stabi
(nachmittags) Arzt
(abends) Rad 60´

 

Dienstag: (morgens) Vortrag
(abends) Bahntraining: musste ich ausfallen lassen, stattdessen DL 4km ø 4:26, AL 3 km Rasen

 

Mittwoch: (morgens) Kraft 60´ (Markus) & Arzt
(nachmittags) Coaching
(abends)  Rad 60´

 

Donnerstag: (mittags) Vortrag
(abends)  DL 6 km ø 4:46, AL Rasen 2 km

 

Freitag: (morgens) 45´Physio
(nachmittags) Rad 65´mit 10 x 1min schnell / locker

 

Samstag: (morgens) Rad 20´& 55´Dehnung, Stabi & Kraft

 

Sonntag: (morgens) 45´Dehnung, Stabi & Kraft
(nachmittags) Rad 70´mit 10 x 1min schnell / locker

 

Zusammenfassung der Woche: Dehnung war noch nie mein Lieblingsthema, aber wenn man muss, dann muss man halt… (Wobei ich ja immer sage: wir müssen überhaupt nichts.)
Hüfte wird immer besser und auch sonst bin ich auf einem guten Fitnesslevel, wenn da nicht der lk. Oberschenkel wäre. Aber auch den bekommen wir noch in den Griff. Das Rennen am 25.05. bin ich jetzt x-mal im Kopf durchgegangen und eins ist sicher: verlaufen werde ich mich nicht 😉

Keep on running & gewonnen wird zwischen den Ohren …

Wochenreport 14.05.2017

Woche 08.05 – 014.05.2017

Das Bild der Woche: Die Toiletten der Stadthalle Lahnstein

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Wie ehrlich darf man sein? Einerseits möchte ich darüber berichten, was bei mir so die Woche über los war, das heißt ich, muss auch über Rückschläge und kleine Verletzungen berichten. Andererseits möchte ich jedoch Leute motivieren sich ebenfalls Herausforderungen zu stellen und sich sportlich zu betätigen. Wenn ich aber zu oft über Verletzungen berichtet, dann heißt es schnell: „Das kann es ja auch nicht sein, warum machst du das, wenn du dich ständig verletzt?“
Natürlich ist es kein einfacher Weg sich mit 54 Jahren wieder an richtige Höchstleistungen heranzuarbeiten, aber egal wie oft es zwickt, es fühlt ich großartig an, wenn man die 400m mal wieder locker unter 70 sec läuft. So geschehen am Donnerstag und das, wie sich am Freitag herausstellte mit einem kleinen Faserriss hinten im lk. Oberschenkel. Tja, irgendwie doof. Habe aber gleichzeitig vom Arzt die Entwarnung signalisiert bekommen. Ich soll die nächsten Tage langsam machen und nicht voll reintreten, aber er meint es wäre bis zum ersten Start am 25.05. wieder voll in Ordnung.
Dann also auf in eine weitere Woche mit kurzen Läufen, viel Stabi, Krafttraining und immer wieder brav aufs Rad …

 

Montag: (morgens) 30´ Kraft / Stabi & 60´Rad
(abends) Die NIEGELUNGEN in Lahnstein

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Es war  wieder ein großer Spaß mit den Jungs auf der Bühne zu stehen. v.l. KJ, Ralf Günther, Roberto Capitoni, Prof. Andreas Grimm

 

Dienstag: (morgens) Bahntraining: EL 3km, 2x 5x 200m  (35´´/ 34´´) P=90´´/ SP = 4´
(abends) Die NIEGELUNGEN  in Lahnstein

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Danach mit Eltern, Neffe und den Niegelungen…

 

Mittwoch: (morgens) Rad 60´
(mittags) Dauertelefonate – muss auch mal sein 😉
(abends)  45´Physio

 

Donnerstag: (morgens & mittags) 8 h Coaching ( 4h Unternehmen & 2x 2h Einzelcoaching)
(abends)  Bahntraining: EL 5 km ø 4:28, 2x 400m 70´´& 69 ´´mit P=4´, AL 2,2km.
Das lief hervorragten, auch wenn Oberschenkel immer noch zwickt.

 

Freitag: (morgens) Anmeldungen für die ersten Wettkämpfe: 24.05. offene westfälische Meisterschaften / Paderborn / 800m & 17.06. offene Nordrhein-Meisterschaften / Krefeld / 800m.
Die Quali für die DM in Zitau am 30.06. über 800m ist: 2:30.
Das müsste doch zu schaffen sein …
Erste Gespräche mit www.time2move.de über weitergehende Diagnostik. Cooler Laden!
(mittags) Arztcheck & Diagnose: Habe kleinen Faserriss im Oberschenkel. Ist aber fast abgeheilt.

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Samstag: (morgens) 55´Dehnung, Stabi & Kraft
(nachmittags) Rad 60´

 

Sonntag: (morgens) DL 10km, locker gesteigert
Lief recht gut. Oberschenkel so gut wie nicht gespürt.
Habe aber ein Tennis-Medenspiel abgesagt. Wer mich nur ein wenig kennt, weiß wie schwer mir so etwas fällt. Aber das habe ich mich jetzt doch nicht getraut. Bin stolz, dass mein Verstand einmal gewonnen hat 😉

 

Zusammenfassung der Woche: Hüfte wird immer besser. Dehne sie auch täglich auf.  Oberschenkel stört noch, aber das Bahntraining zeigt, dass das Tempo langsam kommt. Ziel ist es jetzt bis zum ersten Wettkampf (24.05) durchzukommen und bestenfalls die Qualifikation für die DM (2:30) zu laufen. Wenn das geschafft ist, kann ich mich um wirklich gute Zeiten kümmern.

 

Keep on running & nie das tapen vergessen …

Wochenreport 07.05.2017

Woche 01.05 – 07.05.2017

(Dafür musste ich auch noch proben …)

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Die NIEGELUNGEN mit Ausschnitten ihres Best-of Programms am 08./09.05.2017 in Lahnstein

Eine Frage taucht immer wieder auf: „Warum? Warum tust du dir wirklich diesen ganzen Trainingsstress an? Midlife-Crisis?“ Leute, die habe ich doch schon längst hinter mir 😉
Erstens ist Laufen die perfekte Mischung von Entspannung und Fokussierung und zweitens muss ich mich für die Niegelungen in Form bringen. Wir spielen zwar immer nur 2-3x im Jahr, aber diese Auftritte haben es in sich 🙂
Diese Woche hatte es auch sonst in sich. Sonne, Tempoläufe, eine leichte Verletzung, natürlich ein paar Jobs und das Gefühl, dass es irgendwie schon klappen wird. Hier die Daten:

Montag: (morgens) 45 Kraft & Stabi
(abends) DL 11km locker

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Dienstag: (morgens) 45 min Stabi & Kraft
(nachmittags) Pause und Sonne, die ich auch mal brauchte. (Sonne brauchen wir im Moment doch alle.)

 

Mittwoch: (morgens) 35 min Stabi & Kraft
(abends)  DL 9,5 km, mit 1´2´1´2´1´2´ (schnell mit gleicher Pause)

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Donnerstag: (morgens)  Rückreise
(nachmittags) Moderation & Kurzvortrag für DIHK Bildungs GmbH / Bonn
(abends) 1,5 h Tennis

 

Freitag: (morgens) 50 min Physio
(nachmittags)  50 min Vortrag auf Assistentinnentag / Münster „Wer nie abbiegt, bleibt auf der Stecke“
Birgit Schrowange (die hervorragen war!) und ich haben die zwei Abschlussvorträge gehalten.

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(abends) Bahntraining / Köln; EL 2km, 3x 4x 200 (37´´, 35´´, 33´´) 2´Pause / 5´ Serienpause, AL 1,5 km
Die Hüfte hat gehalten, leider zwickt es jetzt seitdem vorletzten 200er im Oberschenkel. Es ist nicht einfach Schnelligkeit UND seine Grenzen zu finden…

 

Samstag: (morgens) Rad 50´& 35´Dehnung
Zwicken ist noch da, war aber nach dem Radtraining erheblich besser. Ich verstehe das als kleine Entwarnung.

 

Sonntag: (morgens) DL 10km, gesteigert 5:00 – 4:25
Lief recht gut. Zwicken noch da. Halte mich mit den Sprints ein paar Tage zurück.
(nachmittags) 35´Dehnung & Stabi
(abends) Proben & Vorbereitung für die NIEGELUNGEN

 

Zusammenfassung der Woche: Hüfte wird besser, jetzt zwickt der lk. Oberschenkel. Es ist nicht ganz einfach die richtige Dosierung zu finden. ABER langsam kommt die Geschwindigkeit und das macht Spaß.
Das allgemeine Arbeitspensum ist im Moment auf einem sehr angenehmen Level. 2-3 Jobs über die Woche verteilt, etwas Büroarbeit und viel Schreiben. Natürlich kommen auch so einige Stunden zusammen, aber nicht mehr diese 60 – 70 Stunden Wochen. Und das kommt als nächstes:

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Keep on running & es lebe ein gutes Zeitmanagement …